#006 | Im Grunde haben alle gewonnen | mit Philipp Schindler

Shownotes

Themen dieser Folge:

  • Wie kommt man aus dem Jurastudium ins Recruiting – und was bringt das mit sich? Philipp erzählt, wie er durch Zufall in die Branche kam und was ihn dabei geblieben ist.
  • Der Unterschied zwischen 180-Grad- und 360-Grad-Modell in der Personalberatung – und warum Riverstate auf Spezialisierung setzt.
  • Was macht Recruiting in der Baubranche besonders? Polier, Bauleiter, Brückeningenieur – wie man schnell den richtigen Ton trifft.
  • Gegenangebote im Bewerbungsprozess: Wer gewinnt wirklich, wenn ein Kandidat beim alten Arbeitgeber bleibt? Philipps Antwort überrascht.
  • Wechselmotive von Ingenieuren und Architekten – warum Gehalt seltener der eigentliche Grund ist, als viele denken.
  • Kandidat vs. Bewerber: Warum eine gutsherrenartige Haltung im Vorstellungsgespräch heute nicht mehr funktioniert.
  • Mediation im Recruiting: Mit welchem Blick geht ein ausgebildeter Mediator in einen Vermittlungsprozess?
  • Digitalisierung und KI im Recruiting – und warum mehr Technologie mehr Menschlichkeit ermöglichen kann.
  • EU-Recruiting: Wie Riverstate mit Kolleginnen und Kollegen in Polen Fachkräfte für den deutschen Markt erschließt.
  • Stadtentwicklung, Clubkultur und Fachkräftemangel – warum Berlins Kulturleben ein Standortfaktor für die Baubranche ist.

Buchtipp von Philipp: Radical Honesty von Brad Blanton (auf Deutsch: Radikale Ehrlichkeit)

Links

Philipp Schindler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/philippschindlerberlin/ Christian Kaya auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christiankaya/ Riverstate Website: www.riverstate.de TRAGWEITE auf YouTube: https://www.youtube.com/@TRAGWEITE-podcast

Transkript anzeigen

00:00:01: Nach einer erfolgreichen Direktansprache zieht ein Kandidat seine Bewerbung zurück, weil sein Arbeitgeber ihm ein attraktives Gegenangebot gemacht hat.

00:00:09: Wer hat hier gewonnen?

00:00:11: Ein heutiger Interviewpartner und sehr geschätzter Kollege Philipp Schindler sagt im Grunde genommen alle wenn man ein bisschen rauszoomt.

00:00:20: das zeigt seinen Verständnis

00:00:22: von

00:00:22: Recruiting.

00:00:23: viel Freude in der heutigen Folge.

00:00:27: Tragweite Führung und Transformation in Planung,

00:00:31: Bau-

00:00:31: und Infrastruktur.

00:00:33: Der River State Executive Search Podcast

00:00:36: wird Christian

00:00:37: Kaya.

00:00:39: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Tragweitefolge!

00:00:43: Ich freue mich heute auf ein Interview mit meinem sehr geschätzten Kollegen Philipp Schindler.

00:00:47: Philipp du bist seit im Recruiting tätig.

00:00:52: Du bist seit Anfang des Jahrhunderts bei River State hier inzwischen unser Head of Recruitting Und du hast auch schon als Gastdozent an der EU Berlin zum Thema Recruiting eine Veranstaltung oder sogar zwei Veranstaltungen gegeben.

00:01:06: Gründe genug, dass wir heute ein Gespräch führen.

00:01:08: Wollen wir starten?

00:01:09: Ja sehr gerne!

00:01:10: Ich freue mich drauf.

00:01:11: Schön, dass du hier bei uns

00:01:11: bist.

00:01:12: Ja genau ich bin ja im unserem Berliner River State Büro.

00:01:15: wenn wir aus dem Fenster schauen das kann man natürlich jetzt nicht direkt nachvollziehen sehen wie die Bagger gerade das Spreeufer anfangen zu sanieren und da haben wir auch jeden Tag unsere Zielbranche den Bau direkt vor Augen.

00:01:30: Das motiviert jeden Tag neu, einen Tag wegzuschreien.

00:01:34: Ich hoffe das der Sound funktioniert und wie die Baugeräusche nicht hören aber das müsste passen.

00:01:39: Alles klar starten wir rein Philipp!

00:01:42: Philipp du bist ja gebürtiger Ruhrportler.

00:01:45: was hat dich denn und wann und warum nach Berlin verschlagen?

00:01:51: Ja also tatsächlich mein Herz schlägt noch immer sehr stark für ein Ruhrpott.

00:01:55: super spannender Funfact.

00:01:56: vielleicht noch am Rande Seit neuerdings wird die Brutbruch im Akuribus Döninghaus im Alexanderturm verkauft.

00:02:03: Das ist natürlich eine Erfrohr gegen den Berliner, aber ich bin in dem Studium im Jahr und hatte damals die Wahl zwischen Köln oder Berlin und habe mich dann für Berlin entschieden, weil ich die Stadt schon immer sehr gefeiert hab.

00:02:16: Supervibrant, total vielfältig!

00:02:19: Man hat hier von Friedrichstraße bis zu irgendwelchen Kiezern in Neukölln das ganze Spektrum.

00:02:27: Ja, inzwischen bin ich hier gut angekommen.

00:02:28: Zwei Kinder geboren, mehrere verschiedene Karrierewege eingeschlagen und jetzt seit fünf Jahren dann bei River State und fühle mich hier sehr wohl.

00:02:39: Für mich als fast gebürtigen Kölner – ich bin aus dem Kölners Umland ist natürlich auch einer von sich gegen Köln für Entscheidungen aber Berlin ist eine gute Alternative denke ich.

00:02:49: Du hast gerade schon gesagt du bist zum Studium!

00:02:51: nach Berlin gekommen.

00:02:52: Du hast ja Jurastudiers und wie kommt man denn, wenn man Jurastudiiert hat in die Personalberatung?

00:03:01: Ja das war tatsächlich eher ein Zufall.

00:03:03: Also im Lebenslauf sieht das natürlich immer alles sehr gradlinig am Ende des Tages aus.

00:03:06: Das ist geplant!

00:03:07: Genau, das ist auch tatsächlich schon mein Wunsch während Schulzeiten.

00:03:10: Nein ich habe im Schwerpunkt Arbeitsrecht studiert und wollte mich in die arbeitsrechtliche Welt so ein bisschen bzw einfach in die HR-Welt rein tasten und mal reinschnuppern und hat mich auf den Job beworben, wusste vorher gar nicht so genau was das ist.

00:03:24: Da stand etwas mit Herr Erdrenn.

00:03:26: Und da stellt sich dann heraus, es war eine klassische Personalberatung, so eine Headhunting-Agentur in der ich dann also Gebrüder schwanke.

00:03:33: auch grüße an dieser Stelle tolles Unternehmen.

00:03:35: bis heute verfolge ich sehr gerne was die machen.

00:03:38: So kam es dann dass ich meine ersten Schritte wirklich in der Kandidatenansprache gemacht habe und mich so langsam immer weiterentwickelt hab.

00:03:47: Ich glaube, das ist ein häufiges Phänomen, dass man eher durch Zufall in die Personalberatung hineingerät.

00:03:52: Ich kenne auch kaum Schülerinnen und Schülern, die sagen ich werde Personalberater.

00:03:56: Das muss man erst mal kennenlernen!

00:03:58: Es gibt doch nicht den klassischen Ausbildungszwecken.

00:04:00: Es gibt Personalkaufmannen – es ist aber noch ein bisschen anders gelagert für mich.

00:04:04: In der Personalvermittlung oder Beratungen gibt's ja keinen karrierspaten.

00:04:08: Das ist einfach, also beziehungsweise keine Ausbildungsfahrt.

00:04:10: Der Karriere-Fahrt ergibt sich dann genau.

00:04:12: Ich glaube Personaldienstleistungen sind inzwischen auch IHK... Genau,

00:04:15: Personaldiensteistingskaufmann oder das ist irgendwie noch alles sehr abstrakt bevor man dann... Also ich hatte jetzt ja dieses Geschenk damit den jungen Studenten arbeiten zu dürfen für mehrere Monate und da sieht man die Hamf von Personalberatung und Vermittlung wenig Bezugspunkte dazu.

00:04:33: Und ich denke so kommt es dazu, dass man immer wieder dann Leute findet die wirklich den Querenstieg gefunden

00:04:39: haben in die Branche.

00:04:41: Du warst ja Gastrozent an der EU Berlin Was waren denn dafür?

00:04:46: Also was waren denn da die Zuhörenden?

00:04:49: Was haben sie studiert oder wie kamen die dann in deine Veranstaltung?

00:04:52: Genau das ist Business Administration mit Schwerpunkt Personal und ein Teil davon ist dann das Thema Personalberatung und Personalvermittlung.

00:05:02: Und das war dann tatsächlich so mein erster Schritt an der Uni auch dann mal so zu zieren zu dürfen.

00:05:07: Für mich natürlich ein absolutes Heimspiel hat mir trotzdem viel gebracht, weil viele Dinge die ich aus der Praxis kannte, konnte ich doch nochmal wirklich theoretisch reflektieren und habe mir noch zum ersten Mal so Lehrmüchern zum Thema eingelesen, mich mit denen beschäftigt.

00:05:20: und ja es war eine spannende Sache.

00:05:22: Ich hab wahrscheinlich genauso viel gelernt wie die Studierenden da.

00:05:24: Das

00:05:24: ist eigentlich der schöne Weg, mir erstmal etwas machen und danach theoretisch reflectieren warum es funktioniert!

00:05:31: Man lernt ja selber auch noch mal sehr viel, wenn man es versucht anderen beizubringen.

00:05:35: Das ist das Schöne eigentlich am Lehren, dass man immer selbst lernt.

00:05:38: Ja, ich glaube auch einfach die so Lehrbücher kommen aus einer anderen Perspektive.

00:05:42: Deswegen haben Leute, die vielleicht sowas dann auch studiert haben und in die Branche kommen andere Herausforderungen als jemanden der wie ich eigentlich aus dem Jugend Hintergrund kommt und erst mal das Praxishandwerk bevor er sich mit den theoretischen Grundlagen

00:05:53: beschäftigt.

00:05:54: Aber wenn du da die Business Administrators von morgen übermorgen zumindest in diesem Thema mit prägen durftest?

00:06:01: Das bedeutet, dass wir dann auch mit unseren Kunden der Zukunft schon auf einem anderen Hintergrund wissen starten können.

00:06:09: Insofern kommen wir mal wo was daraus erwächst aus.

00:06:14: Ja ich bin auch sehr gespannt.

00:06:15: da waren noch einige wirklich talentierte junge Kollegen und Kollegen dabei.

00:06:20: also ich bin da sehr gespannt was das denn

00:06:21: wird.

00:06:23: Ja cool ja nochmal zwei drei Schritte zurück einfach in deinen Werdegang.

00:06:28: Du hast eben schon gesagt, du hast ja bei Gebrüder Schwanker angefangen und dann warst du bei Pernvier.

00:06:32: Und du warst bei Sales Experts da auch stark mit Vertriebsfokus.

00:06:37: Was war denn für dich der entscheidende Wendepunkt oder der Wegpunkt wo du gesagt hast okay aus dem Vertrieb mit mehr jetzt stärker Richtung operatives Recruiting?

00:06:50: Also muss ich sagen... Meine erste Stelle, diese Studentenstelle die sich dann in kurzfristige Festanstaltungen gewandelt hat bei Gebrüder Schwanke war dieses klassische hundred-undachtzig Grabmodell bzw.

00:06:59: noch mehr Berater mit einem Backoffice Modell.

00:07:03: da hatte ich schon so ein ähnliches Modell wie heute und im dreiundsechzig Grad Modellen in denen ich danach gearbeitet habe war es eben dieses Vertrieb, Vertrieb und ein bisschen Kandidatenacquise hinten ran Und ich habe für mich aber festgestellt, dass es mir deutlich mehr Spaß macht mit Kandidaten intensiv zu arbeiten und wirklich zu verstehen.

00:07:21: Auch Lebenswege zu prägen.

00:07:23: Ich glaube da kam dann mein Wunsch und auch unser erstes Gespräch tatsächlich genau zum richtigen Moment zu sehen.

00:07:30: ok hier kann hab' ich die Möglichkeit wirklich auf der Recruiting Seite nämlich voll zu bewegen und die Sales-Seite den anderen kompetenten Kollegen überlassen.

00:07:38: Wir sprechen ja hoffentlich nicht nur für Zuhörer und Zuhöhrerinnen aus dem Recruiting, aus der Personalberatung.

00:07:45: Magst du einmal den Unterschied zwischen ein Hundert- und Sechzig-Grad-Modell erklären?

00:07:49: Weil das ist ja so ... Für uns ist er selbstverständlich.

00:07:51: aber was sind das für zwei Modelle die man in unserer Branche oft hat?

00:07:54: Ja sehr gerne!

00:07:55: Es gibt natürlich noch ganz viele andere Modelle.

00:07:57: ich glaube das sind so die beiden klassischen Modelle wobei heutzutage viele von den klassischen Personalvermittlern arbeiten im Dreißig Grad-Model Das heißt Ein Berater ist verantwortlich für die Kundenarquise als auch für die dann spätere Besetzung der Vermittlungsaufträge.

00:08:13: Und wir bei uns haben es getrennt, weil wir sagen Spezialisierung macht Sinn und Fokus auf ein Thema macht Sinn so dass wir einen Sales-Team haben das die Aufträge reinholt, die Kunden auch teilweise betreut und dann aber hand in Hand mit einem Rekruter der sich um das ganze... ...die anderen Hundertundachtzig Grad also da die Besetzung von Vakanten beschäftigt.

00:08:31: Ich bin sehr überzeugt von diesem Modell, aber ich glaube wirklich dieser Fokus auf die Arbeit an dem Suchauftrag ist einfach eine völlig andere Aufgabe als draußen im Markt zu evaluieren.

00:08:40: Was gibt der Markt her?

00:08:41: Wo können wir unser Geschäft platzieren

00:08:43: etc.,

00:08:43: das ist einfach ein anderer Fokus und ich glaube da sind wir hier auf einem guten Weg.

00:08:48: Ja, ich nutze gerne die Gelegenheit.

00:08:50: du hast eben im Nebensatz einen Gedanken geäußert.

00:08:54: Du bist damals aus bestimmten Gründen zu uns gekommen.

00:08:57: Ich erinnere mich noch gut, ich habe dich glaube ich im Januar zwanzig-zwanzig angerufen und dich telefonisch erstmal versucht zu interessieren und zu motivieren dass du dich mit uns beschäftigst und zu uns wechselst.

00:09:09: Kannst du dich noch erinnern in welcher Situation hast du dich damals befunden?

00:09:12: Und was hat dich dann dazu bewegt auch bei uns hier bei Riversale anzuheuern?

00:09:18: Also es hat natürlich mehrere Aspekte.

00:09:19: die Frage.

00:09:21: Ganz konkret in der Situation, da erinnere ich noch, ich hatte dieses Stellenangebot von euch erhalten bzw.

00:09:26: haben wir telefoniert und ich dachte das wäre jetzt ein Zehn-Mitimus kurzes Gespräch.

00:09:29: erstens kennenlernen.

00:09:31: Ich saß damals auf dem Parkplatz vom Baumarkt um noch ein paar Sachen zu besorgen für die neue Wohnung.

00:09:37: Und dann ist das diesem zehn-jährigen Gespräch im Auto, glaube ich, seit drei Viertelstunden geworden und es hat irgendwie relativ schnell Klick gemacht.

00:09:43: Ich hatte mal sehr interessiert mich dann näher mit eurem Angebot zu beschäftigen oder mit unserem Angebot jetzt inzwischen.

00:09:48: In die Gesamtsituation war für mich relativ einfach.

00:09:51: Ich kam aus einer Freiberuflichkeit, stand gerade kurz davor Vater zu werden und habe mir eben Gedanken gemacht wo sehe ich mich in drei vier fünf Jahren?

00:09:59: Und hab festgestellt dass für mich selber diese Festanstaltung mehr Synergie hat in dem Lebensmodell.

00:10:06: Und dann hat dieses Match super geklappt, kurze Gespräche mit dir und unserem CEO Michael das Standort-Team kennengelernt und der hat sofort

00:10:16: gepasst.

00:10:17: Du kamst ja zu dem Zeitpunkt aus einer Freiberuflichkeit heran.

00:10:22: Ich glaub du warst zwei drei Jahre freiberuflich?

00:10:24: Ja insgesamt waren es glaube ich sogar vier Jahre noch länger.

00:10:28: Was war denn so dein Schwerpunkt in dieser freiberufligen Zeit?

00:10:31: Es war sehr vielfältig, es war auch offen gesprochen eine Orientierungsphase für mich.

00:10:37: Ich habe mich in der Zeit mit noch ein zwei Vermittlungsaufträge von meinen alten Chefs, mit denen ich mich bis heute auch gut verstehe, bearbeitet.

00:10:45: Ich hab Coaching zu dieser Zeit zum ersten Mal Coaching-Ausflügel gemacht und dann vor allem

00:10:50: auch

00:10:51: angefangen Vereine bei Organisationsentwicklungsfragen kleineren Projekten zu begleiten.

00:10:56: Und das war super spannend, weil ich da sehr frei einfach an ausgewählten Mandaten arbeiten konnte Im Gegensatz zu heute.

00:11:02: wenig finanzielle Verpflichtung, konnte einfach aussuchen, will ich das wirklich nicht und kann mich so vorantasten.

00:11:07: Mediationsausbildung in der Zeit gemacht und ganz gut noch mal ein neues Fundament für den Job, den ich heute mache gelegt.

00:11:14: Stichwort Fundament?

00:11:15: Was aus diesen Erfahrungen die du da gesammelt hast und dass deine Dinge die du gelernt hast was bringt dir das für deinen jetzige Aufgabe oder Deine Tätigkeit bei River State im Tagesgeschäft?

00:11:30: Ich glaube... Das wichtigste Learning gerade jetzt in diesen Organisationen und Vereinen ist, dass wenn wir an einer Stelle eine Schraube drehen – das mag jetzt eine bestellen Besetzung sein, wo wir irgendwie einen neuen Vakant suchen oder wenn wir hier intern Prozesse nachschärfen.

00:11:43: Da hat es Auswirkungen auf das gesamte System.

00:11:46: Wir ändern die Vorstandsstruktur im Verein.

00:11:48: Das wird alles was danach kommt beeinflussen.

00:11:50: Wir bringen den neuen Bauleiter in ein Team rein, das ganze Team verschiebt sich.

00:11:54: Da kommen neue Kompetenzen rein da kommen natürlich auch neue Herausforderungen rein, da werden vielleicht Konflikte offenbar Und das mitzudenken im Recruiting hatte ich für enorm wichtig.

00:12:02: Man ist nicht immer unbedingt möglich, aber sollte der Anspruch sein da wirklich dann gesamtheitlich zu denken, systemisch?

00:12:07: Ja, ja.

00:12:08: Das ist ein Punkt an dem mich auch oder auf den ich in vielen anderen Episoden darauf eingehen werde oder schon eingegangen bin dieses Mitdenken des Systems.

00:12:19: Das erfordert natürlich auch dass man beispielsweise wenn man im Kundenauftrag rekrutiert, dass man halt noch wirklich das System kennt oder kennenlernt und auch versteht.

00:12:28: Es erfordert natürlich dann auch persönliche Präsenz, regelmäßiges sich auf dem neuesten Stand halten.

00:12:35: Sehr viel vertrauensvolle Kommunikation.

00:12:39: Jetzt haben wir ja bei Ebenya gesagt dass wir mit einem hundred-achtzig Gradmodell arbeiten.

00:12:43: also das heißt da ist dann klassisch Vertrieb Kundenbetreuung und Rekrutin getrennt.

00:12:50: Wie funktioniert das aus deiner Sicht oder aus Deiner Erfahrung?

00:12:54: gut, dass auch wenn man Vertrieb und Recruiting getrennt hat trotzdem der systemische Blick auf unsere Kunden- und Auftraggeber.

00:13:02: Und für die Unternehmen, für die wir rekrutieren das der gewahrt bleibt oder dass er sich sogar vielleicht intensiviert?

00:13:09: Also ja es ist natürlich eine Herausforderung.

00:13:11: Es gibt dann einen gewissen Reibungsverlust bei jeder Übergabe von Kundenbeziehungen.

00:13:15: Das ist in so einem Fall einfach Teil des Systems.

00:13:17: Sales übergibt an Recruitting was man die auffahren.

00:13:23: Wir behelfen uns dann natürlich damit, dass wir im Gegensatz zu vielen anderen im Markt und sehr intensiv mit den Kunden auch vor Ort auseinandersetzen.

00:13:30: Das heißt, wir fahren dahin rekrutingseitlich, wir lernen die kennen, wir unterhalten es intensiv und sind aber auch im ständigen Austausch mit dem Sales-Kollegen.

00:13:37: D.h.,

00:13:38: der Kunde hat im Prinzip einmal jemanden, der den Markt kennt oder also den Markt draußen, den Kunden betreut auf der vertraglichen Seite finanziellen Seite berät und dann haben wir eine Person, die die Rekrutingsseite betreuert im Bewerbungsprozess selber.

00:13:53: Und es hat Reibungsverlust, wir gleichen jetzt für Auszug viel austauschen und im Endeffekt hat der Kunde einfach zwei richtig gute Berater dabei an der Hand.

00:14:01: Ja also eben durch Arbeitsteilung spezialisiert und dann noch einen tieferen Einblick?

00:14:06: Ja ich glaube jemand der draußen Feld Sales macht, wie das bei uns die Kollegen machen.

00:14:12: Intensiv, der beschäftigt sich sehr viel mit den Kunden und dem System, die dort bestehen.

00:14:16: Unsere Berater, die dann auf der Recruiting-Seite unterwegs sind müssen jetzt natürlich mitdenken aber haben gleichzeitig auch die Möglichkeit einen großen Teil ihrer Aufmerksamkeit auf die anderen Systemen zu bringen, nämlich die der Kandidaten.

00:14:26: Die kommen ja auch nicht einfach... Das ist ja nicht ein Badpapier, sondern es sind ja Leute, die haben auch Lebensläufe, die Familien, die Arbeitgeber, die alle mit reinspielen über eine Entscheidung, sich für einen unserer Kunden zu entscheiden.

00:14:36: Das mitzudenken plus dann noch die anderen Hundert- und Achtzig Grad.

00:14:40: Das kann auch

00:14:40: überfordern.

00:14:41: Letztlich ist ja auch jeder Aufmerksamkeit begrenzt, das sind auch Ressourcen.

00:14:45: Und da müssen wir mal schauen wie man damit haushaltet... Was macht denn aus deiner Sicht?

00:14:52: Du hast ja auch schon in anderen Bereichen rekrutiert oder auch Sales gemacht.

00:14:56: was macht denn Aus Deiner Sicht das Recruiting in der Baubranche so besonders?

00:15:04: Ich glaube, das Entscheidende wenn man über die Baubranche gesammt spricht ist dass wir unglaublich Diverse Zielgruppen hat sich was die Kandidaten und Kundenseite angeht haben.

00:15:13: Also wir haben auf der einen Seite den Polier mit seinem Team, das wirklich die Schaufel auf der Baustelle hält, die müssen in einem ganz anderen Ton angesprochen werden als ein Ingenieur, der vielleicht Brückenplan Verkehrsinfrastruktur sich ausdenkt und da eine Lage zu sein, ganz schnell auch den Ton zu switchen, einfach festzustellen, was ist das jetzt für ein Typ?

00:15:32: Ist es eher so der Handwerker, der anderen schnackt?

00:15:36: Das ist glaube ich die größte Herausforderung.

00:15:38: Ja, ein Punkt der mir auch kürzlich noch mal ganz bewusst geworden ist.

00:15:43: Auch als ich da mit jüngeren Kollegen dann gesprochen habe... Du bist jetzt schon seit ... ja, seit dem Jahr acht in den Recruitingen.

00:15:52: Seit ... ... zwanzig-zwanzig bei River State.

00:15:54: also das heißt es sind ja schon einige Jahre.

00:15:55: Ich bin jetzt auch seit ... ... zweitzigsechzehn Mit Unterbrechungen bei River state.

00:16:00: Das heißt man hat dann doch viele Jahre wo man mit den Kunden und den Kandidaten spricht Und man saugt da jeden Tag ein Stück weit das Wissen aus der Baubranche auf Und irgendwann, so geht es mir.

00:16:09: Ich weiß nicht ob du das auch so siehst hat man ja ein Hintergrundverständnis was man ja schon gar nicht mehr sich bewusst macht und das merkt man dann.

00:16:15: aber wenn man einen Lebenslauf sieht und schon nach paar Sekunden weiß ungefähr kann das etwas werden oder nicht?

00:16:21: Oder wenn man mit den Kunden spricht, ob man jetzt über Leistungsphasen debattiert oder sonst irgendwas also dass man versteht wie man das einsorten hat.

00:16:30: Es ist glaube ich gar nicht so leicht in kurzer Zeit sich dieses Wissen anzueignen, auch wenn man Recruiting-Erfahrung hat oder wenn man natürlich auch schon Personalberatungserfahrungen hat.

00:16:38: Aber es gibt doch viele Branchen Besonderheiten.

00:16:41: Total!

00:16:41: Ich glaube das gilt fast für jede Branche und den Vorteil, den wir hier jetzt haben, dass wir Leute wie dich haben, wie viele andere Kollegen die seit Jahren bei uns sind, in die einfach das wissen... da haben.

00:16:52: Das heißt, wir setzen uns ja noch nach so einem Termin auch mit den jüngeren Leuten zusammen und reflektieren nochmal und können da dann auf viel Wissenstransfer betreiben.

00:16:59: Es ist anders, ob ich mich vom Buchsätze- und Baubranche lerne oder ob ich nach dem Kundentermin hierher komme, mich dann mit meinem Teamlied hinsetze und noch mal erklärt bekomme was heißt das überhaupt?

00:17:08: Ich habe mir irgendwas mit Hawaii aufgeschrieben und dann kann ich auf einmal direkt das Feedback erhalten.

00:17:15: Trotzdem ist unsere Arbeitsweise auch immer gewesen, Leute gleich reinzuwerfen.

00:17:18: Gleich die Möglichkeit zu geben beim Kunden vor Ort eben genau diese Gespräche mitzuhören oder der Kunde halt einfach mal fachsimpelt über Bauphysik... irgendwelche anderen Themen im Hochbau, was auch immer da dann kommen mag.

00:17:29: und einfach das mitzuhören.

00:17:31: Im Nachhinein zu reflektieren oder daraus zu lernen kann kein Lehrbuch ersetzen.

00:17:35: Das bringt nur die Erfahrung am Ende des Tages.

00:17:37: Ich glaube gerade die Gespräche mit Vertretern aus der Branche sei es jetzt Kunden, sei es Kandidaten ist enorm wichtig.

00:17:43: Und ich meine du bist ja auch ein Fan von Events weiß ich ja.

00:17:46: Du gehst auch gerne auf Veranstaltungen.

00:17:49: Also ich denke jetzt zum Beispiel an Digitalbauer, Construction Summit, Veranstaltung von der DGNB gesprochen über die Infraspray, die dieses Jahr hier in Berlin ansteht.

00:17:59: Wenn man im Laufe der Jahre immer häufiger auf solchen Veranstaltungen ist und dann auch wirklich mitbekommt, worüber debattiert die Branche?

00:18:04: Was sind die Sorgen, was sind die Herausforderung?

00:18:07: Wie ist der Ton, wie ist die Stimmung?

00:18:09: Dann wird man irgendwie ein bisschen teil davon, auch wenn wir natürlich keine Bauingenieure sind oder generell auch keine Ingenieure aber man fühlt sich schon irgendwie... ein Stück weit zugehörig sind.

00:18:19: Man entwickelt sich auch so einen Blick, ich habe in der Veranstaltungsbranche mich lange Jahre bewegt und wenn ich in einem Club oder in einem Bar komme, gucke ich gleich wie sehen hier die Speaker aus?

00:18:30: Wo steht der Tresen?

00:18:31: Wie arbeiten sie hier?

00:18:32: Das Gleiche ist es jetzt, wenn ich durch die Stadt laufe da steht ein Bagger.

00:18:35: was macht er denn hier?

00:18:35: Macht er gerade irgendwie verlegter Kabel baut das Fundament für eine Straße werden hier Glasfaser verlegt?

00:18:42: oder weil wir auch immer?

00:18:43: oder welche Dämmung ist hier an den Decken damit kein Schall entsteht etc.

00:18:48: Es kommt einfach automatisch.

00:18:49: und so länger man das macht, also mehr hat man einen Blick

00:18:52: dafür.

00:18:53: Das sagen ja auch alle bei uns im Team selbst wenn man in seiner Freizeit unterwegs ist, man hat ständig... Ein Stück weit die Arbeit vor Augen, ob man über die Autobahn fährt.

00:19:01: Ob man irgendwo an den Bauzaunen vorbei geht in der Stadt oder ob man eine Kollegin, die war Wandern am Wochenende kopffrei kriegen und dann stand da auf dem Wanderweg an einem Rand eine Palette von einem Baustoffhersteller, der auch Kunde ist.

00:19:16: Ja total, das fängt ja bei kleinen Sachen schon an.

00:19:19: jetzt schau ich hier raus Die Berüstung von den Balkonen und denken, wir haben ja auch mal so Kunden gehabt.

00:19:25: Genau da war die Problematik vorhanden, der hat einen Ingenieur gesucht, der sich damit auskennt

00:19:28: etc.,

00:19:28: und sofort fängt diese Spirale... Ich finde es aber positiv!

00:19:31: Es kann natürlich auch negativ sein, dass man nicht abschaltet, aber ich mag das sehr gerne oder sieht die Stadt mit anderen Augen.

00:19:36: Auf jeden Fall also wir haben auf jeden Tag vor Augen warum wir das machen und was eigentlich der Sinn ist dessen was wir tun.

00:19:46: Was würdest du sagen sind die häufigsten Missverständnisse?

00:19:51: die ein Unternehmen aus der Baubranche, Infrastruktur, Genürwesen oder Architektur beruft zum ersten Mal hat.

00:19:57: Oder hat wenn das Unternehmen sich zum ersten mal entscheidet mit einer Personalberatung zusammenzuarbeiten?

00:20:06: Ich kann es jetzt vor allem auf uns beziehen denke ich.

00:20:08: Das ist wichtig weil wir natürlich eine andere Arbeitsweise haben als viele hier draußen noch unterwegs sind und ich glaube Jedes Büro oder jeder neue Kunde sollte sich ganz klar überlegen, was möchte ich überhaupt?

00:20:20: Was für eine Beratung möchte ich mir einkaufen?

00:20:22: Möchte ich einfach jemanden der mir Lebensläufe drüber schickt.

00:20:25: Oder möchte ich jemandem, der mich wirklich versteht und sich mit mir hinsetzt und dann aber auch durch den ganzen Bewerbungsprozess begleitet?

00:20:32: Da gibt es unterschiedliche Bedürfnisse für das gar nicht bewerten, was jetzt besser oder schlechter ist.

00:20:36: Aber wenn sich ein Unternehmen für uns entscheidet, ist dann doch oft die Überraschung groß, dass wie eng dann die Betreuung ist und wie sehr wir uns auch darum kümmern, dass die Bewerbungsprozesse von A bis Z gut laufen.

00:20:46: Das ist eine tolle Customer Journey auf der einen Seite aber vor allem eine Candidate Journey gibt, die wir gemeinsam mit dem Kunden gestalten.

00:20:51: Und da gibt es oft einfach gar keinen Bekenntnis oder Vorkenntnisse, weil das so was möglich ist und dass es Teil der Dienstleistungen sein kann.

00:20:58: Also quasi Missverständnisse im Hinblick auf, wie intensiv eine Zusammenarbeit sein kann.

00:21:04: Wie eng der persönliche Austausch und vielleicht auch...

00:21:07: Ja, und was es auch ausmachen kann da jemanden an der Hand zu haben, der einen wirklich durch den ganzen Bewerbungsprozess begleitet.

00:21:13: Wenn nicht wirklich dem Kunden noch mehr Klär war die Aufgabe ist das wirklich nötig dass DELL übernimmt oder gibt's andere Leute im Team, die das vielleicht besser übernehmen könnten?

00:21:20: Muss er wirklich das Zertifikat XY haben oder kann das auch eine andere Person haben?

00:21:25: Da fängt der Beratungsprozesse an und dann gehts schon in die ersten Erhalergerisse Und dann geht's über die ganze Forescreen-Berichterstattung Interviews etc.

00:21:33: weiter bis zum Vertragsabschluss.

00:21:38: Der Begriff ist nicht neue Personalberatung, aber ich habe für uns den Eindruck, dass wir Beratungen auch als eine solche verstehen und nicht nur einen anderen Begriff vermitteln, sondern dass sich Beratung wirklich ergibt auf dem Weg.

00:21:53: Du kannst das auch bestätigen, wir entwickeln ja ein Vertrauensverhältnis.

00:21:56: Selbst wenn wir am Anfang für ein konkretes Recruiting-Projekt beauftragt werden... Wir lernen unsere Auftraggeber kennen und da werden Sorgen und Nöte ausgetauscht.

00:22:04: Wir lernen das Unternehmen kennen und so ergeben sich dann auch Beratungsthemen auf dem Weg.

00:22:08: Total!

00:22:09: Und gerade auch, wenn wir dann nicht in allen Themen der Experte sind, gibt es zumindest jemand mit einem offenen Ohr, der noch einfach die Empfehlung geben kann.

00:22:16: Hey, schau dir doch mal das genauer an!

00:22:17: Deine Leute beschäftigen sich die ganze Zeit mit irgendwelchen Klassiker, irgendwelche Zusatzleistungen... Guck mal, ich hab hier jemanden oder guck mal in die Richtung.

00:22:26: Das kann ja schon helfen!

00:22:27: Das heißt wir bieten das nicht an unmittelbar, aber wir haben ein anderes Auge darauf als ein Unternehmen, dass sich noch nie mit bestimmten Themen

00:22:32: beschäftigt hat.

00:22:33: Und auch ne?

00:22:34: Wir können nicht alles wollen wir gar nicht können oder wollen wir auch gar nicht behaupten.

00:22:38: Aber ihr sind ja auch Netzwerker aus der Altenschaft und wir haben ja hin- und wieder auch Fälle wo es dann, wo sich dann einen spezifischer Beratungsbedarf herauskristallisiert... Ich habe jetzt denke ich ist doch gerade von den Kunden nicht konkret gerade Betreue, wo wir dann beispielsweise auch über unser Netzwerk Fachberatungen herbeiführen.

00:22:54: Ich habe jetzt gerade einen Architekturbüro, die sind im Thema Digitalisierung sehr intensiv auf dem Weg und da haben wir Kontakt hergestellt zu einer Digitalisierungsberatung mit Fokus-Architekturbüros und das ist auch etwas was wir dann indirekt mitlösen können.

00:23:08: Also

00:23:09: ich denke ja auch immer gerne in diesem Gedanken muss mich noch oft stoppen aber das geht soweit.

00:23:13: bis jetzt glaube ich noch nicht... also es ist jetzt mindestens dreimal vorgekommen seit ich beim Überset bin dass ich unmittelbar um unseren Kunden entweder ... Subunternehmen empfehlen konnte oder dafür gesagt, dass der Kunde in einer ... ... bestimmten Ausschreibung mit auftaucht.

00:23:26: Und das ist ja auch kein Dienstleistung, die wir anbieten.

00:23:28: Das könnte man ja auch machen und Aufträge vermitteln.

00:23:32: Aber wo es einfach Sinn macht, da im Austausch zu sein umso besser man sich kennt... ...um so öfter gibt's dann diesen kleinen Moment, wo man sagt, ah guck mal hier, da fällt mir

00:23:38: auf.

00:23:39: Ich könnte dir empfehle.

00:23:40: Ja, das sind halt so die Netzwerkeffekte, wie die dann nebenbei entstehen?

00:23:44: Und einfach, wenn man ein offenes Ohr anbietet und die Dinge verarbeitet, die dann da reingehen.

00:23:49: Dann kommen auch solche Ideen zustande?

00:23:51: Ja.

00:23:53: Noch mal mit Blick auf das Recruiting in unserer Branche.

00:23:56: also wir vermitteln ja viele Bauingenieure und Architekten.

00:24:00: Was würdest du sagen aus deiner Erfahrung?

00:24:02: was sind denn so typische Motive für Bauingeniore und Architekten oder auch weitere Fachingeniere einen Jobwechsel anzutreten?

00:24:11: Typische Motiven Es ist natürlich extrem vielfältig.

00:24:15: Also viele vermuten ja, dass es meistens das Geld ist.

00:24:19: Das glaube ich ist tatsächlich meist nachgeranglich.

00:24:23: Nachrangig?

00:24:23: Da gibt's natürlich eine Riesendiskrepanz und wenn man es weit unter Markt bezahlt dann ist das Geld auch mal wichtig.

00:24:28: als Familienvater weiß das ganz genau.

00:24:31: aber die Wenn wir jetzt über Architekten reden oder über Plana, die wirklich auf einige Jahre auf dem Buckel haben Dann reden wir meistens über... die Projekte, die da gemacht werden.

00:24:42: Ich plane jetzt irgendwie Garagen in einem Vorort.

00:24:45: oder darf ich irgendwo in der Innenstadt ein Hochhaus mit gestalten?

00:24:49: Das gibt es auch unterschiedliche Ideen was man möchte.

00:24:52: Es gibt ja auch ganz vielfältige.

00:24:54: Also für die Garage nicht kleinreden ist das auch eine wichtige Infrastruktur.

00:24:58: aber ich glaube da kommt es auf an wie etwas ist meine Aufgabe?

00:25:01: und als nächstes natürlich in welches Umfeld komme ich dann da?

00:25:04: also mit wem arbeite ich zusammen?

00:25:07: Da ist ganz viel Persönlichkeit drin.

00:25:09: Ich kann auch, wenn ich ein Brückenbauer bin, mich für die Planung von Garagen begeistern, wenn der Ansprechpartner einfach so toll ist und ich merke, das könnte hier ein Match fürs Leben sein.

00:25:19: Ja also... Ist

00:25:20: eher unwahrscheinlich das

00:25:21: größte Beispiel.

00:25:23: Steine These aber... Das

00:25:24: Prinzip

00:25:24: sieht nicht so

00:25:25: richtig aus.

00:25:25: Es geht ganz, ganz viel um die Persönlichkeit.

00:25:27: Die fängt da an.

00:25:28: wie spricht mich ein Rekruder an?

00:25:29: Aber dann vor allem wie holt mich denn das Unternehmen ab mit dem ich dann die erste Gespräche füge?

00:25:33: Ja, absolut.

00:25:35: Also das ist auch meine Beobachtung.

00:25:36: Projekte sind glaube ich ein ganz wichtiges Motiv und aber auch zwischenmenschliche Dinge.

00:25:42: Mangel Wertschätzung wird oft genannt.

00:25:43: Ich würde mal sagen fast sogar... Zwischenmenschliche und Thema Wertschätzung sogar über fünfzig Prozent sind.

00:25:50: Das

00:25:50: ist ein großes Thema, das gibt es wirklich super vielfältig!

00:25:52: Es kann auch einfach nur die EDV sein.

00:25:55: Das habe ich auch schon öfters gehabt dass wir arbeiten hier mit Systemen aus den Achtziger nicht wilder raus.

00:26:00: Anderer sagt Ich will wieder zurück zu meinem System aus den Achtziger und findet dann genau das Büro.

00:26:04: also das ist super unterschiedlich.

00:26:06: Das

00:26:06: ist,

00:26:07: glaube ich dann auch der Job des Rekruters.

00:26:09: Genau das schon im ersten Spiel.

00:26:11: Es sind zwei Kontakte herauszuhören – was ist denn nie dieses Kandidaten und passt ja mit meinen Kunden zusammen?

00:26:16: Nicht nur dass es auf dem Papier steht sondern das, was wirklich der Kunde sich wünschen kann.

00:26:23: Dazu fällt mal eine ganz tagesaktuelle Anekdote ein.

00:26:26: Und jetzt hatte ich gerade einen Kandidat im Prozess, der kurzfristig den Bewerbungsprozess wieder gestoppt hat.

00:26:34: Also er hat seine Bewerbung zurückgezogen, also ich hatte ihn direkt angesprochen.

00:26:36: Er hat dann seine Bewerkung zurückgezogen weil er mit seinem jetzigen Arbeitgeber gesprochen hat und Tra-Ra... Das haben sich die Bedingungen verändert und jetzt hat er doch keine wirkliche Wechselmotivation mehr.

00:26:50: und das ist auch glaube ich so ein Takeaway aus diesem Gespräch an der Stelle.

00:26:54: auf jeden Fall dass wir unterscheiden zwischen leichtänderbaren Rahmenbedingungen, die dann natürlich kein starkes Wechselmotiv sind.

00:27:02: Sehr fragil!

00:27:04: Also wenn man jetzt zum Beispiel... In dem Fall war es zum Beispiel so was wie Home Office.

00:27:07: Es gab bisher keinen Home Office und jetzt hat der Arbeitgeber gesagt okay zwei Tage Home Office ist ok.

00:27:13: Das ist natürlich relativ leicht zu ändern.

00:27:14: Auch für jedes Arbeit, für jedes Unternehmen was Mitarbeiter halten will kann man sich überlegen, was kann man schnell ändern?

00:27:19: Wenn die persönliche Stimie nicht funktioniert oder wenn es keine Entwicklungsperspektive gibt und auch nicht geben wird aufgrund der Unternehmensgröße oder der Unternehmerstrategie dann sind das Wechselmotive die so valide sind dass man dann auch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen könnte als wir den Kandidaten auch gewinnen können für einen Wechsel

00:27:35: Oder wir verschaffen ihm halt ein besseres Arbeitsumfeld in seinem aktuellen Arbeitgeber.

00:27:39: Ich muss auch sagen, auf einer Meta-Ebene macht mich das dann auch sehr zufrieden.

00:27:44: Wenn ich festgestellt habe, der Kandidat war unglücklich in seinem Job, fliegt jetzt aus meinem Prozess raus und ist super ärgerlich.

00:27:48: Ich fang wieder bei Null an im schlimmsten Fall aber hab dafür dann tatsächlich ein Leben besser gemacht an dieser Stelle wo ich es nicht überlegt wollte.

00:27:55: Aber der Kollegen wird ja wahrscheinlich glücklicher in seinem job werden nachdem du ihn vielleicht in deinem Gespräch erst klargemacht hast.

00:28:00: worum ging's ihnen denn?

00:28:01: Was sind seine Ziele?

00:28:03: Ärgere ich, dass ein Arbeitgeber das so mitgehen kann.

00:28:04: Aber ja schön für ihn und ich glaube wirklich macht es dann trotzdem glücklich und deswegen ist dieser Job teilweise auch im Verruf.

00:28:12: die Personalverratung aber an der Stelle ist einfach ein Mehrwert auf ganz vielen Ebenen.

00:28:18: Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt tatsächlich.

00:28:20: Auch das habe ich schon öfters gehört von Unternehmens oder Kundenseite Wir nehmen ja die Leute weg, oder ich hab auch schon mal gehört so was wie also wirklich im Sinne von wir klauen.

00:28:31: Wo ich mir dann auch immer denke okay hier sind ja keine Sklavenhändler und wir handeln nicht mit Objekten Sondern...

00:28:37: Achtung jetzt!

00:28:39: Ja, also genau möchte ich noch ein

00:28:43: paar was machen.

00:28:44: Das war schon

00:28:44: ein wichtiger Punkt und das ist aber ein schönes Phänomen, was natürlich passieren kann dass wir tatsächlich die Lebensbedingungen verbessern.

00:28:51: und im Grunde genommen haben wir mit der Direktansprache jetzt an die Anekdote angeknüpftig.

00:28:56: eben gebracht habe Mit der Direktansprache habe ich das Arbeitsverhältnis gefestigt und verbessert.

00:29:03: Und sogar im Endeffekt könnten wir jetzt Rechnung stellen an die, an das Unternehmen...

00:29:07: Oder den Kandidaten oder beide?

00:29:09: Das ist sicherlich ein Mehrwert, der entsteht indirekt und auch gar nicht so selten.

00:29:16: Solche Fälle auch immer wieder.

00:29:17: also einen plakativer Fall in die Richtung, den ich hier noch im Kopf verfahrt war.

00:29:21: Da waren total überarbeitet Bauleiter und wir waren super happy, den Tengenern zu haben, weil es eine sehr schwer zusätzende Stelle.

00:29:27: Wir haben wirklich Anspruchs voll, da gibt es nicht so viele oder die sind einfach nicht so wechselbereit.

00:29:32: Das ist ja auch erstmal entspricht für die Arbeitsbringung in der Branche und er hat total überarbeitet und hat sich seit Jahren mit seinem Arbeitgeber darüber unterhalten dass er Poliere- und Bauleiteruntersicht braucht.

00:29:42: Und das hat er aber nie durchbekommen.

00:29:43: und dann im letzten Gespräch erst war er nicht mehr reichbar Klassiker, irgendwann lief er dann aber zurück und hat uns gerade gesagt hey mein Chef hat mir jetzt gerade zugesagt, der stellt jetzt zwei Leute für mich ein und deswegen ist für mich die Not weg!

00:29:54: Das finde ich perfekt.

00:29:58: Auch aus rekrutter Sicht haben wir den Nied offensichtlich erkannt und noch mal hervorgebracht, der Job des Rekrutes zu verstehen.

00:30:04: was ist wirklich das wo es den Kandidaten schmerzt gerade?

00:30:07: Ja aber auch da muss man gewissermaßen mit Vorsicht daran gehen.

00:30:12: auf jeden Fall also habe ich auch schon ein paar Mal gehabt dass dann einen ganz konkreten Kandidat im Kopf den hatte ich im Prozess angesprochen Und er ist dann nämlich zu seinem aktuellen Arbeitgeber und hat gesagt, ja ich will hier Verbesserungen.

00:30:25: Dann wurden Versprechungen gemacht die haben man noch sich ein halbes Jahr hätten hingezogen.

00:30:29: Ja nach einem halben Jahr ungefähr bekomme ich dann also er hat sich dann rausgenommen aus dem Prozess und da im halben jahr bekam ich eine Nachricht so hatte ich bin total enttäuscht.

00:30:37: es ist nichts eingetreten von dem was mir zugesprochen oder versprochen wurde.

00:30:42: kann ich mich denn jetzt doch noch auf die stelle bewerben.

00:30:44: So und da war es dann aber leider dann so dass das unser Auftraggeber gesagt hat ne also wer Aus deren Sicht, wer da so rum eiert und sich gegen uns entscheidet den wollen wir jetzt auch nicht mehr.

00:30:56: Also das ist vielleicht jetzt wenn man selber in die Situation ist, sich überlegen wie vertrauensvoll ist dann wirklich das Gegenangebot?

00:31:04: Die Verbesserung im aktuellen Arbeitsverhältnis hat das wirklich Zukunft auch.

00:31:08: Und das sollte man sich ja auch mal überlegen und nicht leichtfertig eine Chance

00:31:12: haben.

00:31:13: Also ich glaube, da ist auch eine ganz sensible Kommunikation gefragt.

00:31:16: Allgemein wenn ich Gegenangebote erhalte als Kandidat oder wie ich das mal im Arbeitgeber kommuniziere, wie ich da herangehe... Sollte man sehr vorsichtig mit sein, weil im Endeffekt signalisiert man damit ja auch ich will hier weg und selbst wenn es dann weiter Arbeit kommt, kann man da immer so auf der Kippe.

00:31:33: Da wäre ich sehr vorsichtig und würde aber auch von unseren Beratern oder Beraterinnen erwarten dass die Kandidaten dahingehend auch begreiten und sagen hey wie machst du denn jetzt hier dein potenzielles Exitgespräch mit deinem Arbeitgeber so?

00:31:46: Dass du nicht in die Beduldi kommst wenn's nicht... wenn du dann doch

00:31:51: nicht den anderen Vertrag unterschreiben möchtest.

00:31:53: Das ist ja wirklich auch eine der Vorteile, dieser beraterische Aspekt für die Kandidatenseite, dass wir in einem geschützten vertraulichen Raum pro Kontra abwägen können und Details gegenüberstellen und auch beraten können hinsichtlich wie gehe ich um mit dem potenziellen neuen Arbeitgeber im Bewerbungsprozess?

00:32:09: Wie gehe ich mit dem Alten?

00:32:10: Wie bereite ich eine Kündigung vor oder wie gehe Ich in solche Gespräche rein?

00:32:14: Das berate ich für Kandidaten.

00:32:17: Also

00:32:18: auch für den Kunden am Ende des Tages oder war mir das glaube ich nicht, aber auch da dieses Vermittlung und wirklich zwei geschützte Räume haben.

00:32:25: im Prinzip sind das ja so wie Satellitenverhandlungen die wir die ganze Zeit führen dann langsam zueinander bringen.

00:32:30: Da kam ganz viel einfach.

00:32:32: Interessen von beiden Seiten schützen.

00:32:34: Dieses Verständnis bei Kunden zu wecken ist tatsächlich oft schwieriger als sie beim Kandidat anzuwecken.

00:32:40: Ich habe sehr, sehr viele positive Beispiele bei Kunden dann mitziehen.

00:32:43: Wo man dann wirklich so ein Tandem auch agiert auf beiden Seiten zu Partnerschaftpflicht in der drei Konstellation unterwegs ist und sich immer weiter annähert wo viele Verhandlungen einfach sonst scheitern.

00:32:52: die einfach nach der ersten Runde nähe passt nicht raus und da fängt an unsere Arbeit eigentlich

00:32:57: erst an.

00:32:57: Ja auch daran.

00:32:59: also das sind finde ich die Highlights auch in unserer Tätigkeit, wenn man jetzt im direkten Kundenkontakt steht oder ein Recoding-Projekt verantwortet.

00:33:06: Wenn es schon kurz vorm Schalter war und man dann doch noch irgendwie das Ruder umgerissen bekommt?

00:33:14: Absolut!

00:33:15: Für mich ist das auch die Phase, die mir am meisten Spaß macht bis heute.

00:33:18: Wenn ich wirklich diese Vertragsverhandlungen begleiten darf... ...weil ich weiß wenn ich einen Schritt voraus bin in beiden Parteien,... ...wenn ich beide Parteien kenne und sie quasi mit an der Hand begleitet,... ...die Entscheidungen müssen noch immer über die Seiten treffen.

00:33:28: Aber wenn ich da die ganze Zeit on top of the game quasi bin... ...und schrittweise den Prozess nach vorne treibe,... ...sie wahrscheinlich halt einfach so viel höher, dass sich geeinigt wird als wenn wir die einfach machen lassen.

00:33:37: Das ist ein Fakt, sieht man immer wieder an unterschiedlichen... Punkten und

00:33:41: macht echt einfach

00:33:42: Spaß, das Matching-Landcard übereinanderlegen.

00:33:45: Ja auch wirklich diese enge persönliche Begleitung.

00:33:48: Also ich erinnere mich hier schon ein paar Jahre her, da hatte ich einen Kandidaten im Prozess Vorstellungsgespräch beim Kunden und da gab es dieses Missverständnis dass ein Kandidat den wir direkt ansprechen, den wir wirklich abwerben, dass das kein Bewerber ist wie im klassischen Sinne oder wie man das vor twenty fünf Jahren vielleicht hatte, dass jemand ist der sich unbedingt um einen Job bewerben möchte.

00:34:09: Und das Vorstellungsgespräch wurde aber so

00:34:11: geführt,

00:34:11: im Sinne von okay, saßen da ich glaube drei oder vier Herren zurückgelehnt leicht verschränkte Arme und nach dem Motto dann erzählen Sie uns nochmal warum sie hier arbeiten wollen.

00:34:23: Der Kandidat war total also maximal irritiert und dann haben wir... Dann war es eigentlich schon kurz vor dem Absprung und dann sind wir danach Krisensitzungen gemacht was ich super fand auch von Kundenseiten wie offen und selbstkritisch bis aufgenommen wurde den Kandidaten angerufen und gesagt, okay sorry das war komplett ganz anders als es ursprünglich gemeint war.

00:34:44: Kriegen wir eine zweite Chance?

00:34:45: Und tatsächlich hatte er uns die zweite Chance gegeben.

00:34:47: und dann haben wir ein wunderbares zweites persönliches Forschungsgespräch hingelegt wo der Kandidat sehr umwoben wurde also auch von Unternehmenseite und nach einigen Wochen hin und her ist es dann zu einem erfolgreichen Placement gekommen.

00:35:00: aber das war knapp!

00:35:03: Aber

00:35:04: ich muss auch immer wieder den Kopf schütteln und versuche dann auch das aufzuarbeiten, wenn diese gut herrenartige Haltung... Ich glaube sogar wir hatten diese Diskussion vor zweier Jahren als es aufkam Bewerberkandidat.

00:35:15: Was ist der Unterschied genau?

00:35:17: Ich

00:35:17: glaube heutzutage ist auch jeder, der sich aktiv bewirbt auf eine Stelle so am Markt begehrt, soweit er irgendwie fachlich ein bisschen Qualifikation hat wie im Fachkräftemangel der schlimmer wird oder immer stärker wird dass wir das einfach nicht mehr hinsetzen können.

00:35:31: In der Checkliste und dem Kandidaten zu gehen, mache ich mich... Zeig mal was du kennst.

00:35:36: Genau!

00:35:36: Das funktioniert halt nicht.

00:35:37: Und auf der anderen Seite ... habe ich auch oft das Erlebnis gemacht, dass viele Kunden bereit sind sich da dann zu verändern.

00:35:44: Wir haben hier eine große Wohnungsbaugenossenschaft in Berlin als Kunden gehabt und daher liefen die Vorstellungsgespräche genauso ab.

00:35:51: Ich finde fast noch schlimmer weil da war es wirklich so ein Mappe mit ihre Haken gemacht und dann war das Gespräch zu Ende und dann sie hören von

00:35:59: uns

00:36:00: und da standen wir tatsächlich zurück um etwas sehr passiert und mit denen kommt man auch intensiv hinsetzen.

00:36:05: Die hatten einen riesigen Verständnis dafür waren sehr dankbar dafür Und die Bewerbungsprozesse laufen seit Laufendem völlig anders und viel, viel besser.

00:36:13: Die machen trotzdem ihre Checkliste, moderieren das aber an.

00:36:15: Dann habe ich hier Fragen.

00:36:16: Das ist bei uns so ein Unternehmensstandard.

00:36:17: Die muss ich mit ihnen durchgehen.

00:36:19: Nichtsdestotrotz will ich mich auf sich als Personen fokussiert.

00:36:21: Da macht man seine Frage nebenbei fertig und konzentriert sich auch auf es gegenüber.

00:36:25: Es klappt genauso.

00:36:27: Ja, in Teilweise müssen wir ja auch Jahre oder Jahrzehnte lang gewachsene Gewohnheiten... teilweise in den Unternehmen, teilweise aber auch in den Köpfen der Verantwortlichen natürlich angepasst verändert werden.

00:36:37: Das ist doch nicht einfach, ne?

00:36:38: Aber dabei begleiten wir dann gerne.

00:36:42: Du bist ja bei uns auch stark für interne Prozesse und auch für Digitalisierungsthemen mitverantwortlich.

00:36:48: Es ist jetzt ein kleiner thematischer Sprung.

00:36:53: Was würdest du denn auch aus deiner Erfahrung sagen?

00:36:56: Inwiefern ist Digitalisierung im im Recruiting in der Personalberatung und vielleicht auch, wenn du das beurteilen kannst, sag ich mal, in der Baubranche eingetreten.

00:37:10: Also nicht eingetrehten aber – inwiefern erkennst du Digitalisierungsfortschritte?

00:37:16: In allem was unser Tagesgeschäft betrifft?

00:37:19: Der Baubranche kannst du erstellig mehr zu sagen, was sich da ja mal reingegangen haben.

00:37:23: Ich kann da glaube ich eher aus der Recruitting-Perspektive viel zu erzählen.

00:37:30: Wälden von dem weg, wo wir im Jahr two-toset acht waren.

00:37:34: Damals erstes ATS mit eingeführt, das haben wir damals noch selbst entwickelt.

00:37:37: ATS ist was?

00:37:38: Ein Vacation-System also ein Bewerberverfolgungssystem.

00:37:42: davor war es alles auf Axel-Listen irgendwo abgelegt in den Mutensystem und dann haben jetzt zum allerersten mal so eine Plattform gebaut, wo die Bewerbung wirklich von a bis z abgebildet werden konnten und das war ein Meilenstein.

00:37:52: tatsächlich Heute reden wir über ganz andere Themen.

00:37:54: Heute reden wieder über automatisierte Screenings von Datenbanken, über AI, die uns dabei unterstützt, Lebensläufe zu überarbeiten und Anschreiben zu formulieren.

00:38:06: Wir machen da geflügt jeden Monat Sprünge nach vorne um damit dranzubleiben an dem was er mag macht.

00:38:13: Am Ende des Tages geht es aber immer darum jetzt ist in unserer Welt einfach dem Rekruter Zeit dafür zu verschaffen, am Kandidaten und Kunden zu arbeiten.

00:38:21: Wenigerzeit in Systemen sich zu bewegen, weniger persönliche Suche mehr Gespräche, mehr draußen sein, mehr rausfahren, mehr Online-Bespräche qualifizieren sich Gedanken

00:38:31: machen.

00:38:34: Wir verfolgen die Strategie kann man sagen auch wenn das Paradox klingt mit mehr Technologie Menschlichkeit im Prozess zu ermöglichen.

00:38:43: Ich glaube auch, das ist der Weg.

00:38:46: also klar es gibt natürlich als Jobabbau Sorgen auf allen Enken aber so die Erfahrungen die ich jetzt bisher mitgetragen habe war meist so da wo ich einen Einblick hab Es kommt ein Tool, das vereinfacht die Arbeit und es ermöglicht dann aber den Leuten, die mitgehen und sich mit dem Tool auf das Tool einlassen.

00:39:02: Auf eine neue Arbeitswelt einlassen Die Möglichkeit um sich anders zu betätigen und wirklich noch wirksamer zu werden.

00:39:07: am Ende des Tages Also was weniger wird ist bei uns sind die Leute, die sich wirklich intensiv in Datenbanken eingraben können.

00:39:14: Es wird einfach immer mehr automatisiert.

00:39:16: Das ist eine Aufgabe, die kann einen LLM heute schon gut übernehmen und wird in der Zukunft wahrscheinlich noch viel besser werden.

00:39:22: Da gebe ich nur noch eine Stellbestellung aus und kriege meine Kandidaten vorgesehen.

00:39:25: Aber dann der Schritt diese Kandidate noch wirklich zu erreichen mit einem Anruf, mit einem Video – was auch immer ich für ein Kanal wähle um jemanden dranzubekommen – das ist die Arbeit, die uns kein automatisiertes Anrufssystem abnimmt.

00:39:37: Selbst da gibt es hier Versuche.

00:39:39: aber ich glaube, da spielt dann die Person nicht Note einfach so eine große Rolle, dass wir zumindest in den nächsten zehn Jahren da unsere Berater noch safe

00:39:46: haben.

00:39:46: Ja genau persönliche Note glaube ich die wird auch hoffe ich auch ehrlich gesagt immer wichtig sein Bestand haben.

00:39:52: Ich glaube sogar das es eher noch stärker wird.

00:39:55: also ich glaube dass das Bedürfnis nach echter menschlicher Interaktion sogar steigen wird.

00:39:58: Je mehr wir mit KI interagieren um der Form desto mehr Wert bekommt an das Menschliche und gerade auch wenn sie im Thema

00:40:07: Job

00:40:07: Wechsel geht oder Mitarbeiter, Auswahl, Einstellung.

00:40:10: Da geht es ja auch um Vertrauen und teilweise auch Diskretion, Verbindlichkeit, Verlässlichkeit.

00:40:15: Und da glaube ich ist dieser unmittelbare menschliche Kontakt immer noch sehr wichtig und wird wahrscheinlich auch eher noch wichtiger werden als unwichtiger.

00:40:24: Ja, ich meine das was die Chorus der Branche immer gepredigt haben wird jetzt halt immer offenbar da.

00:40:29: Du brauchst ein unglaublich starkes Netzwerk auf das du zurückgreifen

00:40:32: kannst.

00:40:34: Egal ob du jetzt ein Bauunternehmen bist, Kandidat bist oder einen Personalberater bist wie wir, du brauchst einfach diese Netzwerke das Vertrauen im Markt und dann wirst du auch nicht obsolet.

00:40:42: Die Arbeit wird anders und darauf müsst ihr uns alle einstellen und ich bin da optimistisch dass es aber auch deutlich

00:40:47: mehr Spaß macht.

00:40:47: Also ich finde das sehr spannend diese Gleichzeitigkeit von zwei Extremrichtungen, wenn man sie will.

00:40:53: Ich war letztes Jahr beim Sourcing Summit in Amsterdam und wurde dann weltweit Sourcing Experten zusammengekommen, also Kandidaten-Sourcing Und da waren die beiden großen Themen Digitalisierung Also alles mittels KI Automatisieren vereinfachen und gleichzeitig aber auch starken Fokus auf das menschliche Vertrauen Auf Credibility legen und dass beides parallel funktionieren kann und sich sogar gegenseitig bestärken kann.

00:41:20: Das finde ich persönlich total spannend und glaube, dass das auch für uns ein ganz wichtiges Feld sein wird, dass wir uns in beiden Bereichen da auch dauerhaft weiterentwickeln

00:41:28: können.

00:41:28: Total!

00:41:29: Ich meine du hast grad schnell gesagt dieser Wunsch nach persönlicher Kontakt der wird einfach stärker umso mehr ich mich im digitalen Welten in meinem Alltag bewege und es wird immer mehr.

00:41:37: Es ist die Kasse am Edeka, das ist die Hotline der ich anrufe.

00:41:41: Ich habe ja selten noch einen direkten menschlichen Kontakt.

00:41:45: Wir sind Gemeinschaftswesen, so was runterzubringen.

00:41:49: Sobald erst mal nur zur Digitalisierung, gehen wir nochmal auf deinen Werdegang bzw eine besondere Qualifikation die du mitbringst.

00:41:59: Du bist ausgebildeter Mediator.

00:42:03: inwiefern profitierst du davon?

00:42:05: In deinem Tagesgeschäft oder in deiner Rolle hier bei Reverse Date?

00:42:10: Es ist ein bisschen wie im Jurastudium also irgendwie gefühlt gar nicht und dann doch die ganze Zeit.

00:42:17: Es spielt einfach so ein Grundwissen, was man mitbringt und was einem in der Bewertung von alltäglichen Situationen hilft.

00:42:24: also das Verständnis für verschiedene Konfliktstufen einmal dabei zu haben.

00:42:28: Hilft sowohl natürlich in der internen Führung als auch beim Kunden vor Ort.

00:42:31: zum Mengen wie aufgebracht ist diese Situation?

00:42:34: Wie kritisch ist es?

00:42:35: Wie reagiere ich da drauf?

00:42:36: Wie deeskaliere ich auch ganz großes Thema Und dann hatten wir es vorhin schon, da hat man das vielleicht auch raus, dass dieser Sprech immer mitspringt.

00:42:44: Dieser Mediationssprech ist einfach das Landkarten übereinandergelegt werden in der Vermittlung von Kandidaten an Kunden.

00:42:50: Ich muss genau verstehen was braucht die eine Person und was braucht andere Personen?

00:42:54: Was hat sie zu bieten?

00:42:54: Und ich glaube das ist ein Grundverständnis in der Mediation oder auch in der Personalvermittlung.

00:42:59: Mediation ist ja auch nichts anderes als Interessen aufeinanderzulegen Und hilft mir tatsächlich täglich sowohl rein theoretisch als Hintergrundwissen, also praktisch dann in so zwischenmenschlichen Beziehungen und Konfliktsituationen da einfach einen ausgleichenden

00:43:12: Faktor zu spielen.

00:43:14: Wenn du das in so einem Merksatz formulieren könntest – als Mediator vielleicht für alle die uns jetzt hier zuhören oder zuschauen?

00:43:24: Mit welchem Blick geht ein Mediator in sagen wir mal ein Personalverbildungsprozess?

00:43:32: Ich glaube es….

00:43:33: geht dann vor allem immer darum, von außen drauf zu schauen und mit ganz genau analytischem Blick zu verstehen was ist das, was dahinter steckt.

00:43:39: Welcher Eisberg beruht hinter dem Kandidaten?

00:43:42: Welche Eisberg ruht hinter den Kunden?

00:43:43: Und dann diesen tiefen Teil des Eisbergs zu verstehen und rüberzubringen.

00:43:49: Dann ist die Kunst natürlich, diesen Eisberg zu sehen und abzutasten.

00:43:54: Aber natürlich... Das ist ja die Aufgabe, die wir auch gerne dann mit übernehmen.

00:44:01: Du bist ja seit vielen Jahren ehrenamtlich auch tätig in der Berliner Klubkommission.

00:44:07: und auch da nochmal so die Frage, du hast einen sehr breiten Hintergrund.

00:44:12: Was hast du da gelernt für dich oder wie hat dich das geprägt?

00:44:19: Auch das ist eine zweischichtige Frage.

00:44:21: zum Einen natürlich was habe ich da gelernt?

00:44:24: Ich bin der Vorstand für Finanzen Schatzmeister und hab erstmal gelernt mich ganz anders in Zahlen reinzudenken.

00:44:29: Das war auf der praktischen Seite Und auf der ideellen Seite, das weiß ich mir schon immer an Anliegen mich ehrenamtlich zu engagieren für die Themen, die mir wichtig sind.

00:44:38: Das war früher Jugendfußball heute ist es dann eben die Clubkultur in Berlin.

00:44:42: Ich glaube, dass einfach ein ganz wichtiger Faktor für eine Stadt wie Berlin, die immer anonymer auch wird werden das gerade schon beim Thema AI Einfach Orte zu haben, an denen sich Menschen ganz unterschiedlichster Couleur treffen kennenlernen mit anderen Begegnenden.

00:44:57: Das ist jeder Club, der einen Anspruch hat wirklich Klubkultur zu sein.

00:45:03: Unterstützt am Ende auch ein demokratibelendes Element der Stadt und umso weniger dieser freien Orte wir haben wo sich Leute wirklich unbedarf begegnen können umso langweiliger wird eine Stadt.

00:45:14: Und ich sehe das manchmal auch in deinen LinkedIn-Posts die du veröffentlichst.

00:45:19: Da tematierst Du ja auch einmal natürlich das Club also die Clublandschaft aber auch statt planerische Themen und schlägst dann ja auch so die Brücke zwischen Kommunalpolitik, teilweise auch eine Baumbranche.

00:45:38: Inwiefern ist aus deiner Sicht unsere Arbeit und auch Wirtschaft immer politisch?

00:45:47: Ich glaube es gibt natürlich immer gewisse Angriffungspunkte... Wichtig ist überhaupt diese ganzen Vernetzung sich mal anzuschauen.

00:45:56: Was bedeutet das?

00:45:57: Was bedeutet, dass für mich als Bauunternehmen wenn die Clubkultur in der Stadt in der ich angesiedelt bin verschwindet?

00:46:03: Wir verlieren einfach einen riesen Standortfaktor.

00:46:05: Wir haben den Riesenvorteil, Berlin ist attraktiv für die ganze Welt!

00:46:07: Die Leute wollen nach Berlin vibrieren in der Stadt umso weniger von diesen attraktiven Kulturangeboten wir in derstadt haben und so weniger als auch der Branding Faktor Fachkräfte anzuziehen noch vorhanden.

00:46:18: Da verzahnt sich dann einfach Politik, Kultur mit Privatwirtschaft und ich glaube da ist es mir dann anliegen immer wieder mal darauf hinzuweisen ey schau doch mal das ist jetzt nicht nur irgendwelches romantisches Gehab Berlin, Love Parade etc.

00:46:31: Das ist ein ganz entscheidender Faktor für die Attraktivität einer Stadt.

00:46:35: Auch wieder der systemische Blick also wie alles miteinander zusammenhängt.

00:46:40: Kommen wir jetzt zum Abschluss oder zum Ende unseres Gesprächs.

00:46:43: Die Zeit verfliegt wie nichts!

00:46:48: Wenn du jetzt apropos Zeit, wenn du jetzt fünf Jahre in die Zukunft schaust was denkst du?

00:46:53: Wie wird sich denn Recruiting im Bau und in der Infrastruktur am stärksten verändert haben?

00:47:00: Wahrscheinlich.

00:47:02: Ja, wir haben es ja schon angeschnitten.

00:47:03: im Prinzip die wichtigsten Eckdaten schon mal genannt also als allererstes ist die Arbeitswelt des Rekruters wird sich massiv verändern.

00:47:09: das wird viel mehr darauf ankommen wirklich beratend unterwegs zu seinen Netzwerken aufzubauen.

00:47:13: Es war schon immer ein Faktor der wird einfach nochmal exponiert.

00:47:19: Dann der zweite Faktor, der Fachkräftemangel wird immer größer werden.

00:47:23: Das heißt auf der einen Seite wird es schwer ihr Leute zu überzeugen.

00:47:26: Auf der anderen Seite müssen sich Unternehmen auch einfach umstellen in dem wen sie einstellen wollen.

00:47:31: Gibt jetzt immer wieder schöne Beispiele wo Kandidaten aus den Maschinen anlagen worden doch in die Baubauschen übergehen.

00:47:36: gerade in der TGA ist natürlich so bisschen einfacher in der Gebäude Ausrüstung.

00:47:41: und ja nicht zuletzt ich glaube Wir werden wieder mehr bauen.

00:47:47: Wir hatten jetzt viele multiple Krisen, die irgendwie vor uns standen und sehen jetzt aber erste Signale dass es auch noch haben ist gerade ganz aktuell ja auch wie er die nächste.

00:47:56: Aber ich glaube wir werden als Gesellschaft und als Wirtschaft immer gesellierender und immer weniger volatil.

00:48:02: Ich bin da sehr optimistisch das wir da eine sehr positive Zukunft in der Baubranche sehen werden.

00:48:08: Ja, freut

00:48:08: mich.

00:48:09: also Thema Infrastruktur und Bauen bleibt ja relevant, also wir werden die Gesellschaft nicht modernisieren ohne dass sich da wirklich viel tut und insofern braucht es natürlich dann auch die Leute.

00:48:23: Aber wird einen Punkt angesprochen den ich auch sehr spannend und wichtig finde vielleicht für alle die uns jetzt zuhören oder zusehen Wir bekommen jeden Tag Bewerbungen aus der Industrie, aus dem Maschinenanlagenbau und aus der Automobilbranche.

00:48:38: Aus dem Ausland?

00:48:38: Ja ganz viel!

00:48:39: Ob das jetzt Iran ist – aktuell noch mal ein anderes Thema – aber auch aus Indien, aus Nordafrika, aus verschiedensten Regionen der Welt Und dann natürlich immer die große Hürde Deutschkenntnisse Aber auch ist da schon eine recht gute, solide Basis.

00:48:55: Dann fehlt es dann aber aus Sicht unserer Kunden an Kenntnissen in der HIV und so weiter oder überhaupt als Projekterfahrung.

00:49:03: Das ist aber ein Thema was sich ja mittelfristig glaube ich nun nach Form nicht... Oder es muss sich lösen, sondern wir müssen da Wege finden um sowohl Ingenieurs-Quereinsteiger als anderen Branchen zu implementieren, zu integrieren und aber auch Einstiegsmöglichkeiten für hochqualifizierte Leute aus aller Welt zu schaffen.

00:49:25: Das wird ein wichtiger Bestandteil sein, um den Fachkräftemangel zu lösen oder sonst herkommen.

00:49:34: Flexibilisierung in unserem Kundenstamm, denke ich auch.

00:49:37: Wir haben es jetzt mit unseren Kollegen im EU-Recruiting ja ganz intensiv.

00:49:41: Da gibt's ganz viele Vorbehalte gegen Fachkräfte aus verschiedenen Ländern und wir stellen bei mir fest, dass wenn man dann die Offenheit hat und wirklich bereit ist sich darauf einzulassen, auch ausländische Fachkräftige hier zu integrieren, dann geht das meistens viel einfacher und schneller als all die Ängste, die sich da vielleicht öffnen im Hintergrund.

00:49:57: Wurde du gerade ansprechend kurz erklären was EU Recruiting für uns bedeutet?

00:50:02: Eurikruting für uns bedeutet aktuell, dass wir zwei ganz tolle Kollegen haben die in Polen sitzen und für uns dort vor Ort Personal finden das es den deutschen Markt so gar nicht mehr gibt.

00:50:16: Es kann von Bauhelfer bis zur qualifizierten Fachkraft für Ofenbau alles mögliche sein ist das ganze Spektrum.

00:50:24: Und ja, wir stellen fest das dadurch dass wir diese Beratung da auch ausgedehnt haben.

00:50:29: Also Unternehmen in Deutschland auch genau den Weg zeigen.

00:50:31: wie können die gut anbordend einstellen?

00:50:33: was sind die Ängste dann auf einmal verflogen und die Aufnahme ist doch da wo vielleicht am Anfang war?

00:50:45: ne machen wir nicht und ich glaube da müssen wir vielleicht noch ein bisschen globaler denken

00:50:48: weil tatsächlich

00:50:49: gibt es so viele gute Fachkräfte aus aller Herren Länder.

00:50:53: Ja, ich glaube das könnte auch eine tolle Perspektive sein.

00:50:56: Auch da schöne Stichworte global denken.

00:50:58: also auch das hat ja wieder was Systemisches.

00:51:00: alles hängt mit allen irgendwie zusammen und es geht viel ums Denken und die Perspektiven, ums Mindset Alles auch Beratungsthemen wo man unterstützen kann oder wo er begleiten kann.

00:51:14: Wir kommen aus Zeitgründen jetzt zum Ende.

00:51:16: Ich habe eine letzte Frage für dich.

00:51:18: wir nehmen gerade einen Podcast auf.

00:51:19: Sie sind beide große Podcast-Fans Aber wir lesen noch gerne und ich weiß es ja von dir.

00:51:26: Zum Beispiel schauen verschiedene Inhalte um sich immer weiter zu entwickeln, weiterzubilden.

00:51:31: Gibt es irgendein Buch ein Podcast oder irgendetwas was dich inspiriert?

00:51:36: Was du gerne unseren Zuschauerinnen, Zuschauern oder Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben möchtest das vielleicht auch zu der Thematik passt Oder was einfach auch dich als Persönlichkeit stark geprägt hat?

00:51:49: Ja also

00:51:51: Ich glaube, das Buch was mich am meisten geprägt hat in meiner Berufslaufbahn ist tatsächlich ein Buch, mir fällt der Autor gerade nicht ein.

00:51:58: Das nennt sich Relatable Honesty, findet man sofort.

00:52:01: Es stellt einfach eine Rede darüber wie es der einfachste Weg im Leben ist, wenn wir versucht möglichst wirklich nur transparent mit Leuten zu reden.

00:52:09: Das funktioniert nicht immer aber hilft einem sehr und ich glaube ist ne Lektüre wert!

00:52:14: Ja, ich erinnere mich, du hast mir das vor ein paar Jahren mal empfohlen.

00:52:17: Radikale Ehrlichkeit... Ich weiß nicht, ob es in Deutschland ist einfach so übersetzt, ne?

00:52:21: Radikal Ehrlichkei... Ich haus mir angehört!

00:52:22: Hat mich auch sehr inspiriert und berührt.

00:52:24: Also tatsächlich ist doch ein funktionales Buch also jetzt sowohl für jeden als Privatpersonen als auch als Professional eine spannende Lektüre oder auch als Überbucher erhältlich.

00:52:36: Danke für den Tipp.

00:52:37: Für dir hat Spaß gemacht.

00:52:40: Und wenn Ihnen das

00:52:41: gefallen hat,

00:52:42: dann streiken Sie gerne diese Folge.

00:52:44: Abonnieren Sie unseren Kanal oder nehmen Sie mit uns in irgendeinem Form Kontakt auf.

00:52:48: Wir freuen uns!

00:52:49: Bis dahin.

00:52:49: Tschüss.

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