#004 – 100 Beteiligte, keine gemeinsame Sprache – warum Digitalisierung im Bau an den Grundlagen scheitert
Shownotes
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Michael Breitenberger über Digitalisierung in der Baubranche – und darüber, warum die eigentlichen Hürden nicht technischer Natur sind.
Themen in dieser Folge:
– Warum die Baubranche ihre Baustellen noch als Crashtests nutzt – Was „Shared Language" zwischen Projektbeteiligten bedeutet und wer sie definieren muss – Warum Projektdenken der Skalierung im Weg steht – und Assetdenken der bessere Ansatz ist – Was die Softwareentwicklung über Versionierung, Testing und Monitoring lehren kann – Warum Ordnung im Datenhaushalt der größte einzelne Hebel ist – Wie CERITUM als Daten-Controlling für Großbauprojekte funktioniert – Warum Digitalisierung auch eine Frage der Unternehmenskultur und der Unternehmensstrategie ist – Warum Austauschbarkeit von Mitarbeitenden kein Risiko ist, sondern ein Zeichen guter Strukturen
Über Dr. Michael Breitenberger: Bauingenieur, promoviert an der TU München. Studium in Computational Mechanics (mit Auszeichnung). Stationen bei der Autobahn GmbH des Bundes (BIM Manager), NOKERA (Chief Digitalization Officer) und COPLAN AG (Vorstand). Seit Februar 2026 Gründer und CEO von CERITUM.
Links: – CERITUM: https://www.ceritum.com/de – Michael Breitenberger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michael-breitenberger-b87081123
– Riverstate Executive Search: https://www.riverstate.de – Christian Kaya auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christiankaya
– Podcast zum Schauen: www.youtube.com/@TRAGWEITE-podcast
Transkript anzeigen
00:00:00: In der Software-Entwicklung würde niemand ungetesteten Code in die Produktion geben.
00:00:06: Im Bauwesen ist aber genau das der Standard.
00:00:09: Planung geht auf die Baustelle, ohne dass jemand wirklich mit Sicherheit sagen kann, dass das funktioniert.
00:00:16: Mein heutiger Interviewgast Dr.
00:00:18: Michael Breitenberger hat Bauenginderwesen studiert, Computerwissenschaften studiert promoviert programmiert selbst gebaut und aktuell mit seiner Firma Ceritum sich dem Thema Digitalisierung der Baubranche gewidmet.
00:00:33: Was Datencontrolling mit Projektkultur zu tun hat und warum Ordnung einer der größten Hebel für die Digitalisierung ist, das hören Sie in der heutigen Folge.
00:00:43: Viel Spaß!
00:00:57: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Tragweite-Interviewfolge.
00:01:01: Mein heutiger Podcast Interviewgast ist Dr.
00:01:05: Michael Breitenberger, Michael schön dass du da bist.
00:01:09: Freut mich jedenfalls!
00:01:15: Michael erst mal wir kennen uns jetzt ich glaube seit vier Jahren drei, vier Jahre.
00:01:20: Damals warst du in verantwortlicher Position.
00:01:24: Beino Kera kommen wir gleich noch zu und ich habe dich damals als... Ich muss ganz ehrlich sagen, du warst derjenige in den letzten Jahren, der mir das Thema BIM nahe gelegt hat auf eine Art und Weise wie sie bisher bis dahin schon noch nicht verstanden hatte dass es weit mehr ist als einfach nur die dreidevisualisierung von Plänen.
00:01:42: dafür bin ich da immer noch sehr dankbar und ich muss sagen Du hast auch meinen Verständnis Digitalisierung in der Baubranche mitgeprägt und mir da neue Horizonte eröffnet.
00:01:52: Das ist auch das, wo ich mit dir drüber sprechen möchte damit wir verstehen wie du derjenige geworden bist, der du bist, wie man ein Digitalisierungs Mindset in der Baubranche sich erarbeitet.
00:02:05: Lass uns einmal ein bisschen in deinen Werdegang starten!
00:02:09: Du bist Studierter Bauingenieur hast auch im Bauingenirwesen promoviert zwischendurch auch noch Computational Mechanics studiert, alles an der TUM und alles auch mit Auszeichnungen.
00:02:21: Das heißt du hast auch offensichtlich Talent für diese Themen.
00:02:24: also du bist im Bauingenieurwesen und in der Informatik oder Computerwissenschaften kann man sagen zu Hause was war denn für dich zuerst da?
00:02:33: Der Bauingenieur oder der Programmierer?
00:02:38: Also Da muss ich sagen, ganz klar der Bauingenieur beziehungsweise zunächst der technische Zeichnach.
00:02:44: Also vielleicht zu meinen Ursprüngen?
00:02:47: Wann hatte ich das erste Mal mit Bauwesen zu tun?
00:02:51: Dafür muss man wissen... Ich bin Citroloch und den Citrol gibt's Oberschulen also es sind so ähnlich wie Gymnasien die eine fackspezifische Ausrichtung haben.
00:03:01: Und dort habe ich die Fachrichtung Bauwesend besucht.
00:03:05: und in Italien haben wir auch immer drei Monate Sommerferien und diese habe ich immer genutzt, um mich mit dem Bauwesen auch in der Praxis auseinanderzusetzen.
00:03:17: Sowohl Bau-Praktika, Vermessungspraktikum beim Architekten, beim Ingenieur, beim Dachdecker, beim Betonbauer und so habe ich mich dem Thema genährt und wollte immer mehr verstehen.
00:03:34: Und dann kam das eine zum anderen, also erst die Oberschule fertig gemacht.
00:03:39: Dann nach München dort Bauingenieur begonnen und da habe ich immer wieder festgestellt dass es im Bauen sehr viel um Projekte geht.
00:03:49: aber das ist sehr schwierig zu skalieren und das habe ich mir zur Aufgabe gemacht.
00:03:55: wie schafft man es Skalierung in des Projektgeschäftes Bauwesens zu bringen?
00:04:01: und da ist es natürlich naheliegend, das über Digitalisierung zu machen.
00:04:05: Und dann habe ich mich zunehmend mehr mit der Informatik beschäftigt und hat dazu geführt dass ich einen zweiten Studiengang eben Computational Mechanics gemacht hab.
00:04:18: und dann die Promotion, die ging dann schon voll in die Richtung beides zu kombinieren sowohl CRD-Umfeld, da hatte Schwerpunktprogramm war ich beteiligt, Leichtbaum mit Beton und dann alle Ressourcen dafür aufgewendet diese zwei Welten zusammenzubringen.
00:04:42: Und zu identifizieren was man denn aus dem Weg räumen muss dass das funktioniert.
00:04:47: Zunächst ihre Maschinenbau muss ich ehrlicherweise sagen also einige Projekte mit Daimler gemacht da auch sehr viel Wissen aus dem Maschienenbau-Umfeld aufsaugen können und eben dann auch ausdrehen Formatik.
00:05:01: Und schlussendlich ging es darum, sich so einen großen Werkzeugkasten zurechtzulegen und zu sagen wie mit welchen Hebeln kriegt man das denn hin die Baubranche ein Stück weit skalierbar zu bekommen?
00:05:16: Wann bist du fertig gewesen mit deiner Promotion?
00:05:18: Welchem Jahr war das?
00:05:20: Die Promotion habe ich abgeschlossen im Jahr zwei Tausendsechzehn
00:05:23: Okay Das heißt also jetzt zehn Jahre her
00:05:27: Genau Und dadurch, dass man ja da frei ran gehen muss um das Thema ordentlich zu machen habe ich mich direkt selbstständig gemacht und ein bisschen blauäugig vielleicht aber mit dem starken theoretischen Background einfach auch in der Lage zu sein relativ schnell sich Themen zu arbeiten.
00:05:47: Also wenn so einem CAD-Umfeld geht... Ich hab in fünf, sechs CAD Systemen programmiert kann die Formeln runter bis also mathematischen Gleichung bis zum Prozessor.
00:06:00: wieder das verarbeitet und den Rest muss man sich halt über die Praxis arbeiten.
00:06:06: Und begonnen habe ich da mit einer Ausführungsplanung für eine Brücke, das war auch sehr spannend es war auf der A-Siebzig und da einfach mal so eine Ausführungen Planung gemacht.
00:06:18: Das hat dann sicher auch gut funktioniert.
00:06:19: Autobahnenbrücken sind ja immer zwei Abschnitte.
00:06:22: beim ersten hat's ein bisschen mehr geruckelt als beim zweiten aber doch zweite Baubschnitt ging dann eigentlich relativ flüssig von der Hand auch bei der Baufirma.
00:06:33: Jetzt hast du gerade schon gesagt, du hast die ersten Mal an der Hochschule in der Forschung deinen Werkzeugkasten gefüllt intensiv und hast dann aber zuerst viel mit dem Maschinenbau Projekte vielleicht mal begleitet oder in diesen Projekten gelernt.
00:06:50: jetzt stelle ich mir die Frage wenn du mit oder als du mit diesem gefüllten Werkzeug Koffer dann auch in die Selbstständigkeit gestartet bis dann.
00:07:00: Wir reden an ja von zwei tausendsechzehn, siebzehn und achtzehn diese Jahre.
00:07:06: Inwieweit konntest du mit dieser Werkzeugkiste in der Baubranche deine Digitalisierungsideen denn umsetzen?
00:07:14: Das erfordert ja auch eine Offenheit auf der anderen Seite.
00:07:19: Erstmal würde ich sagen gar nicht weil man die Ursachen der Probleme gar nicht richtig eingeschätzt hat.
00:07:28: Man geht ja mit bestimmten Hypothesen ins Rennen und denkt sich dieses Problem gilt zu lösen, wenn das gelöst ist dann hat man einen kleinen Durchbruch.
00:07:37: und dort wo ich ursprünglich angesetzt habe war halt nicht die Herausforderung dies zu lössen galt.
00:07:45: Die Maschinenbau ist hoch präzise Bauwesen, je nachdem ob man in Infrastruktur oder im Hochbau unterwegs ist sind es ganz andere Anforderungen.
00:07:55: Mittlerweile würde ich eher sagen die Fragmentiertheit der Branche, dass es sehr viele Beteiligte gibt und das extrem schnelllebig ist.
00:08:06: Das ist die große Herausforderung das hinzukommen Und es haben so diesen Single Source of Truth zu schaffen, also der ist ja nicht gottgegeben.
00:08:16: Diesen Maschinenbau ist ein Stück weit anders weil da gibt's große Integratoren wie die Automobilhersteller und die sagen wo so läuft das?
00:08:22: Und dann können sich die Zulieferer optimieren.
00:08:26: Das läuft aber im Bauwesen ganz anders ab.
00:08:29: Also erstmal das Problem überhaupt richtig zu erfassen damit man weiß an welcher Stelle muss man mit dem Werkzeug überhaupt angreifen.
00:08:38: Ja das heißt... Das heißt, das Werkzeug ist da.
00:08:42: Aber der Anwendungsbereich noch nicht klar definiert oder noch nicht vorbereitet?
00:08:50: Genau!
00:08:50: Also muss ich halt überlegen wo sind die Ursache sämtlicher Herausforderungen und wie kann ich sie mit gezielter Medizin beheben?
00:09:00: also mein Eindruck in der Baubranche ist dass sehr viel Symptombekämpfung gemacht wird Die die Ursachen sind oft nicht so bekannt, aber man muss sich mit den Symptomen zwangsläufig auseinandersetzen weil sie dann einfach zu beheben sind.
00:09:15: Aber dass der große Hebel eigentlich darin liegt, die Probleme gar nicht aufkommen zu lassen.
00:09:22: Jetzt hast du schon ein Kleinen vor... Ausblick gegeben in die Strukturbeschreibung oder die System-Symptombeschreibung, ja in der Baubranche.
00:09:31: Lass uns bevor wir da tiefer eintauchen weil ich finde das sehr relevant und spannend.
00:09:35: Lassen Sie es noch einmal ganz kurz in deinem Werdegang bleiben.
00:09:39: Welche Erfahrungen hast du denn dann nach deiner Promotionen?
00:09:44: Und auch nach der begonnenen Selbstständigkeit gesammelt?
00:09:47: also was hat deine Berufserfahrung in den letzten Jahren geprägt?
00:09:50: vielleicht magst Du da mal einen Eindruck geben.
00:09:54: Also, im Jahr zwei Tausend Sechzehn eben in die Selbstständigkeit gestartet und zunächst muss man ja irgendwie loslegen.
00:10:01: Und losgelegt habe ich selber zu modellieren und auch Ausführungspläne zu machen.
00:10:07: Ich habe auch in der Vergangenheit also meiner Oberschuldzeit sehr viel technisch zeichnen gemacht, also wirklich noch am Reisbrett mit Bleistift zwei Jahre lang hunderte Stunden zugebracht.
00:10:21: Drei Doppelprojektionen rauf und runter und habe auch den Umstieg auf die CAD-Welt noch mitbekommen.
00:10:28: Das waren sofort auch Jahrtausendwände und das hat mich schon immer fasziniert damals mit AutoCAD wie schafft man es?
00:10:38: möglichst schnell zu planen?
00:10:39: oder?
00:10:40: das hat mir eben Spaß gemacht.
00:10:41: Und so bin ich auch gestartet, weil ich da schon ein Feld hatte wo ich Erfahrung hatte und deshalb hat es auch funktioniert.
00:10:50: Genau dann habe ich halt festgestellt dass mit reiner Modellierung ist der Hebel relativ gering.
00:10:56: also ich bin ja in der Infrastruktur gestartet hatte dann die Möglichkeit bei einem großen Hochbauprojekt mitzuwirken und dort wirklich digital sehr viele Themen angehen zu können.
00:11:10: Und dann lernt man einfach mit der Praxis was sind die Herausforderungen, wo muss man sich keine Sorgen machen?
00:11:18: Wo hakt es in der Regel?
00:11:20: und sobald man ein gewisses Gefühl dafür hat, kann man sich auf die Suche machen wie löst man die Themen?
00:11:28: Also es gibt ja nicht die eine Musterlösung, sonst käpst ihr schon und so nähert man sich halt also von der Modellierung immer mehr hin zu einem gesamtatlichen Blick.
00:11:40: Und was ich auch, glaube ich über die letzten Jahre gemacht habe ist sehr viele Perspektiven eingenommen.
00:11:46: Also ich hatte die Möglichkeit sowohl Auftraggeber-Vertreter zu sein – ich war ja auch bei der AutobahnGBH als wirklich großer Infrastrukturbetreiber dann eben auch das Thema Planen bauen betreiben.
00:12:01: Allein da habe ich festgestellt dass die größte Schwierigkeit an sich das ja schon Zilo sind.
00:12:10: Das Planen ist ein Zilo, dann das Bauen und das Betreiben ist ein Silo.
00:12:15: Und es fängt mit der Sprache an.
00:12:19: Wenn ein Architekt sagt, dass Material meint die Optik, wenn der Statiker über Material spricht, dann meint er die Festigkeits-Kennwerte.
00:12:27: Also das sind komplett unterschiedliche Domänen Und wenn man digitalisieren möchte, dann muss das eindeutig sein.
00:12:34: Also ein Computer kann ich sagen, also der muss dann wissen ist es aus der Perspektive Pragwärtsplanung?
00:12:40: Ist das aus der perspektiven Architektur?
00:12:43: Weil je nachdem ist die Oberfläche wichtig oder die Festigkeit und da gibt's eigentlich kein durchgängiges Wording, dass funktioniert.
00:12:57: Allein, wenn es darum geht die Landschaftsplanung mit der Küchenplanung... ...mit der WLAN-Planung.
00:13:07: Es gibt so viele Disziplinen.
00:13:09: und dann ist die Frage wo fängt man überhaupt mit der Standardisierung an?
00:13:14: Hört das beim Schiffsbau auf, gehört der Wasserbau noch dazu?
00:13:18: Ist der Hochbau dabei?
00:13:19: Der Tiefbau?
00:13:21: Und das heißt schlussendlich ein unendlich großes Problem, also diese Standardisierung allein von Wording und irgendwann muss man sich halt damit anfreunden dass man das nicht gelöst kriegt.
00:13:36: Also meine Meinung ist, dass es nicht die eine Sprache gibt, die durchgängig funktioniert und ich bin jetzt eher der Meinung, dass man jeden optimieren lassen muss und dass man einen Layer drüber so eine Shared Language definiert, die dann einfach funktioniert Dass der Tragwerksplaner sich optimieren kann, der hat seine Festigkeitswerte.
00:13:55: Der Architekt kann sich optimiren und damit kriegt man die Projekte in den Fluss.
00:14:00: Und das funktioniert eigentlich relativ gut!
00:14:04: Das heißt diese Silo-Strukturen erstmal ein Stück weit belassen, dass sich in jedem Silo sich optimiert wird und man dann danach... also in welcher Form?
00:14:15: Du sagst Shared Language.
00:14:16: Vielleicht, ich gehe mal davon aus was einige die uns zuhören vielleicht jetzt nicht ganz so tief drin sind in der Thematik.
00:14:22: Vielleicht kannst du das einmal erklären was es bedeutet?
00:14:24: Was du gerade erklärt hast also dass Shared language darüber laufen zu lassen.
00:14:28: Was bedeutet das?
00:14:30: Also ich mag's, also ich kann es auch konkret im Projekt dann machen.
00:14:33: aber vielleicht machen wir es erstmal übertragen auf ein Meeting wo alle mit unterschiedlichen Sprachen sprechen und Damit man zumindest auf einen gewissen gemeinsamen Nenner kommt, sollten alle die Gahnen Buchstaben verwenden.
00:14:45: Also es ist wesentlich komplizierter wenn jemand mit chinesischen Zeichen kommt unter anderem mit lateinischem Buchstab oder arabischem.
00:14:56: Denn tut man sich schon mal leichter, wenn gewisse Standards einfach gesetzt wird.
00:15:00: Auch wenn die Sprache dann im Detail unterschiedlich ist und bei Bauprojekten ist das zum Beispiel das Koordinatensystem.
00:15:07: also wenn jeder mit einem unterschiedlichen Koordinatensystem arbeitet, dann wird es schwierig.
00:15:12: Das heißt es gibt einfach so ein paar Themen wo man sich zwangsläufig drauf einigen kann.
00:15:18: aber bei der Festtikheitsberechnung musst du auch ein Deck nicht mithreden.
00:15:21: Also das lässt dich entkoppeln.
00:15:25: geht es darum, das so zu organisieren.
00:15:28: Das dort wo es Schnittstellen gibt, dass das funktioniert, dass es da einen gemeinsamen Nenner gibt und dort wo's keine Schnittstellen gibt ja dann lässt man die einzelnen Enesma-Domänen in Ruhe weil sie werden sich schon darum kümmern, dass die Festigkeitsberechnungen und so weiter funktionieren.
00:15:45: also oft ist der Ansatz, dass man versucht zu viel zu vereinen.
00:15:50: ich glaube eher fließen lassen muss und zu sagen, jedoch kümmert sich um das was er gut kann.
00:15:57: Und dort wo es Schnittstellen gibt die müssen dann aber hart kontrolliert werden beispielsweise Koordinatensysteme.
00:16:05: Um in dem Bild zu bleiben wer wäre denn verantwortlich oder wer wäre in der Lage dazu dieses Koordinatsystemen zu definieren durchzusetzen?
00:16:16: Da kommen wir jetzt zum wesentlichen Punkt.
00:16:18: Wir haben ja vorhin gesprochen und zu Weit fasst man den Kreis.
00:16:22: Also wie weit will man das funktionieren?
00:16:24: Sollte es den ganzen Life-Cycle abdecken, solltet nur das Thema Planen abdeckten.
00:16:31: also Design soll des Planen und Bauen abdeckt und dann ist ganz einfach.
00:16:37: Das muss die Partei sein, die das alles unter sich hat weil als Einzelner Player, ich kann in einer Besprechung wieder zurückzukommen auf die unterschiedlichen Sprachen, kann ich als Einselner nicht sagen jetzt ihr alle müsst Deutsch reden.
00:16:50: Das wird nicht funktionieren.
00:16:53: In der Regel, der das bezahlt muss sagen so läuft es ja.
00:16:58: Das heißt im Wesentlichen ist auch ein vertragliches Thema einfach sicherzustellen dass die Schnittstellen alle funktionieren und die dürfen natürlich auch nicht zu kompliziert gemacht werden damit auch jeder noch Lust hat mitzumachen und dass es für den Einzelnen auch angenehmer wird also in der Regel für die einzelnen Beteiligten angenehm, wenn die Schnittsteinen geklärt sind.
00:17:19: Dann habe ich als Einzelpartei ja ein Stück weit weniger
00:17:25: Arbeit.".
00:17:26: Das heißt um das mal jetzt runterzubrechen könnte man sagen... Die größte Verantwortung für den Fortschritt in Sachen Digitalisierung liegt auf Auftraggeberseite.
00:17:37: Das können dann private Auftrag-Geber da sein.
00:17:38: Das kann aber auch in einem Großteil die öffentliche Hand sein?
00:17:42: Ist das richtig eingeschätzt
00:17:44: oder...?
00:17:45: Die haben die Möglichkeit das voranzutreiben.
00:17:47: Also ein Einzelnes Büro wird sich schwer tun, da einen Hebel anzusetzen im Wesentlichen schon weil die die Spielregeln definieren können oder auch totaler Unternehmer.
00:17:58: also es muss aber in großer Kreis.
00:18:02: je mehr Schnittstellen geklärt sind desto besser ist.
00:18:05: und am besten ist natürlich wenn man Planen, Baum betreiben unter einem Hut hat dann hat man auch ein intrinsisches Interesse die nächste Stufe weiter zu denken.
00:18:14: Also wenn ich ein Geschäftsmodell habe, wo ich nach der Planung raus bin und die Ausführungen ist mir im Grunde egal.
00:18:23: Dann werde ich an die Phase keine Gedanken verschwenden.
00:18:27: Das ist ganz spannend.
00:18:28: jetzt.
00:18:29: da kann ich noch einmal kurz in deiner Biografie andocken du hast ja zuerst Erfahrung gesammelt bei der Autobahn GmbH also quasi... öffentliche Hand und bis danach als CDO, also Chief Digital Officer zu Unokera gewechselt.
00:18:43: Das heißt ein Unternehmen was ja genau dieses die Wertschöpfung oder den Lifecycle alles aus einer Hand verantwortet.
00:18:51: du kennst dann sozusagen beide Perspektiven.
00:18:54: Was hat für dich da den fühlbaren erlebbaren Unterschied gemacht in der herangehensweise?
00:19:05: Im Wesentlichen sind die Herausforderungen, die gleichen.
00:19:08: Also losendlich geht es ja darum alle zu befähigen ihre Sprache sprechen zu können sich selber zu optimieren die Schnittstellen weitestgehend schlank zu formulieren.
00:19:19: der Unterschied ist dass das bei der Autobahn eine ganz andere Dimension ist.
00:19:23: da haben wir das Thema wo fängt's an?
00:19:25: Autobahnen, Tunnel hochbau dann gibt es Betriebsgebäude.
00:19:30: also ist losendliche schon fast das ganze Bauwesen einmal quer durch, wenn man sich dann spezialisieren kann in Anfangs sein auf Wohnungsbau.
00:19:39: Dann ist das Themenfeld oder die Beteiligten ja schon wesentlich reduzierter.
00:19:44: also das heißt es gibt weniger Schnittstellen.
00:19:46: insofern kommen auch wesentlich schneller voran wenn es nur zehn Schnittstellen zu klären gibt als wenn's hundert zu klaren gibt.
00:19:55: vorbei muss sagen der Ansatz muss immer der gleiche sein.
00:19:57: also da muss er skaliert sein.
00:19:59: es funktioniert nicht sind beteiligt hat und jeder muss mit jedem Potenzial sprechen, dann habe ich ja sehr viele Schnittstellen zu klären.
00:20:09: Sondern es muss ein skalierbarer Ansatz sein.
00:20:11: und zu sagen wir einigen uns auf eine gemeinsame Datenumgebung und da können beliebig Personen andocken insofern ist das fast wieder ähnlich aber die Dimension ist halt ganz anders.
00:20:24: Ja, klar.
00:20:24: Ich meine also Autobahn GmbH Infrastruktur Projekte Autobahn, wie der Name ja auch schon sagt und bei Nokia er habt ihr ja seriellen Holzwohnungsbau vorangetrieben.
00:20:33: ich erinnere mich auch noch an ein oder werden mehrere Gespräche damals Personal bezogen Und da hast du mehrfach deutlich gemacht dass das deiner Sicht ist.
00:20:42: sehr wichtig ist, dass man bauen industriell versteht und nicht mehr als individuelles einzelnes Handwerksprodukt quasi.
00:20:53: Wie wird das jetzt in ein paar Jahren her?
00:20:56: Was ist so?
00:20:56: deine Analyse oder deine Beobachtung, wie sehr ist Industrielles oder Produktionsverständnis in der Baubranche denn verbreitet.
00:21:11: Ich würde es weniger auf Produktion reduzieren, sondern im Wesentlichen ist schon ein großes Thema Bauprojekten, also im Bauwesen immer in Projekten gedacht wird und Projekte die haben ja bei Definitionen Anfang und Ende.
00:21:27: Das heißt nach meinem Ende bin ich eigentlich raus.
00:21:30: wenn man digitalisiert ist es wesentlich besser in Assets zu denken das heißt Gebäude bezogen.
00:21:37: Denken wir an den Bestand der gibt's nicht mehr dass eine Projekt unter dieses Fertig sondern dann gibt sie einen Umbau das heißt des Assets, also das digitale Asset steht eigentlich drüber und alle anderen Arbeiten nur zu.
00:21:50: Und wenn man das in der Datenstrategie richtig berücksichtigt, dann werden viele Themen automatisch einfach.
00:21:59: Weil es einfach ... weil man mehr oder weniger am digitalen Zwilling arbeitet und jeder erfüllt eine Aufgabe im digitalen Zwillings.
00:22:06: Das heißt, der Tragwerksplaner muss halt sicherstellen dass das stehen bleibt und der Architekt, dass es an sich funktioniert, der macht halt Job-Ijektplanung Und mehr eine datentechnische Brille aufzusetzen.
00:22:26: Wenn man das nämlich macht, dann lässt sich das wesentlich leichter erklären und auch das On-Boarding der einzelnen Bedeiligten fällt dann wesentlich leichter.
00:22:36: Nehmen wir ein Beispiel beim Projekt.
00:22:38: was ist ein Projekt?
00:22:40: Ein Projekt ist für einen Projektleiter der das gesamte verantwortet Sein Projekt für einen Trager-Explaner, der hat sein eigenes Projekt.
00:22:48: Also in jedem Projekt gibt es hundert Unternehmen und da gibt's hundert Projektnummern.
00:22:53: Das lässt sich auch nicht standardisieren.
00:22:55: Das braucht es auch
00:22:58: nicht
00:22:59: sondern da muss man eben schauen dass das alles kompatibel ist und dann muss man aus meiner Sicht die unterschiedlichen Anforderungen einfach mit berücksichtigen.
00:23:08: also ich bin kein Freund davon jemandem zu sagen wie er das zu machen hat wenn wir... Die beteiligten, die wissen ja wie es zu machen hat.
00:23:15: Insofern muss man wichtige Samstagvorgaben, die muss man durchsetzen.
00:23:22: aber alles was unnötig ist da darf man sich auf keinen Fall einmischen weil
00:23:28: das
00:23:29: geht auch um Haftung und so weiter und die optimieren sich dann schon selber.
00:23:33: Also quasi da kein Micro-Management Aber dieser Mindshift von Projektdenken zu Asset denken wie du eigentlich auch gerade schon gesagt hast, Grenzen.
00:23:43: Weil die Projekte, also die Beteiligten ja dann doch irgendwie für sich genommen in Projekt denken.
00:23:49: Wie kann man es denn schaffen?
00:23:50: Vielleicht auch durch Anreize oder durch vertragliche Vertragliche Gestierungen oder Veränderungen dass man über dieses klassische Projekt Denken hinaus sich verantwortlich fühlt.
00:24:01: beispielsweise wenn ich mir jetzt vorstelle Ich bin jetzt quasi klassisch Projektbeteiligter und ich habe die Verantwortung dafür das die Daten diesem Asset zuführe, dass die auch über mein eigentliches ursprüngliches Projekt hinaus wertvoll sind.
00:24:19: Also jetzt beispielsweise auch im Betrieb später oder in einer späteren Sanierung wie auch immer.
00:24:24: Wie kann ich denn einen Anreiz erhalten?
00:24:27: Oder wie kann ich es schaffen, dass sich alle Beteiligten in meinem Projekt als Tragwerksplaner dazu motiviere und befähige über den engen Projekt Rahmen hinaus zu denken, was beispielsweise Datenqualität oder Datenbeisteuern betrifft.
00:24:47: Genau da habe ich eigentlich die Auffassung, dass man nicht mehr Informationen liefern muss sondern nur die, die man liefern müssen in strukturierter Form.
00:24:56: Das heißt wenn ein Tragwerksplaner seine Planung macht dann sollte er seine Informationen Fünfzig Dokumente verstreuen, sondern sollte die in der Regel möglichst kompakt, möglichst strukturiert beisteuern, dass sie in fünfzig Jahren noch wertvoll sind.
00:25:14: Also wenn das die Informationen über fünfzig Dokmente verteilt sind und das andere legt dort und das Andere da und dann tut sich jemand in zwanzig Jahren schwer es wieder aufzugreifen Wenn man modelbasiert arbeitet, dass er in einer strukturierten Form hat dann kann in zwanzig Jahren mit den Informationen auch noch jemand damit arbeiten.
00:25:37: Es ist ein Irrglaube zu sagen, es muss mehr Information geliefert werden weil der Tragogalaxplaner ist dafür verantwortlich dass das stehen bleibt.
00:25:46: Das ändert sich nicht indem ich das Werkzeug austausche.
00:25:49: egal ob man zwei D mit Bleistift zeichnet oder einen drei D hoch digital wesentlichen die Aufgabe ist die gleiche.
00:25:58: nur wie ich meine Informationen zur Verfügung stelle Die ändert sich.
00:26:03: Beim anderen ist es Papier schwierig, automatisiert auszuwerten.
00:26:07: in einem modellbasierten Ansatz sind die Informationen sehr leicht auswertbar und dann kann man auch in zwanzig Jahren noch die Betonmenge bestimmen.
00:26:17: Und aber In welchen Spalten das abgelegt wird.
00:26:21: da bin ich der Meinung dass macht überhaupt keinen Sinn das jetzt festzulegen.
00:26:25: bei den zwanzigeren gibt's einen neueren Standart Dann müsste ich die ganze zeit des aktuell halten ist auch nicht praktikabel.
00:26:33: Das heißt, es braucht eine Strategie wie ich heute Informationen ablegen kann die ich in zwanzig Jahren also wir haben im Bauen relativ lange Zeutraime gut mit den Daten weiterarbeiten kann und das ist in meinen Augen einfach eine perfekte Dokumentation.
00:26:50: Also wenn jeder Planer sein Gewerk perfekt dokumentiert dann hat es einen Mehrwert.
00:26:56: in zwantig Jahren nicht dokumentiert ist oder die Unterlagen nicht mal bereitgestellt werden, dann ist doch mehrwert gering und auch in Zukunft wird ja denn alles nachvollziehbar sein.
00:27:08: Also man wirklich ein detailliertes Modell hat.
00:27:11: Dann sieht man wo jede Leitung also Leror-Body läuft kann man im Modell nachschauen.
00:27:18: natürlich es dann wichtig auch das zu aktualisieren oder aktuell zu halten.
00:27:23: aber selbst wenn man das nicht macht sind die Informationen schonmal wichtig weil man weiß hier ist bestimmt keine Leitung verlegt worden.
00:27:32: Also im Wesentlichen geht es um Ordnung halten?
00:27:34: Ja, Halten ist ja gut da muss erstmal eine Ordnung bestehen.
00:27:38: So wie viel Prozent würdest du denn sagen wird schon Modell basiert geplant bzw dann auch gebaut und in Stand gehalten?
00:27:51: Also ich glaube, die meisten Arbeiten schon Modell passiert.
00:27:56: Also je nach Segment, also im Holzbau ist es nahezu hundert Prozent in anderen Bereichen weniger.
00:28:04: aber ich würde sagen bei Großprojekten kommt man locker auf fünfzehn Prozent der Beteiligten, die da mitmachen können und die Kunst ist mehr oder weniger im Projekt dann diese Kombinationen sicherzustellen und ich glaube die wird selten.
00:28:19: Also ich glaube die ganzen Einzelnen bedeiligen, die sind in der Lage so zu arbeiten.
00:28:24: Aber als Ganzes aufzusetzen da ist es eher noch selten oder das hat eher seltenheitswert.
00:28:34: Okay,
00:28:35: d.h.,
00:28:36: wir haben es weniger mit mangelnder Bereitschaft zu tun oder auch mangelnder Fähigkeit der einzelne Akteure sondern ist es er wie du anfängst oder eben schon gesagt hast, dass es ein Koordinations- eine Koordinations-Verausforderung, dass man die gleiche Sprache spricht in der im Modellbasierten Arbeiten.
00:28:54: Und dieses Herzustellen ist die Hauptvoraussetzung, verstehe ich richtig?
00:28:59: Genau und im wesentlichen auch Projektübergreifende Skalierungseffekte dann zu erzeugen wenn die Ablauf in den Projekten wie die Schnittstellen geklärt sind immer wieder die gleichen.
00:29:12: Dann spielen sich das System ein und damit werden sie auch besser.
00:29:17: Erst wenn das funktioniert, dann kann man mit Automatisierung draufsetzen.
00:29:21: Weil ohne Ordnung können Sie jeden Softwareentwickler fragen, wenn der Fünfzig-Excel-Tabellen von Latz geknallt bekommt und sagt jetzt programmiert daraus was?
00:29:30: Dann wird er erst mal Ordnung schaffen müssen!
00:29:33: Und wenn diese Ordnung schon da ist... ...dann kann man relativ leicht automatisieren.
00:29:38: Ohne dieser Ordnung ist es äußerst schwierig
00:29:42: Wenn ich mich jetzt in die einzelnen Akteure hineinversetze, beispielsweise im Planungsbüro.
00:29:49: Jetzt hast du gerade von Projektübergreifenden Skalierungseffekten gesprochen und wenn man das kaufmännisch betrachtet dann stellt sich für mich gewissermaßen, wenn ich mich in den Akteur hinein versetze – die Frage!
00:30:04: Wenn ich jetzt in einem einzelnen Projekt auf eine Art und Weise arbeite, die erstens mal eine Umstellung bedeutet zu dem wie ich bisher gearbeitet habe auch vielleicht mit Investitionen einhergeht usw.
00:30:14: Und wenn ich aber als Einzelnakteur an projektübergreifenden Skalierungseffekten arbeite wovon ich dann nicht oder nur sehr bedingt profitiere im Nachgang weil das ja dann das entstandene Asset und die Learnings die daraus gezogen werden
00:30:28: usw.,
00:30:29: woanders genutzt werden können Dann könnte ich da ja einen gewissen Zielkonflikt vorstellen.
00:30:36: Also, ich investiere in etwas was mir im Endeffekt weniger bringt vielleicht sogar mein bisheriges Geschäftsmodell sukzessive infrage stellt.
00:30:45: Ist das eine Problematik?
00:30:47: Die hat die Substanz oder ist das... Glaubst du dass es komplett an den Hahn herbeigezogen?
00:30:52: jetzt was ich mehr denke?
00:30:54: Oder weißt du was ich meine?
00:30:57: Ich versuch's mal mit einer Antwort.
00:31:00: Ich glaube, was entscheidend ist, dass man sich nicht mit den falschen Dimmeln auseinandersetzt.
00:31:05: Also je nachdem wo man sein Investment tätigt also wenn man als einzelner Player sich darum kümmert die jeweils anderen dazu zu bringen sich zu ändern das wird schwierig.
00:31:17: im Wesentlichen ist es wichtig sich bewusst zu werden Was kann ich ändern und was kann ich nicht ändern und sich nicht auf die Themen zu konzentrieren, die man nicht ändern kann.
00:31:29: Selbst wenn sie mehr weh tun, weil das in Anführungszeilen vergibene Liebesmühe ist.
00:31:35: Was man aber sehr wohl machen kann, ist im seinem Demengebiet die Ordnung zu schaffen und in diesen Bereichen wirklich über KPI sich zu verbessern.
00:31:45: Man hat immer eine Kostenberechnung zu machen also die Themen sind ja immer die gleichen.
00:31:51: Also was ich... nicht gelten.
00:31:53: Das ist die Ausrede, wir sind im Projektgeschäft und damit lässt sich das nicht oder schwierig machen weil dann wird es immer mit Maschinenbau verglichen.
00:32:01: Das aus meiner Sicht der falsche Vergleich wenn wir's mit der Software-Entwicklung vergleichen.
00:32:05: Die bauen nie das Gleiche also die sind immer Unikate.
00:32:09: trotzdem haben die Methoden entwickelt wie die wesentlich robust durch Software bauen.
00:32:15: Also Microsoft Windows vor zwanzig Jahren da waren Absturz relativ häufig mittlerweile in den Griff bekommen.
00:32:24: Die haben natürlich den großen Vorteil, dass sie sehr viel Zeit investieren können um die Themen im Griff zu kriegen weil sie es nachher Millionenfach verkaufen heißt aber nicht das man nicht Strategien aufsetzen kann.
00:32:36: dies erlauben in kurzer Zeit trotzdem neunzehnt der Fehler abzufangen.
00:32:42: In meinen Augen ist das Projektgeschäft da ein Stück weit eine Ausrede schon was gemacht werden, um die Themen in den Griff zu kriegen und nicht einfach.
00:32:50: ja mit dem Projekt war es so.
00:32:52: Im nächsten Projekt wird's halt wieder so.
00:32:54: Sondern man muss sich halt Gedanken machen wo... Wo gehts?
00:32:58: Oder wo bricht denn das Prozess oder die die Projekte am meisten am öftesten und da sich dann geschickt Strategien überzüberlegen wie man das im Griff bekommt Und die Themen die mit Schnittstellen zu tun haben Da kann man sie natürlich Partnerschaften aufbauen wo man sagt okay Versucht man das dauerhaft zu unterbinden.
00:33:20: Aber da jetzt Zeit zu investieren in die Standardisierung, das glaube ich... Da wird der Return auf Investment nicht gegeben sein.
00:33:33: Dann lass uns doch einmal eintauchen.
00:33:35: Denken wir mal in einen Architekturbüro hinein.
00:33:40: wenn du das an dieser Stelle konkretisieren würdest?
00:33:43: Wo würde es sagen wo wäre dann die Investitionen Digitalisierung und in eine veränderte Prozessführung sinnvoll, weil es im Rahmen der eigenen Machbarkeit liegt.
00:33:54: Und wo wäre es fatane Liebesmüh?
00:33:56: Was ist dann der Skalierungseffekt, der mir als Architekturbüro-Inhaber langfristig mein Geschäft sich hat?
00:34:08: Wie ich da rangehen würde... Das im Wesentlichen ist die Lieferleistung, also ein großer Teil der Wertschöpfung, die den Planer erbringt.
00:34:17: Ein digitaler Liefergegenstand.
00:34:19: D.h.,
00:34:21: der Bauherr möchte Pläne haben und einen BDF-Plan ist nichts anderes als ein digitaler Liefergengestand Und viele versuchen das prozessmäßig aufzuziehen.
00:34:31: Ich würde es aber eher aus einer Datenperspektive aufziehen und zu sagen Ziel ist es.
00:34:36: ich habe eine Dokumentenlieferliste.
00:34:38: So sieht die aus, sie sieht auch in jedem Projekt relativ ähnlich aus.
00:34:42: Ich brauche in jedem Projekten eine Kostenberechnung und ich brauche an jedem Projekt eine Baugenehmigung usw.
00:34:48: Und sich überlegt wie schaffe ich es am schnellsten von A nach B zu kommen?
00:34:53: Also a ist quasi die erste Linie b ist die Übergabe der Dokumente.
00:34:58: Was also von hinten her denken und zu sagen was hindert mich daran das nicht in der halben Zeit zu... Das könnte man sagen, das geht nicht.
00:35:07: Aber es wird einfach die Aufgabe mal mitgeben und zu sagen warum nicht?
00:35:12: Also theoretisch ist so ein digitaler Liefergegenstand nur eine richtige Anordnung an Bytes im Computer mehr nicht.
00:35:21: Theoretisch könnte man auch einen Kain nehmen auf den Knopf drucken und die sortiert das richtig also im extremen Fall Und dann wäre das auch fertig abgestimmt.
00:35:30: alles wunderbar.
00:35:31: Jetzt sind wir uns einig, das ist eher unrealistisch.
00:35:35: Aber das kann man ja als maximalwert nehmen.
00:35:40: und irgendwo muss es sich hier einbenden und zu sagen Das ist noch machbar.
00:35:44: Und diese machbaren Ansätze die müssen also aus meiner Sicht halt ausgelotet werden.
00:35:49: und sie sagen wie muss ich vorgehen um in der halben Zeit wirklich mal halbieren von der ersten Linie bis zu diesen digitalen Lieferungsgegenstände zu kommen.
00:35:59: Und dann stellt man halt relativ schnell fest, dass bestimmte Arbeiten vielleicht auch nur gemacht werden um eine Abstimmung schneller zur Wirkung.
00:36:07: und da muss ich mich halt fragen wie kriegt man das schneller hin?
00:36:10: Also wie schaffe ich es schneller eine Zustimmung von Bauherren zu bekommen über Renderings usw.
00:36:17: Mittlerweile lässt sich das alles automatisieren also einfach so nicht Kurven sondern die kürzeste von A nach B finden und natürlich ist es iterativ, also das lässt sich nicht verhindern.
00:36:31: Aber dass man das nicht verbessern kann, das glaube ich auch nicht.
00:36:38: Welche Rolle spielt aus deiner Sicht die HAI bei dieser Veränderung im Vorgehen?
00:36:46: Und auch im Denken... Ich weiß, dass die immer noch... Es ist ja nicht mehr verbindlich wie früher aber für viele immer noch ein maßgebliches Orientierungswerkzeug.
00:36:57: Erstmal ist ja die Hawaii eine Honorarordnung.
00:37:00: Also insofern glaube ich, wird sie nicht mehr so oft in der Form angewandt.
00:37:05: aber was schon wichtig ist einfach das iterative Vorgehen.
00:37:09: Was sagt die Hawaii?
00:37:11: In der ersten Woche keinen Sinn macht sich über die Küchenausstattung zu unterhalten Das macht einfach keinen Sinn.
00:37:17: Sondern im ersten Schritt geht es erstmal darum das Volumen festzulegen Dann legt man mal fest wie viel Geschosse da rein sollen und so Arbeit man sich von grobem ins Feine.
00:37:29: Wenn ich natürlich sehr spät feststellt, wenn schon die Küchenausstattung durchgeplant worden ist, dass ich einen Geschoss zu viel habe dann habe ich halt sehr viel Zeit investiert, die jetzt also sehr viel zeit in das Sand gesetzt.
00:37:45: und da geht es halt darum uns zu sagen wie schaffe ich's möglichst schnell durch diese Phasen durchzukommen und einfach eine Sicherheit zu bekommen dass es sinnvoll ist, in die nächste Phase weiterzugehen.
00:37:57: Und dafür ist die HAI mit ihrem Vorentwurf und Entwurfsplanung sehr gut geeignet.
00:38:05: Und wer dann dafür verantwortlich ist?
00:38:08: Das spielt auch eine untergeordnete Rolle.
00:38:10: Wer jetzt die Leistungsphase V macht oder ob das die ausführende Firma macht kann darüber streiten wie er das besser kann.
00:38:15: aber grundsätzlich kommt man um diesen Weg erst von groben ins Feine zu gehen.
00:38:22: da kommt man nicht drum herum.
00:38:23: Und es wird auch jeder Software-Entwickler sagen, dass man nicht mit dem kleinsten Feature anfängt.
00:38:29: Mit dem Button sondern erst mal Modular aufsetzen und dann das Thema zu organisieren und sobald die große Organisation oder Module soweit fertiggestellt ist, dann immer weiter ins Detail zu gehen weil umbauen ist wesentlich schwierig oder umplanen.
00:38:50: Ich würde einmal noch diese kaufmännische Perspektive da einnehmen höre das zumindest auch an ganz vielen Stellen, dass es natürlich oft einen Grund ist dafür, dass man am bestehenden festhält.
00:39:02: Womit verdient man sein Geld?
00:39:03: Und ein Thema was ich ja ganz oft erlebe ist das Thema Nachtragsmanagement und der Ausschreibung Vergabe.
00:39:11: Das heißt, da wird Ausschreibung und Vergabe oder Vergabe nach dem günstigsten Preis findet dann statt.
00:39:18: Und teilweise wird es ja ganz bewusst einkalkuliert, dass man dann halt eben hinten raus über Nachtragsmanagement die eigentliche den eigentlichen Umsatz generiert.
00:39:27: das ist eine Denkweise, die einige Jahre Jahrzehnte geprägt hat.
00:39:32: Wenn ich dich richtig verstehe, dann ist dein Ansatz durch Effizienzsteigerungen so sehr einfließen zu lassen, dass man eben sogar nicht nur keine Nachträge mehr braucht sondern sogar vorne raus noch mehr auch zeitlichen und dementsprechend ja auch finanziellen Gewinnen ermöglicht.
00:39:58: Also ich würde da vielleicht unterscheiden, das andere ist man kann Digitalisierung nutzen um effizienter zu werden.
00:40:04: Das funktioniert natürlich kein Mittel gegen Nachträge.
00:40:09: was gegen nachträge funktioniert ist einfach ein hoher Reifegrad von Planung und Minimierung von Risiken.
00:40:16: also ich kann ja nur einen Nachtrag stellen wo eine Lücke ist.
00:40:20: also nehmen wir mal an es gibt keine Lücke dann wird des Nachtragspotenzial reduziert.
00:40:26: Und was man machen kann, ist über Digitalisierung schon den Reifegrad kontrollieren und das Risiko für alle Beteiligten rausnehmen.
00:40:36: Und der Kuchen wird ein Stück weit größer.
00:40:39: also wenn alle Bedeiligte weniger Aufwand in der Abstimmung haben dann bleibt am Ende vom Kuchen mehr übrig und es muss ja ein Ziel der Sache sein um zu sagen Es gibt mehr zu verteilen, dann hat auch die einzelnen Unternehmen weniger Druck einen Nachtrag durchbringen zum müssen um das eigene Projekt wieder grün werden zu lassen.
00:41:04: Also das flüssendlich ist der Ansatz einfach Verschwendung aus dem Prozess zu nehmen und unnötige Iterationsschleifen alles was nicht benötigt wird einfach rauszunehmen.
00:41:16: Also mittels digitalisierter Modellbasierter Planung oder Modell basierter Abwicklung, einfach Effizienzsteigerung herbeiführen von denen dann alle profitieren.
00:41:27: Das ist so der Grundgedanke.
00:41:30: Also ich würde sagen eben zwei Grundgedanken zum einen das alle besser zusammenarbeiten können und zum anderen die Möglichkeit dann intern die Prozesse zu optimieren.
00:41:41: Es gibt sehr viele Faktoren die damit spielen aber es ist halt ein Hebel den man nicht verschenken sollte um das Bauen angenehm auch zu machen.
00:41:51: Also günstiger, weniger Streit.
00:41:54: Jedoch unterbundene Streit ist sehr viel wert.
00:42:00: Jetzt hast du ja in den letzten Jahren sehr viele Erfahrungen gesammelt und hast dich jetzt Anfang diesen Jahres mit einer deiner zweiten Firma glaube ich – das ist im Endeffekt schon selbstständig gemacht – mit Seretum?
00:42:15: Magst du einmal ... einmal erläutern, was du da genau machst.
00:42:18: Weil ich glaube das geht ja schon in die Richtung, in die wir jetzt hier schon abgebogen sind.
00:42:23: Was genau machst du mit Seritum?
00:42:25: Genau also im Wesentlichen versuche ich oder mache genau das, was ich vorher angesprochen habe eben diese einheitliche Sprache zuerst mal festzulegen und dann auch dafür sorgen dass es quasi auch eingehalten wird.
00:42:41: Vielleicht einer oder andere kennt das Gesetz der Entropie Energiezufuhr, tendieren Systeme dazu in Chaos zu verfallen und diese Ordnung zu halten.
00:42:56: im Projekt muss halt sichergestellt werden.
00:42:59: Und genau da greife ich mit meiner Firma an das wir sagen Wir halten die Ordnung von der ersten Linie bis zum Betrieb also bis zur Übergabe an den Betrieb um da auch noch strukturierte geordnete Daten zu haben und bis am Ende dieses gute Zusammenarbeiten zu ermöglichen.
00:43:23: Und inwiefern unterscheidet ihr euch von klassischer Projektsteuerung?
00:43:28: Dass wir uns komplett auf die Daten konzentriert haben, also im Grunde ein Datencontrolling für Bauprojekte.
00:43:36: Das heißt... Die Bau-Daten sind ja der Spiegel des Projekts, also wenn in den Projektunterlagen – also nennen wir es beim Namen eine CDE.
00:43:47: Wenn da Unordnung herrscht dann ist die Wahrscheinlichkeit dass das Projekt gut läuft eher geringer.
00:43:52: Also es gibt eine sehr starke Korrelation zwischen Konsistenz, also Datenqualität.
00:43:57: Da spielt dann alles mit wie aktuell sind die Daten?
00:44:03: Wie gut und vollständig sind die Data
00:44:05: usw.?
00:44:06: Da gibt es eine Korrelation und je besser die Datenqualität ist, desto besser laufen in der Regel auch die Projekte.
00:44:14: Und insofern sind wir an der Stelle.
00:44:17: eher eine Ergänzung zur Projektsteuerung – wie kann man sich natürlich um andere Themen?
00:44:23: Wie Dominkordinationen, Kostenverfolgungen?
00:44:27: Wir konzentrieren uns wirklich auf die Auswertung riesiger Datenmengen, um festzustellen wo gibt's Inkonsistenzen Wo gibt es Nachholbedarf, also bei zwanzig Beteiligten ist auch nicht unüblich.
00:44:40: Es gibt immer ein Schwächs des Glied und allein das schwächste Glied zu kennen und da auch unterstützend einzugreifen, damit die anderen nicht behindert werden, das bringt einen riesigen Mehrwert.
00:44:54: Stichwort riesige Datenmengen?
00:44:56: Was sind typische Projekte für die in eurer Dienstleistung passend?
00:45:01: oder wer beauftragt euch typischerweise?
00:45:05: In der Regel größer die Projekte, desto besser.
00:45:09: Weil ich habe es ja vorher angesprochen dem Computer ist die Datenmenge egal.
00:45:14: wenn man das schafft die Macht der Wiederholung einzusetzen dass immer wieder das gleiche abarbeitet dann ist es in der Regel besser je größer das da besser weil der Computer da halt seine volle Stärke ausspielen kann.
00:45:30: bei kleinen gibt's kein Limit nach unten.
00:45:32: allerdings Die Wertschöpfung ist halt, je größer das Projekt ist, desto besser geeignet.
00:45:40: Also in der Regel ... also so sweet spot ist es hundert Millionen oder zwischen fünfzig und hundert Millionen aber größer ist genauso gut.
00:45:53: machbar ist einfach nur ein bisschen mehr Rechenzeit.
00:45:57: Jetzt
00:45:58: hast du eben gesagt auch helft dabei das schwächste Glied zu identifizieren und da die bestehenden Mengel auszumerzen, nachzuentwickeln, nachzujustieren.
00:46:10: Systemisch betrachtet könnte man also sagen leistest du oder leistet ihr einen Beitrag?
00:46:15: Die Digitalisierung, den Digitalisierungsgrad in der Wertschöpfung hätte, sag ich mal nachträglich oder zu heben dass das Schwächsteglied auch stärker wird.
00:46:26: und so wenn wir nicht jetzt weiterdenken Von Projekt zu Projekt werden alle Projektbeteiligten stärker, was die Datenqualität angeht und die Fähigkeit, Daten zu liefern.
00:46:37: So dass man im Laufe der Zeit davon ausgehen könnte, dass der Digitalisierungsgrad von Projekt zu Projekt auch bei den einzelnen Projektbeteiligten steigt.
00:46:47: Ist das richtig?
00:46:51: Also das ist sehr nah an der Softwareentwicklung.
00:46:53: In der Software-Entwicklung ist es ja so, dass es auch viele Betaligte gibt die programmieren und das Wichtigste für eine Softwareentwirkung ist das Testen also ob's wirklich funktioniert.
00:47:03: Niemand würde einen ungedesteten Code rausgeben und im Bauen ist es halt so da gibt man ungedästete Code rein.
00:47:10: also Programmierungen gibt natürlich sein Bestes aber bei der Software Entwicklung würde niemand darauf vertrauen umgetestet in die, also der Realität zu übergeben.
00:47:23: Im Bauen ist das aber Standart und Ziel ist es eben dieses Testen, also Virtual Prototyping wirklich so viel wie möglich.
00:47:30: Also in der Softwareentwicklung rutschen auch noch immer kleine Fehler durch, aber den Großteil der Fehler einfach schon mal im Vorfeld bevor man live geht zu identifizieren und zu beheben.
00:47:43: Und genau ich sehe da sehr starke Parallelen zur Softwareentwicklung und da gibt es ja auch in der Softwarearchitektur nicht mehr so Pillars, also die Säulen, die funktionieren müssen.
00:47:58: Observability zum Beispiel, dass alles gemonitort werden kann.
00:48:02: Das ein Softwareentwickel muss immer wissen was passiert überhaupt?
00:48:05: Und das gleiche brauchen wir eigentlich auch im Bauprojekt.
00:48:07: Also was passiert denn gerade?
00:48:09: Passiert grad viel!
00:48:11: In der Regel sind die Datenauswertungen alle vierzehn Tage.
00:48:14: dann kann man schon mal feststellen, passiert gerade was oder sind alle im Urlaub.
00:48:18: Das ist schon einmal wichtig.
00:48:19: Also Monitoring lässt sich das natürlich beliebig weiterspinnen und man kann ja auch Simulationen drauf machen lassen.
00:48:28: Man kann aus Ruhrdaten veredelte Daten machen – was meine ich zum Beispiel damit?
00:48:34: Dass wenn die Daten vorhanden sind, dass man Visualisierungen also virtuelle Umgebungen auf Knopfdruck produzieren kann Wenn jeder Beteiligte in Anführung sein Rohstoffe liefert, dann kann man sich vorstellen wie so eine virtuelle Fabrik gehen die Daten raus und am Ende kommt ein fertiges Produkt jetzt beispielsweise Bilder wieder raus.
00:48:55: Das ist quasi einen Ansatz.
00:48:56: oder auch die Kosten.
00:48:58: und zu sagen wie schaff ich das kostentechnisch zu optimieren?
00:49:03: Was sind auch die Rechenleistungen?
00:49:05: also Bei Cloud-Centren spielt das natürlich eine Rolle.
00:49:09: Im Verhältnis spielt es beim Bauen relativ wenig Rolle, weil die Rennerkosten halt relativ gering sind aber trotzdem muss man sie auf den Schirm halten.
00:49:16: und dann wenn ich jetzt Hundertprojekte habe wie verhalten sich denn die Rechenkosten?
00:49:22: wird nie so sein, dass die Regenkosten, die Personalkosten auch fressen.
00:49:26: Aber genau von diesen Pillos muss man einfach auf dem Schirm haben und sagen was beobachte ich?
00:49:33: Und was ist wichtig getestet zu haben bevor man in die Ausführung geht?
00:49:38: Da ist es halt auch wichtig den ganzen Prozess mitzunehmen.
00:49:42: Also hilft in der Regel wenig wenn man mitten im Prozess aufhört und sagt ab jetzt schauen wir nicht mehr zu sondern im Wesentlichen bis am Ende auch quasi ausführenden Firmen beitragen, weil da gibt es ja auch noch mal Änderungen.
00:49:58: Und meine Erfahrung ist das so ein digitaler Zwilling durch aktuelle Stand sämtlicher Daten, dass der eine unheimliche Dynamik hat.
00:50:08: Also es ändert sich ständig was.
00:50:09: Da gibts ne Nachfrage die Baufirma hat einen Klärungsbedarf dann muss doch Objektplaner wieder etwas ändern.
00:50:16: oder also es dauern Bewegung drin und Die Frage ist nur, wie viel.
00:50:22: Und wenn man das irgendwann nicht mehr im Griff hat dann können Projekte kippen und dann wird es halt extrem teuer.
00:50:29: Und Ziel ist es... Also oberstes Ziel ist die Projekten nicht zum Kippen zu bringen, dass sie immer stabil laufen und im besten Fall sogar optimieren.
00:50:39: Das ist immer ruhigläuft.
00:50:41: Dass möglichst wenig Hektik ins Projekt kommt weil das kostet in der Regel Geld.
00:50:50: Wie ist denn deine bisherige Erfahrung?
00:50:52: Wie ist die Resonanz vom Markt, wie sehr wird verstanden was ihr da genau macht.
00:50:56: Was der Mehrwert ist?
00:50:58: also erlebst du da eher offene Türen oder eher Erklärungsbedarf auf seitenpotenzielle Auftrag geben?
00:51:06: Also ich glaube nicht dass es trivial ist das nachzuvollziehen weil ich glaube die meisten wollen sehen das glaube ich erst mal nicht sondern Anfangs sein harter Arbeit, sich das zu arbeiten.
00:51:21: Dass es wirklich dann auch die Vorteile ausspielt und im Bauwesen haben wir ja sehr lange Zyklen.
00:51:27: Das heißt bis dieser Effekt wirklich zur Tage tritt, das dauert Jahre.
00:51:31: also wenn ich bei den ersten fünf Strichen merke ich zwei Jahre später noch nicht in dem Wissen oder denke den großen Effekt schliessendlich kommt ob's gut läuft oder schlechte erst ganz am Ende wird Kann man schauen, hat es funktioniert oder nicht?
00:51:47: Insofern ist das halt sehr langlebig.
00:51:50: Aber die Ergebnisse sind äußerst gut und ich habe ja selber auch mal gebaut und hab selber erlebt dass im Wesentlichen die Beteiligten immer das beste versuchen aber schlussendlich dann in spontane Lösungsansätze verfallen wenn's halt nichts definiertes gibt.
00:52:12: Und mein Anliegen war es immer, das kontrolliert ablaufen zu lassen.
00:52:16: Weil je mehr Beteiligte es gibt und desto unkontrollierter es wird dann ist es irgendwann Zufall was raus kommt also nicht im Sinne von dem fertigen Gebäude sondern Das wird natürlich auch überwacht.
00:52:29: aber Es ist halt nicht mehr kontrolliert und das würde man in der digitalen Welt ja nicht machen.
00:52:35: Also da würde jeder jeder nervös werden einer Softwareentwicklung so laufen lassen müsste wie Bauprojekte.
00:52:44: Und schlussendlich, genau diesen kerngedanken der Softwareindustrie oder auch aus dem Automobil ins Bauwesen rüberzubringen und das wirklich voll kontrolliert ablaufen zu lassen.
00:52:58: Du hast gerade gesagt du hast selbst gebaut wenn ich jetzt in deinem Bauproyekt ausführen das Unternehmen gewesen wäre woran hätte ich gemerkt dass mein Auftraggeber Michael Breitenberger ist und nicht, keine Ahnung, Heinz Müller.
00:53:16: Also als ich damals gebaut habe, glaube ich noch nicht viel weil da muss man ja auch erst lernen, da war ich nur relativ jung was mir da halt aufgefallen ist es das ich also mit den ausführenden Firmen gesprochen hat ein anderes Verständnis hatte wie nachher ausgeführt worden ist.
00:53:37: Und wenn ich mit dem Ansatz, wie ich das heute fahre, dann würde es das nicht geben.
00:53:42: Weil die dann wüsste ich zu hundert Prozent, wie das aussieht und die Erwartungshaltung hätte ich nachher auch gehabt.
00:53:51: Also sehr viele Überraschungen würde ich mal sagen weil das dann doch ein Stück weit anders als im Detail anders ausgeführt worden ist als geplant.
00:54:03: Okay, das heißt...
00:54:04: ...vor mir auch in meinem Vorschlag.
00:54:07: In deinem digitalen Zwillinge in deinem Kopf gab es halt einige Abweichungen zur gebauten Realität?
00:54:14: Genau!
00:54:14: Also so kann man sich das glaube ich ganz gut zusammengefassen.
00:54:17: also jeder Mensch glaube ich hat eine Vorstellung wie das dann aussehen soll und Ziel ist es diese Divergenz quasi auf null zu halten.
00:54:25: und sie sagen genau so sollte es aussehen und war ja gar nicht schwierig.
00:54:30: Das
00:54:31: sollte der Ansatz sein Und die besten Projekte sind, wo das gar kein Thema ist.
00:54:38: Also wenn man über solche Themen wie Datenaustausch-Prozesse gar nicht reden muss, weil das bedeutet dass es funktioniert.
00:54:49: Du hast ja schon ein paar Mal gesagt... dass die Denkweise aus der Automobilbranche oder der Software-Entwicklung, das sie zu einem gewissen Grad in den Baubranche übertragen werden sollte damit Digitalisierung auch funktioniert.
00:55:02: Jetzt ist es ja so, dass die allermeisten Akteure Ausgebildete oder studierte Handwerker, Bauingenieure, Architekten und Fachingenieures sind, keine Branchenerfahrung außerhalb der Baubranche haben.
00:55:17: Du bist ja ein Sonderfall, auch mit dem Studienhintergrund im Bereich Computerwissenschaften.
00:55:25: Wie ist deine Erfahrung oder hast du vielleicht Ideen und Impulse?
00:55:30: Wenn man die Welt der Softwareentwicklung oder der Automobilbranche nicht kennt wie kann man denn lernen stückweit mehr so zu denken und das klassische Baudenken zu transformieren, worum es da geht?
00:55:45: An der Stelle ist mir schon wichtig, dass man es nicht eins zu eins übertragen kann.
00:55:48: Wichtig ist das Transfer.
00:55:52: Also jede Methode hat ja irgendwie ihren Vorteil oder ihre Daseinsberechtigung und dieser Kern muss transferiert werden.
00:56:00: Der lässt sich nicht eins-zu-einzübertragen.
00:56:02: Insofern glaube ich, ist der Ansatz... Man muss einfach über den Tellerrand hinaus schauen und sehen wie machen sie denn andere?
00:56:10: Also für manche Probleme gibt es einfach in anderen Branchen schon Lösungen und die müssen in Anführungszeilen nur übertragen werden.
00:56:18: Und Lösungen, die müssen ja auch robust sein und quasi durchgetestet.
00:56:24: In andern Branchen gibt's halt hundert der Lösungen die seit Jahrzehnten durchgetested wurden sind sie quasi nur darauf warten übertragend zu werden wobei man sagen muss ... dessen gewisses Fundament vorhanden sein muss.
00:56:38: Also um digital überhaupt arbeiten zu können, ... ... muss diese in erstmal Scherd-Language ... ... überhaupt vorhande sein, weil sonst würde ich im Silo ... ... macht die Lösung beispielsweise keinen Sinn.
00:56:49: Das ist insofern nicht trivial zu sagen... Ich schaue mir jetzt einfach an der anderen Branche was abübertragt ist,... ... das muss man halt schauen, was funktioniert und an welcher Stelle setze ich das dann?
00:57:02: Also übergreifend oder innerhalb eines Unternehmens...?
00:57:06: Genau, also...
00:57:08: Jetzt wurde sagst du übergreifend oder innerhalb.
00:57:12: Ich führe viele Gespräche mit Akteuren in der Baubranche die sagen ja wir würden ja gerne oder ich würde ja gerne weiter digitalisieren ob das jetzt die eigene oft eher kleine oder mittelgroße Firma ist oder auch als Führungskraft im Konzern.
00:57:25: da höre ich öfters dass man da an Grenzen stößt oder die Absichterklärung zumindest da ist, aber dann irgendwie doch entweder die Ressourcen nicht bereitgestellt werden.
00:57:34: Oder es dann wenn es um wirkliche Anpassungen der Prozesse geht man dann doch nicht so viel Rückhalt bekommt oder Rückenwind.
00:57:41: was ist dein Tipp?
00:57:42: Deine Empfehlung für Akteure die den nächsten Schritt gehen wollen?
00:57:47: also wie kann man in der eigenen Firma oder auch als Führungskraft in einer größeren Struktur Digitalisierung vorantreiben.
00:57:56: hast du da so eine Art Best practice Empfehlungen, was kann man da tun?
00:58:01: Also was ich empfehlen würde ist eine Datenstrategie aufzusetzen.
00:58:06: Ich habe es ja eingangs schon gesagt und zu sagen am Ende liefert man digitale Liefergegenstände und nicht blind nach Lösungen zu suchen weil das wäre so wie die Nadle im Heuhaufen suchen und jetzt brauche ich irgendeine Lösung die mich schneller macht sondern man muss den Bedarf erstmal identifizieren.
00:58:22: also wenn Problem in der Firma hat, dass ich nicht weiß wo der aktuellste Stand legt.
00:58:28: Ich nenne mal ein Beispiel es gibt bestimmt Unternehmen da gibts dann die Kostenberechnung final und dann die kostenberechnungen Finalfinal und dann den Kostenberehnungs-Finalfinal Version drei.
00:58:39: Dann ist das kein systematisches Vorgehen.
00:58:43: der Mitarbeiter der das gemacht hat der weist das vielleicht zwei Jahre später was aber garantiert nicht mehr.
00:58:48: das heißt Hier Ordnung reinzubekommen ist Versionsmanagement.
00:58:53: Versions-Management in der Softwarebranche, das ist komplett erschlagen.
00:58:59: Das machen die seit fünfzig Jahren.
00:59:01: Es gibt etablierte Systeme wie ich jeden einzelnen Bit nachvollziehbar kann wer was wie gemacht hat.
00:59:10: Da sollte man die Welt nicht neu erfinden sondern man sollte einfach bewährte Strategien übernehmen und diesen Bedarf zu erkennen ist, glaube ich die erste Aufgabe.
00:59:21: Ansonsten kommt niemand auf die Idee und sagen jetzt schauen wir uns mal was es in der Software-Entwicklung Neues gibt.
00:59:29: In der Regel sind das dann E-Systeme, die schon seit dreißig Jahren etabliert sind und solche Konzepte müssen übertragen werden.
00:59:35: Wenn das mal steht, kann man darauf aufbauen.
00:59:38: Also aus meiner Sicht erstes Thema ist Versionsmanagement Prinzipien, die man sich geben sollte.
00:59:48: Beispielsweise verfolge ich das Prinzip des Daten dort liegen sollten oder beim ersten Mal dort abgelegt werden sollten wo sie auch noch in zwanzig Jahren sind.
00:59:56: warum damit man wenig Bewegung hat?
00:59:59: wenn ich Daten immer bei e-mail hin und her schicke dann habe ich ein wahnsinn Informationsfluss und ich erzeuge der Definition Kopien was es schon mal schwierig macht.
01:00:10: Wenn der Ansatz ist Ich lege jedes jeder Datei an die Stelle, wo sie hingehört, dann funktioniert es.
01:00:17: Und vielleicht auch ein Ausblick wie löst das die Softwarebranche?
01:00:22: Die gehen den Ansatz des Data Lakes machen.
01:00:25: Das heißt, die sagen eine Ordnung reinzukriegen ist schwierig also die sich über Jahre hält sondern die schmeißen alles, die heißen wirklich Lakes.
01:00:34: alle sind in einem See und haben eine Datenbank drüber und zu sagen wo ist was und wie kann ich's finden?
01:00:40: Und damit lege ich die Datei einmal in diesen See und jeder der zugreifen will, der greift immer auf diesen See zu.
01:00:46: Also solche Grundprinzipien, weil sonst könnte man wahrscheinlich Faktoren ausrechnen wie oft welche Datei multipliziert wird.
01:00:54: Manche Unternehmen vielleicht haben fünf.
01:00:55: Jeder Datei wird fünfmal dupliziert.
01:00:59: oder wie man auch versuchen kann Projekte zu tracken welchen Index bekommen die?
01:01:07: oder Pläne fünfmal oder zehn mal angefasst werden, dann weiß man das Projekt ist irgendwie in der Wurm drin.
01:01:14: Und wenn man das mal kontinuierlich trägt und sagt wir versuchen den Index der Plänen also die Änderungen auf maximal zwei Zweite.
01:01:23: Das wird nicht immer klappen weil da gibt es externen Einflüsse, da gibt's der Bauherr, aber einfach mal zu suchen, zu verstehen ist das eigene Ineffizienz?
01:01:31: Oder unseres Arbeit?
01:01:33: Oder ist das wirklich externes?
01:01:34: Ich weiß nicht, ob das die meisten Unternehmer wirklich wissen.
01:01:39: Und wenn man das automatisiert aufsetzt, dann kriegt man diese KPIs eigentlich für free.
01:01:45: Wenn man es nicht rechtig aufsetzt, muss man halt wahnsinnig viel Geld investieren um das einmalig zu wissen.
01:01:51: Nächste Woche sieht schon wieder anders aus und da müsste ich wieder so viel Geld... Also nachhaltige Konzepte wie gehe ich mit Daten um?
01:02:01: Das, glaube ich ist der erste Punkt.
01:02:03: und daraus dann für sich die Aufgaben abzuleiten.
01:02:05: Und das haben wir für sein verbrennendes Geld.
01:02:09: und dann gezielt Lösungen zu suchen.
01:02:12: Klingt sehr nachvollziehbar!
01:02:14: Ganz pragmatisch gesprochen Wie kann man sowas schnell effizient lernen oder wie kann man sich da Unterstützung reinholen?
01:02:24: Im Sinne von in der Software-Entwicklung gibt es da Konzepte, die sind dreißig Jahre alt.
01:02:29: Man muss das Rat nicht neu erfinden.
01:02:31: Wenn man aber jetzt sich als klassisch ausgebildeter Bauingenieur mit seiner Firma auf den Weg machen möchte, wie schafft man es, sich dieses Erfahrungswissen aus der IT-Branche beispielsweise konkret anzueignen?
01:02:46: Hast du da auch noch ein Gedanken dazu?
01:02:56: Ich musste mir das sehr hart arbeiten.
01:02:59: Das Thema ist... die Erfahrungen gemacht haben und zu sagen, was funktioniert?
01:03:05: Was funktioniert nicht.
01:03:07: Und was glaube ich wenig sinnvoll ist alles selber auszudesten also in der Regel jede Schleife extra drehen und so sagen okay, die Erkenntnis muss man selber auch gemacht haben das ist glaube ich weniger hilfreich.
01:03:23: Also insofern würde ich sagen auf jeden Fall Unterstützung und dann einfach in den Projekten machen.
01:03:29: Das muss direkt geübt werden.
01:03:31: irgendwie Tests fahren und zu sagen, jetzt so könnte man es machen.
01:03:35: Sondern eigentlich auf bewährte Konzepte mitmachen und dadurch die Erfahrungen sammeln wie klappt ist was für mich oder ist eben nichts für mich?
01:03:50: Und im wesentlichen Konstellationen finden wo man das dann halt wirklich selber auch machen kann.
01:03:54: also drücken Übungen bringt in meinen Augen gar nicht sondern eher ins kalte Wasser reingeschmissen zu werden und dann so unterstützt zu werden, dass das Projekt dann halt trotzdem funktioniert.
01:04:10: Jetzt kann ich mir... Ja?
01:04:12: Sorry!
01:04:13: Genau.
01:04:13: also das ist glaube ich wirklich am im Doing aber sicher geführt wissen, dass es nicht schiefgehen wird.
01:04:22: Also ein Stück weit schon auch mit externer Begleitung moderiert, aber trotzdem am echten Projekt.
01:04:31: Jetzt kann ich mir vorstellen, der eine oder die andere Sachs vielleicht.
01:04:33: ja ist ja ganz spannend was Herr Breitenberger da erzählt.
01:04:37: Ich möchte da gerne mehr erfahren oder vielleicht möchte ich auch ganz praktische Unterstützung haben als wenn ich selber jetzt Unternehmer und Unternehmerin bin oder eben Führungskraft mit entsprechender Verantwortung.
01:04:48: Wer für wen macht es Sinn direkten Kontakt mit dir aufzunehmen?
01:04:53: Und auch mit Seritum an wen richtet sich dein konkretes Angebot?
01:05:00: Also im Wesentlichen richtet sich das Angebot schon an die Schnittstellenverwahl oder zumindest die Profitierung von den Schnittstellen.
01:05:09: Grundsätzlich aber auch an jeden, weil ja an jeder Stelle unterschiedliche Möglichkeiten bestehen Potenziale zu heben.
01:05:18: Das Seriatum ist ja wirklich von der Modellierung bis zur Datenanalyse oder Datencontrolling in Großprojekte verantwortlich also insofern in jeder Ebene Und es richtet sich ein Stück weit nach der Aufgabe, die es zur Verfügung geht.
01:05:36: Sei es eine Datenstrategie, wichtig ist dass es immer ein Projekt dahinter gibt.
01:05:42: Also das mir hat persönlich wichtiger und ansonsten ist halt relativ viel Theorie sondern Ziel muss es immer sein möglichst schnell so einen Speerspitzen-Projekt zu haben wo man das umsetzen kann und dass die Leute dann auch intern weiter tragen können.
01:05:59: Also analog zur modellbasierten Planung beispielsweise, das Projekt basierte digitalisieren.
01:06:05: Du hältst keine Vorträge über Theorie sondern anhand eines konkreten Projekts entwickelst du oder unterstützt und optimierst die Datenerfassung und die Datenverarbeitung, Datenablage
01:06:18: usw.
01:06:18: Der Ansatz passiert eigentlich immer darauf messen unterstützen also Feedback geben.
01:06:24: und es funktioniert den Projekten sehr gut weil man dann einfach mal Jetzt legt einfach mal los.
01:06:30: Also jetzt ein Beispiel konkret, wenn ein Unternehmen sich im modellbasierten Arbeiten verbessern möchte dann gestarten die Einfolge in den Projekt rein liefern ihre ersten Daten und dann hat man was handfest ist.
01:06:42: Dann kann man sich anschauen und sagen so wurde das gemacht, das kann man verbessern, das können wir verbessern.
01:06:49: Das ist wie bei Förderunterricht nicht einmal.
01:06:52: Man muss ja wissen wo man steht.
01:06:54: also jedes Unternehmen steht auf einer unterschiedlichen Stelle Und es ist ganz wichtig, die Personen einzuschätzen.
01:07:01: Es gibt einfach Personen, die das quasi schon intrinsisch intus haben und denen muss man anders unterstützen als jetzt eine Person, die ja nach anderen Stellen steht und einfach desordentlich sinnvoll einzusetzen.
01:07:19: Das ist am besten im Projekt, einfach mal was liefern auch nicht zu viel vorab zu investieren sondern einfach mal loslegen Wo steht man?
01:07:28: Und dann gezielt das Feedback zu geben, so kannst du dich verbessern.
01:07:33: Da haben wir eine relativ steile Lernkurve und dann erkennt man den Bedarf automatisch und sagen stimmt da habe ich Schwächen.
01:07:41: ansonsten ist es ein bisschen wie man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr Man weiß gar nicht wo man ansetzen muss und damit man einfach einen klaren Plan kriegt Einfach mal loslegen erste Messungen zu machen.
01:07:56: Wo steht man dann auch vielleicht vergleichen, also das soll ja nicht vergleichene.
01:08:00: Aber dass man offiziell wie machen das andere?
01:08:03: Was macht Sinn und was macht keinen Sinn?
01:08:05: Und dann auch keine Energie in die falsche Richtung zu verspenden?
01:08:15: Wenn ich jetzt ein Projekt habe, was schon vorbei ist oder vielleicht kurz vom Abschluss steht aber was kaufmännisch oder qualitativ einfach wirklich nicht gut gelaufen ist kann man mit euch oder mit dir auch rückwirkend analysieren, sozusagen Fehler-Analyse betreiben.
01:08:32: Um daraus dann für das unmittelbar nächste Projekt zu lernen.
01:08:35: ist es auch eine Option dass man sagt okay hier das ist so haben wir alle Daten aus unserem Projekt.
01:08:41: kannst du uns dazu ein Feedback geben?
01:08:44: wo sind da die Schwachstellen?
01:08:45: was kann man optimieren?
01:08:46: Ist das auch noch eine Option?
01:08:48: Ich nenne jetzt mal gescheiterten oder optimierungsbedürftigen Projekte.
01:08:52: auf euch zukommt
01:08:54: Kann man natürlich auch machen, da gibt es natürlich unterschiedliche Stufen.
01:09:00: Die niedrigste Stufe ist dass das keine gemeinsame Datenumgebung gibt überhaupt weil dann gibt's schon mal nichts zu analysieren und ich würde das aber in der Regel relativ kurz halten weil man relativ schnell identifizieren kann was hinten die größten Brocken die man aus dem Weg räumen muss ... bei schlecht gelaufenen Projekten im Detail nachzuvollziehen.
01:09:25: Was denn da in Detail schiefgegangen ist, das bringt den Regeln nicht.
01:09:28: Das wie in der Softwareentwicklung.
01:09:29: Wenn was falsch ist dann brauche ich nicht irgendwie einen Fehler suchen... Also der irrational, also der dreifach keinen Sinn mehr macht.
01:09:39: Sondern eher zu scharen was sind denn die in der Software-Entwicklung?
01:09:42: ist es Routesources?
01:09:43: Was sind die Hauptursachen?
01:09:45: und wenn man die Hauptur Sachen abgestellt hat dann läuft sie schon wesentlich besser und wenn die dann abgestellt sind dann ergeben sich andere Probleme.
01:09:54: Also immer auf die Haupt Ursache weil wenn die mal abgestellt ist dann hat man bestimmte andere Themen nicht.
01:10:00: Ansonsten läuft man nämlich Gefahr dass ich quasi ein Symptom bekämpfen möchte ... dass wenn ich die RouteCourse gelöst habe, gar nicht mehr gibt.
01:10:09: Sehr gut ja!
01:10:10: Und
01:10:10: insofern hatte ich weniger von Rückschaus sondern eher also... ...RouteCourse Ja und dann aber frisch dachten und dann schauen wo steht man und daran dann verbessern?
01:10:25: Ja okay sehr gut das heißt aber man könnte mit einem alten Projekt zu dir kommen und sagen ok wir identifizieren gemeinsam die Route Courses Setzen damit ein neues Projekt auf und schauen dann, dass wir das neue Projekt live gemeinsam optimieren.
01:10:39: Das wäre dann das Vorgehen ne?
01:10:44: Wobei man sagen muss, dass die Route Courses dann sehr schnell identifizierbar sind.
01:10:50: Da braucht man keine Datenanlösung zu machen sondern schaut man sich einfach einen kurzen Blick reicht da in der Regel um einfach die Dimension auszumachen.
01:10:59: von das Rennen wir über die Optimierung der letzten zwanzig Prozent.
01:11:05: Also, weil wenn insgesamt ein sehr hohes Level ist und das läuft noch schief dann ist die Analyse sinnvoller als wenn man sofort Fels stellt.
01:11:14: ja da ist die Grundordnung nicht gegeben.
01:11:17: Dann ist der Fall relativ schnell klar.
01:11:21: Ja klassische Route Courses vielleicht so ein paar Schlagwörter woran kann man erkennen dass man dazu dass man anstelle von den Route Corses Symptome Beantragung betreibt?
01:11:31: Hast du da so ein Paar Klassiker aus deiner Erfahrung?
01:11:35: Also aus meiner Sicht ist die einst der Hauptursachen, die fehlende Übereinstimmung von Koordinatensystemen.
01:11:42: Das ist warum?
01:11:44: Weil dann niemand wirklich sicher sagen kann ob das funktioniert.
01:11:47: also das ist da in den Köpfen ein seiner Leute.
01:11:51: aber sobald man anfangt Leute quasi zu rotieren denn würde ich fast sicher sagen dass es geht irgendwann schief weil einfach niemand mehr sicher sagen Und wenn aber die Koordinatensysteme schon mal stimmen, dann ist ein wesentlicher Teil geregelt.
01:12:07: Weil ganz vieles darauf aufbaut.
01:12:09: Also ich kann nicht sicher sagen ob jede Geschosshöhe von jedem einzelnen Beteiligten die gleiche ist, wenn ich nicht einmal das gleiche Koordinatensystem habe.
01:12:19: Das wird schwierig!
01:12:22: Also insofern würde ich da, also wenn man wieder an die Softwarebranche denkt dann würde ich sagen Observability.
01:12:28: Also quasi Monitoring fällt aus.
01:12:31: Das ist wie beim Flugzeug und so haben wir keine Geräte mehr, also keine Messung mehr.
01:12:38: Wir wissen gar nicht auf welcher Höhe wir fliegen.
01:12:40: So ähnlich kann man sich das vorstellen.
01:12:42: Da hat es kein gutes Gefühl.
01:12:45: Kann nicht gehen aber ich würde mich ungerne darauf verlassen.
01:12:51: Also die Instrumente, also mehr oder weniger.
01:12:53: Erstmal muss man sicherstellen dass die ganzen Instrumen sicher funktionieren.
01:12:57: und wenn die Instumente sicher funktionierend dann kann man in den Rule Courses wirklich nachschauen und einfach über dem Zeitverlauf also in der Regel kann man auch nach einem Monat feststellen wo ist vielleicht das schwächste Glied?
01:13:14: Und dann bildet sich relativ schnell ein ein Bild raus, wo man darüber diskutieren kann.
01:13:19: Also es ist ja nicht so dass das dann gut gegeben ist und jetzt gibt immer Erklärungen dafür aber es muss am Ende ein stimmtiges Bild geben.
01:13:27: Okay!
01:13:28: Aber wenn ich richtig verstehe, dann ist euer Angebot sowohl interessant natürlich für Auftrag Geberseite, aber eben auch für einzelne Teile der Wertschöpfung für die Projektbeteiligten, die sich dann auch intern optimieren wollen um nicht selbst das schwächste Glied zu sein.
01:13:49: Wir sind zeitlich schon sehr weit fortgeschritten.
01:13:51: Ganz zum Abschluss, gibt es noch etwas was aus deiner Sicht und deine Erfahrungen in unserem Kontext noch zu sagen ist?
01:13:58: Was vielleicht bisher unterbelichtet ist hast du noch eine Botschaft die du gerne mitgeben möchtest?
01:14:07: Spontan fällt mir da jetzt.
01:14:09: Wir haben jetzt ziemlich viel schon platziert.
01:14:13: also ich glaube das ist die Route cause.
01:14:16: warum warum wir im Bau nicht so skalieren wie in der Softwarebranche, das glaube ich ist schon eben das mit der Shared Language.
01:14:25: Und ansonsten würde ich halt jedem raten... ... strukturiert geordnet zu arbeiten, weil es in der Regel nicht aufwendiger ist das zu machen.
01:14:36: Man muss sich nur am Anfang Gedanken machen und so sagen wie mache ich's?
01:14:39: Und dann können sich alle Beteiligten drauf einrichten... ...und damit werden die Leute auch ein Stück weit Austausch sparen... ...dass sie sagen es gibt einen Wechsel im Projekt, der tut da nicht mehr so weh,... ...weils er in jedem Projekt ähnlich ist.
01:14:52: Und genau also Strukturiertes Arbeiten!
01:14:56: Und ein Stückweit den Computer mitspielen lassen.
01:14:59: Also ich hatte das erwähnt, dass mit der Regel, dass man Daten nur einmal hinlegt... Das ist für die Digitalisierung fundamental weil selbst wenn wir dann KI haben, die auch großflässig einsetzen werden, die nicht weiß welche Daten sie verwenden soll Dann wird es nicht funktionieren.
01:15:19: also das sind so Grundprinzipien.
01:15:22: Wenn man sich an diese nicht hält, dann wird sehr viel verbaut.
01:15:27: Und wenn man die fünf, sechs Grundprinzipien im Bewusstsein hat und daran arbeitet dann wird es relativ schnell von alleine besser.
01:15:39: Also das ist so fast ein Self-Healingprozess also.
01:15:44: Mir kommt gerade noch ein Gedanke weil du sagst die Austauschbarkeit der Mitarbeitenden ist jetzt ein ganz anderes Fass was man damit aufmachen könnte.
01:15:52: aber ich kann mir vorstellen dass dieses genau dieses Dieser Effekt, der den Eintritt vielleicht sogar an einer anderen Stelle dazu führt dass man es eben nicht macht weil man seine eigene Rolle damit absichern möchte.
01:16:05: Wenn ich nicht genau transparent teile was ich tue dann bleibe ich gewissermaßen unaustauschbar.
01:16:12: also das ist ein anderes Thema.
01:16:13: aber vielleicht ist das auch etwas was man ausräumen muss indem man eben als Arbeitgeber beispielsweise die Sicherheit vermittelt auch wenn du aufgrund der Arbeitsweise austauschbar bist, du hast hier trotzdem eine Perspektive.
01:16:26: Also ich glaube das ist eine menschliche Komponente die man bei allem technologischen nicht komplett vergessen darf weil das schwingt natürlich mit.
01:16:34: Man möchte auch gebraucht werden gewissermaßen
01:16:37: Genau, schlussendlich absolut richtig.
01:16:41: Das sollte aber nicht das Ziel sein jedes Mitarbeiter sich unersetzlig zu machen weil es schadet ja im Wesentlichen dem Unternehmen.
01:16:47: dann lieber die Energie die man investieren würde um sich untersetzlich zu machen anders investiert dass der Kuchen den das Unternehmen kriegt größer wird Dann glaube ich ist allen mehr geholfen als Aber das ist.
01:17:01: und dann die Aufgabe der Geschäftsführung, das so zu strukturieren, dass niemand Eigeninteresse hat gegen die Unternehmensziele zu arbeiten.
01:17:15: Der Merkband
01:17:17: ist berechtigter.
01:17:20: Ja, da merkt man das eben halt auch Digitalisierung und Technologie.
01:17:23: Auch mit Unternehmenskultur beispielsweise zusammenhängt ne?
01:17:26: Und mit anderen Themen wie Mitarbeiterbindung, Wertschätzung, Perspektiveentwicklung.
01:17:32: also ich glaube dass es ja was gerade jetzt bei zunehmender KI-Nutzung ein Phänomen ist, dass Menschen Angst haben davor überflüssig zu werden oder sich dadurch dann streuben teilweise und ich glaube, dass man das einfach mitdenken muss wenn ... Change-Prozess verantwortet und sagt, wir führen was Neues ein.
01:17:51: Es geht halt auf Kosten auch... ...und das muss man berücksichtigen um Einkalkulieren denke
01:17:55: ich.".
01:17:56: Genau!
01:17:57: Und da spielt schon der Punkt mit ist es wichtiger dass jeder sein Projekt für sich strukturieren kann um das eine Projekt gut werden zu lassen?
01:18:07: oder ist das vordrückung um die Interesse alle Projekte?
01:18:11: gut laufen zu lassen?
01:18:12: und dann müssen natürlich ein Projekt übergreifende Standards definiert werden, weil ansonsten funktioniert das nicht.
01:18:18: Weil stellen wir vor, wir haben zwei Top-Projektleiter A und B die haben aber komplett unterschiedliche Ansätze.
01:18:26: Das heißt also ein Projekt für sich funktioniert gut, also beide für sich funktionieren gut.
01:18:33: wenn man aber dann eben die Rotation berücksichtigen muss unter die Skalierbarkeit den ist sie komplett unterbunden Weil Skalierung funktioniert erst durch Gleichheit und durch Wiederholung.
01:18:45: Und da muss man sich halt die Frage stellen, gibt man eher Richtung Skalierungen?
01:18:49: Und da vielleicht auch noch ein Punkt was dir viele unterschätzen ist bei Skalierungs- also in der Softwareentwicklung wenn es um Speicher geht das sind ja Faktoren teilweise von hundert und tausend trennen.
01:18:59: Also Skalirung!
01:19:01: Wenn Skalieron greift... dann reden wir nicht über, wir sind doppelt so schnell oder dreimal so schnell.
01:19:07: Dann kriegt man da Faktoren rein die hundertmal zu schnell sind und das kann der beste Projektleiter niemals leisten.
01:19:14: Und das ist halt eine Richtungsentscheidung.
01:19:17: will man sich für in Anführungszeichen Skalierung wieder Rotbarkeit stark machen?
01:19:22: natürlich nicht zu sehr bürokratisch zustanderisiert was nichts bringt sondern genau diesen Spagatwälden?
01:19:31: Wie muss es sein, damit skalieren kann und trotzdem die Innovation nicht unterbindet?
01:19:38: Also Skalierbarkeit mit Faktor Hundert.
01:19:41: Das ist schon eine Hausnummer.
01:19:43: Wenn ich mir jetzt vorstelle wenn sich der eine oder andere zuhörende Zuschauer sagt okay, wenn ich mit meinem Planungs-Büro das hundertfache an Output generieren kann dann Das ist ja eine ganz andere Liga, in der man dann aufsteigen würde.
01:20:02: Ja, spannendes Feld und dann hat man den Kuchen also dem wahrsten Sinn des Wortes vergrößert.
01:20:10: Also ich mag mein Beispiel beim Planprüfen Also wie aufwendig ist, selbst wenn man ein Vier-Augenprinzip einführt und so sagen.
01:20:18: Wie aufwendige sind Planprüfungen?
01:20:20: Jetzt muss man berücksichtigen, dass eine Planprüfung in der Regel einmal gemacht wird.
01:20:24: Das heißt, wenn Änderungen reinkommt das jedes Mal mit vier Augenprinzen.
01:20:27: Das ist ein wahnsinniges Aufwand!
01:20:29: Wenn es einmal richtig strukturiert ist und das der Computer dann geht das in Sekunden, Minuten.
01:20:34: und selbst wenn das fünftmal gemacht wird Und wenn da der Algorithmus einmal implementiert ist, denn lässt sich der auch aufs zweite Projekt übertragen.
01:20:43: Natürlich ist das quasi ein Aufwand oder ein Investment, den man hat.
01:20:48: Aber es ist ähnlich wie bei einer Autofabrik.
01:20:51: Man vergleicht eine Werkstatt.
01:20:53: Ein Auto zu produzieren ist in der Werkstelle definitiv schneller.
01:20:56: Das braucht man nicht darüber diskutieren.
01:20:58: Wenn die Fabrik auch mal steht, dann ist man mit der Werkzeit eigentlich chancellos.
01:21:04: Aber diesen Aufbau dieser Fabrik und die Prozesse zu definieren, wer muss wo welche Schraube reindrehen... schon ein bisschen auffangen.
01:21:14: Jetzt muss ja nicht jeder von der Werkstatt direkt auf eine Gigafactory gehen, sondern es gibt ja auch was dazwischen.
01:21:22: und es fängt halt an mit der Industrialisierung der Prozesse also Daten und zu sagen ich kann auch in der Werkstadt gut und sauber arbeiten.
01:21:32: Und damit fängt's halt an.
01:21:34: Den Vergleich finde ich sehr spannend wenn ich jetzt Werkstatteinhaber bin.
01:21:37: Ich sage jetzt mal ein klassisches Architekturbüro für Planung Wenn ich deine Metapher richtig verstehe, würde das aber eigentlich bedeuten.
01:21:45: Also aktuell baue ich Einzelstücke, Autos ineffizient im Vergleich und der Trend geht dann halt zur industriellen Massenproduktion.
01:21:54: Das würde bedeuten, ich müsste mich als Einzelbauer quasi entwickeln entweder zu einer Reparatur-Werkstatt oder einem Automobilzulieferer.
01:22:05: Das heißt, das Businessmodell verändert sich.
01:22:07: ein Stück muss sich verändern wenn man in Zukunft Es ist ein bisschen extrem vielleicht gemalt, aber in dieser Richtung weiter mitspielen möchte oder wie?
01:22:18: Also ich glaube man muss sich halt Gedanken machen was lässt dich gleich abwickeln.
01:22:22: In den Kindergarten und der Wohnung haben sehr viel gemeinsam also vielleicht auf Prozesswahl gesehen.
01:22:29: Manche Sachen die sind dann halt zu weit weg und da muss man sich halt überlegen was kann quasi einheitlich über saubere Prozesse abwickeln.
01:22:39: Ich mache mal ein Beispiel in der Automobilbranche geht es ja darum, habe ich eine reine Elektrofabrik oder schaffe ich's?
01:22:45: Ich glaube BMW habe ich zumindest gehört.
01:22:46: die schaffen es halt in einer Linie also in einer Fabrik alles drei einzubauen.
01:22:51: das sind vollkommen flexibel ist.
01:22:53: sie können sagen ich kann einen Verbrenner einbauen, Hybrid- oder Elektro d.h.
01:22:58: denen ist der Markt egal.
01:23:00: wenn ich natürlich jetzt eine Spezialfabrike hab wo ich nur Elektroautos bauen kann und der Elektromarkt geht nach unten, dann habe ich halt ein Problem.
01:23:08: Also das ist ja nicht schwarz-weiß und zu sagen ich hab eine Fabrik und da bin ich unflexibel sondern im Wesentlichen geht es sich so aufzustellen auch mit noch... also im wesentlichen bildet sich das in der Datenstrategie ab um zu sagen was will ich können?
01:23:25: Und was lasse ich halt bleiben?
01:23:27: Also ein Lkw in der gleichen Linie ist halt nicht drin aber ... den Antrieb flexibel zu gestalten, ist halt drin.
01:23:35: Und so muss man sich halt auch Gedanken machen und sagen was macht Sinn... ...und was nicht?
01:23:40: In einem Werkstatt kann ich natürlich alles machen.
01:23:43: also aber wenn ich dann halt ein Stück weit professionalisieren muss, muss man es sich halt Gedanken machen.
01:23:49: Also sagen auf was wo will ich der Beste werden, was kaufe ich ein, wie stelle ich mich auf?
01:23:58: Ja das heißt wir haben ja auch noch nicht nur eben schon angedeutet eine Unternehmenskultur, Dimensionen sondern auch noch eine ganz strategische.
01:24:06: Also vor der Datenstrategie steckt eigentlich dann auch nochmal die Business-Strategie.
01:24:12: was will man in Zukunft denn beitragen zur Wertschöpfung im Bau oder in der Infrastruktur?
01:24:18: Das ist eigentlich so die allergrundlegende Frage um auf der man dann entscheidet woran investiert und wie entwickelt man die eigene Firma weiter?
01:24:25: Und genau da geht es auch noch vielleicht ums zukunftssicher zu machen Wo besteht denn das Risiko, dass demnächst komplett automatisiert wird?
01:24:39: Also im Wesentlichen sich darum Gedanken machen und zu sagen wo wird sich KI schwer tun und welche Prozesse werden halt demnächs komplett automatiziert.
01:24:48: Und es wird nie so sein, dass eine KI kommt und das von heute auf morgen kompletter setzt sondern es wird immer darum gehen, dass einzelne Schritte perfekt automatisiert werden können Und die werden natürlich immer mehr Richtung KI geschoben werden.
01:25:03: Wobei ich sagen muss, KI muss man da auch gezielt einsetzen gerade bei den großen Datenmengen.
01:25:09: Es macht keinen Sinn eine Massenberechnung über KI machen zu lassen weil das ist ein deterministischer Algorithmus der einfach zusammenzählt.
01:25:16: also für eine Plusrechnung brauche ich keine KI-Ressourcen verschwenden.
01:25:21: und dann muss man sich halt Gedanken machen so wie bei einer Organisation Wer macht was?
01:25:27: Also hier setze ich eine Karriere an, hier setzte sich ein Automatismus rein.
01:25:31: Hier müssen Menschentscheidungen treffen.
01:25:35: Genau also im Wesentlichen nennen sie immer so einen Stück weit eine digitale Lieferkette aufbauen um seine digitalen Liefergegenstände bereitzustellen und da muss man sich über das große Ganze dann einfach Gedanken machen wer macht Was lagere ich aus?
01:25:52: Was ist meine Kernkompetenz?
01:25:56: Ja, sehr spannend.
01:25:58: Absolut!
01:25:58: Sehr spannend.
01:25:59: und Michael, du hast gesagt über das große ganze Gedanken machen.
01:26:02: Ich glaube und hoffe dass wir hier... Wir sind zeitlich sehr weit fortgeschritten jetzt.
01:26:07: Wir kommen jetzt zum Schluss.
01:26:09: ich glaube dass wir einige Impulse zusammenstellen konnten sich über das Große ganze Gedanken zu machen.
01:26:15: wer sich eingeladen fühlt inspiriert sich tiefer mit Digitalisierung Unternehmensstrategie oder Unternehmskultur, was damit zusammenhängt zu befassen.
01:26:27: Der kann gerne Kontakt mit uns beiden aufnehmen, jeweils.
01:26:30: ich werde auch Michael deine Kontaktdaten oder deine Website in den Show Notes verlinken.
01:26:36: und ja, ich danke dir sehr herzlich für den spannenden Austausch und hoffe Ihnen hat es aufgefallen!
01:26:42: Ja, sehr gerne.
01:26:43: Gerne auch wieder!
01:26:45: Und ich hoffe es hat Ihnen gefallen das zuhören, dass Zuschauer wenn es gefallen hat dann gerne ein Like und ein Abo falls noch nicht geschehen und bis zum nächsten Mal.
01:26:53: Tschüss!
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