10 Wochen nicht erreichbar – was passiert, wenn der Chef loslässt
Shownotes
In dieser Interviewfolge spricht Christian Kaya mit Stefan Drobka, Inhaber eines TGA-Ingenieurbüros in Berlin, über seinen Weg zur selbstorganisierten Führung.
Themen der Folge:
- Warum klassische Führung für wachsende Ingenieurbüros zum Engpass wird
- Wie Stefan den Schritt vom Fachexperten zum Unternehmer vollzogen hat – und was das konkret bedeutet hat
- Was passiert, wenn Mitarbeitende plötzlich selbst entscheiden dürfen
- Warum zehn Wochen Nicht-Erreichbarkeit der größte Wachstumsschub für sein Team war
- Wie Selbstorganisation mit Digitalisierung und KI zusammenhängt
- Was die kleinteilige Akteurslandschaft in der Baubranche mit fehlender Fehlerkultur zu tun hat
Buchempfehlung von Stefan Drobka: Frederic Laloux – Reinventing Organizations
Wie sind Ihre eigenen Erfahrungen mit Führung und Verantwortung in Ihrem Unternehmen?
Christian Kaya und Stefan Drobka freuen sich über Kommentare und persönliche Nachrichten.
🔗 Stefan Drobka: https://drobka.de/ 🔗 New Work Unternehmer: https://new-work-unternehmer.de/ 🔗 LinkedIn Stefan Drobka: https://www.linkedin.com/in/stefan-drobka-457a80191/ 🔗 Website Riverstate: www.riverstate.de 🔗 LinkedIn Christian Kaya: www.linkedin.com/in/christiankaya
Transkript anzeigen
00:00:00: als Ingenieurunternehmer das ganze Tagesgeschäft an seine Mitarbeitungen abtreten.
00:00:06: Das geht?
00:00:07: Ja, sagt mein heutiger Interviewpartner Stefan Drobka vom Planungsbüro Drobkar aus Berlin.
00:00:14: Wir sprechen über seine Reise vom Ingenieur zum
00:00:17: New Work
00:00:18: Unternehmer welche Rolle Coaching dabei spielt und dass man am Beginn einer Transformation auf Widerstände trifft die man aber auch
00:00:29: erfolgreich
00:00:29: überwinden kann.
00:00:31: Viel Spaß mit der heutigen Folge!
00:01:00: Stefan Drobka.
00:01:02: Stefan,
00:01:04: sehr gerne ich freue mich richtig dass du dabei bist.
00:01:06: Stefan unsere Firmen also River State und dein Ingenieur Büro das Ingenieurbüro Drobkar kennen Sie seit einigen Jahren.
00:01:11: Ich habe dich vor ungefähr einem Jahr persönlich zum ersten Mal kennengelernt Und hab mir damals schon gedacht Das ist ein Mensch wo man wirklich sagen kann das ist außergewöhnlich und imso mehr freue ich mich Dass Du heute bei mir ja zu Gast bist.
00:01:26: Stefan starten wir mal direkt rein.
00:01:29: was bedeutet New Work für dich.
00:01:34: Das ist schon mal eine schöne Frage und auch zu gleiche schwierige Fragen, weil mitschwingt mein Bewusstsein das sehr weit verbreitet ist inzwischen wie so ein Basswort, New Work verwenden viele Leute und ich bleibe bei diesem Begriff, weil ich keinen Lust habe neuen Begriff zu finden.
00:01:53: Für mich ist New Work die Suche nach einer neuen Organisationsform, die implementieren kann Bei mir, also ich komme auch aus einem klassischen Ingenieurbüro wie wahrscheinlich die meisten Zuhörer kennen.
00:02:08: Mit einer Art Hierarchie der Chef entscheidet die meisten Sachen mit Teamleiter und so einen Ebenen.
00:02:14: Und bei New Work geht es darum, wie kann man eigentlich die Organisation anders gestalten?
00:02:19: Dass das für den Chef einfacher wird, für die Menschen einfacher werden.
00:02:24: Und dass man trotzdem rund um seine Gründe genauso gut bedient wie vorher.
00:02:30: Ich glaube, dass es heutzutage mehr und mehr man hört New Work.
00:02:35: Manche versuchen diesen Ansatz weil draußen ja sehr viele Veränderungen sind in der Gesellschaft.
00:02:39: also die Veränderung im Außen ist deutlich schneller als noch vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten.
00:02:45: Und die machen auch den Druck nach innen denen ich so spürig muss mit meiner Organisation irgendwie mich dem anpassen dieser Veränderungs im außen.
00:02:53: Was sind jetzt zum Beispiel so veränderungen, die du im Außensein beobachtest?
00:02:56: Die dann diesem Druck im Inneren erhöhen?
00:03:03: Wenn ich die Baubranche jetzt angucke, ich sehe ja sozusagen wir haben ein paar gollene Jahre gehabt in den Zehnerjahren noch wo irgendwie alle hatten Vollbeschäftigung.
00:03:11: Die Honorare wurden auch ganz gut bezahlt.
00:03:13: Inzwischen ist dann höherer Kostendruck da.
00:03:16: Es wird eigentlich zu wenig gebaut müsste mehr gebaut werden aber es wird nicht geschafft zu bauen.
00:03:21: Wir haben zunehmend einen Fachkräftemangel.
00:03:24: Die Digitalisierung mit BIM etc.
00:03:27: von der wir seit Jahren reden Da habe ich die Gefühl durch die KI tatsächlich passiert jetzt was Also was auch wirklich Einschneineveränderungen im Arbeitskontext haben wird.
00:03:42: Zugleich sozusagen bei Fachkräftemangel.
00:03:44: die jungen Leute wollen nicht mehr so arbeiten wie wir.
00:03:45: früher, also als ich anfing war das normal wenn ich halt irgendwie sich selbstständig mache dass ich irgendwie fünfzig Stunden plus arbeite jahrelang und es hat immer ein vorderster Front.
00:03:54: jetzt habe ich junge Leute bei mir die motiviert sind im Unternehmen die die Arbeiten gerne fast Teilzeit und also das verändert diese ganze Landschaft Von diesen Sachen redig.
00:04:08: Das sind jetzt äußere Einflussfaktoren, also Druckfaktorien wenn man so will die den allermeisten bekannt sind oder am eigenen Leib erlebt werden.
00:04:20: Jetzt ist es aber ja so dass Druck von außen nur in Teilen wirklich zu Veränderungen führt und in der Theorie etwas zu verstehen und dann daraus praktische Konsequenzen zu ziehen ist noch mal was ganz anderes.
00:04:34: sehr häufig haben Veränderungen ja auch mit einem persönlichen, vielleicht auch biografischen Erlebnis zu tun oder zumindest in einer sehr prägenden Phase.
00:04:44: Wie bist du denn aus einem ich sage jetzt mal klassisch ausgebildeten studierten Ingenieur mit einem eigenen Büro auf diesen... Ich nenn es jetzt mal ein bisschen provokativ auf diesen Trip gekommen?
00:04:56: Was ist da passiert?
00:05:01: Da muss ich ein bisschen ausholen.
00:05:03: also ich bin hier halt klassisch halt Ingenieur Maschinenbauingenieurstudium hinter mir, bin dann so wie per Zufall in einem kleinen Ingenieur-Gebüro gelandet.
00:05:11: Zuerst für ganzen Kläranlagen geplant und dann halt technische Gebäudeausrüstung Und habe jetzt normal die auch die anderen dort die Ingenieur planen gemacht Projektleitung Bauleitung also das ganze was kommt.
00:05:22: Ich bin relativ früh Geschäftsführer geworden mit ein Senior-Geschäftshörer.
00:05:26: Wir haben zu zweit die Firma geleitet hatte also neben den Projekten auch Mit der unternehmerischen Entwicklung zu tun hatte aber sozusagen von meinen privaten her auch schon aus dem Studiumherkommick, hatte mich im Prinzip immer interessiert wie man eigentlich auch anders zusammenleben und arbeiten kann als im klassischen Sinne.
00:05:46: Also ich war auch mal zwei Jahre so in der Gemeinschaftszene habe mich nicht entschieden, da reinzugehen weil mir dann zu viel Kommunikation ist und ich wollte irgendwie auch noch einen normalen Arbeitsweg gehen.
00:05:56: Aber diese Art, diese Fragestellung wie kann ich mit anderen Leuten besser in Kontakt kommen oder auch wie kann Ich mit mir erst mal selber in Kontakt komme?
00:06:05: Das also nicht nur auf der Kopfebene sondern eigentlich auch mit dem ganzen Körper dabei bin Und Wie kann ich so eine Art Gemeinschaft bilden auch Auf Arbeit wo die Leute als Mensch da sein können wie sie halt sind?
00:06:17: Das hat mich halt parallel dazu irgendwie immer interessiert.
00:06:22: Und als das Ingenieurbüro dann alleine weitergeführt habe, ist und wir dann so neunzehn Leute waren... ...und ich gemerkt hab' ich als Chef mit, als klassische Hierarchie, mit dem Flaschenhals, da muss ich irgendwas ändern,... ...hab' ich auch zuerst eine klassische Unternehmisausbildung gemacht also bei Stefan Meerath.... ...und hab uns hier erstmal gelernt, Unternehmer zu sein.
00:06:41: Also diesen systemischen Blick wer arbeitet sozusagen am Unternehmen?
00:06:45: Wer arbeitet im Unternehmen...?
00:06:47: Wie muss man so was strukturieren?
00:06:49: Und habe dadurch für mich auch schon Vertrauen gewonnen, jetzt mit diesen Krisen im Außen wiegt damit klassisch umgehen kann.
00:06:56: Also ich selber arbeite überhaupt nicht mehr in den Projekten sondern ganz bewusst eigentlich nur noch am Unternehmen und mache mir halt Gedanken wie muss ich das Unternehmen als Organismus aufstellen dass sich auch bei den Veränderungen im außen auch morgen noch irgendwie den Kunden gut nutzen biegen
00:07:11: kann?
00:07:13: Und dann ist er mal unabhängig von New Work, weil das finde ich eine Aufgabe die eigentlich jetzt in jeder Organisation neben Unternehmen sinnvoll sind.
00:07:20: Dass dann sozusagen so eine Unterscheidung ist wer macht eigentlich was und welchen auch wollen sollte man haben?
00:07:28: Ja ganz kurz vielleicht einmal kurz eingehakt Stefan Meerert macht ja also ich kenne eines seiner Bücher auf jeden Fall.
00:07:35: Er macht ja eine klassische Unternehmer Ausbildung.
00:07:39: Wann war denn dein Zeitpunkt?
00:07:42: In welcher Zeit ungefähr hat das stattgefunden, dass du dich für ein Unternehmercoaching entschieden hast?
00:07:50: Das war von zwei Jahrhundertzehnig habe ich dort gemacht und ich wollte einfach erst mal lernen wie ich halt sattelfest werde als Unternehmer.
00:08:04: Mein Unternehmer hat jetzt fünfundzwanzig Leute, ihr könnt es auch mit fünfzig Leuten führen oder fünfzehntet ist im Prinzip egal.
00:08:09: Wenn ich diesen systemischen Blick dann habe, ist das auch skalierbar.
00:08:14: Und jetzt wollte ich halt erst mal lernen um einfach selber da irgendwie besser dazustehen.
00:08:20: Mit New Work hatte ich schon vorher also dieser Traum der kommt ja schon aus den Studentenzeiten.
00:08:25: eher wie kann man anders zusammen arbeiten und leben?
00:08:29: Und das hab' ich aber erst nach dem Unternehmenstraining begonnen.
00:08:33: Das war Corona gewesen und im Mai zweiundzwanzig sind es vier Jahre her haben wir das dann offiziell geöffnet mit externem Coach zusammen Und haben im Grunde gesagt, so nach draußen postuliert ab jetzt machen wir New Work.
00:08:44: Wir machen jetzt Selbstorganisationen und die Leute sollen ganz da sein.
00:08:51: Es ist ja nicht so dass wir von einem Tag zum anderen dann einfach alles anders gemacht haben.
00:08:57: Das war nur eher so.
00:08:58: die Vision, die Zielausrichtung, die ich als Unternehmer reingebe dass ich sage, nicht nur wir machen jetzt tolle nachhaltige Projekte für die Kunden sondern auch wie veränderndet im Inneren und ihr dürft halt mitgestalten und deglat euch ein mit dabei sein.
00:09:12: Traut euch was!
00:09:13: Ich glaube ganz kurz Transformation ist ja ein Schritt, ein Step-by-Step-Prozess eher.
00:09:19: Und jetzt hast du...ich finde es sehr, sehr spannend, dass du erst einen klassischen Weg eingeschlagen hast also nennt das ist Unternehmerkaufschung bei Stefan Meerath.
00:09:28: viele meiner Gesprächspartnerin denke, also ob das jetzt selber Inhaber sind oder Geschäftsführer.
00:09:35: Das Thema Coaching kenne ich.
00:09:37: bei vielen ist dann doch noch irgendwie so nice to have was man ja was bestimmt hilfreich ist aber was nicht unbedingt so oft in so intensiven Anspruch genommen wird und in deinem Fall wenn ich es auch richtig im Kopf habe oder richtig einmal in dem Interview von dir gelesen hab hatte dass ja massive Auswirkungen.
00:09:51: also während dieses Coaching Prozess hast du ja teilweise den halben Tag für Ja, Sport und Meditation ähnliches verbracht.
00:09:58: Kannst du da mal kurz einen Einblick geben?
00:10:00: Was was wirklich für Konsequenzen hat?
00:10:01: denn nicht nur mal eben ich gehe einmal im Monat zu einem zwei Stunden Gespräch sondern das war ein harter Prozess denke ich
00:10:08: ja.
00:10:08: also Also sind Prinzip zwei Themen mit einer Unternehmestraining bei Stefan Meerert über die zwei Jahre läuft so dass man ungefähr zwanzig Stunden in der Woche dazu tun hat Und jede Woche wird es kontrolliert wie sie waren eine peer-to-peer Gruppe Ich habe jemand kontrolliert mich hatten andere Unternehmer kontrolliert Und wie gesagt, das geht über zwei Jahre eigentlich im Idealfall auch im Urlaub.
00:10:30: Das heißt natürlich dass ich vorher schon einige Aufgaben um Unternehmen im Grunde genommen loslassen darf weil wenn ich jetzt voll der Flaschenhals bin kann ich nicht mehr einen Grundum des Halbtags machen.
00:10:45: Das habe ich jetzt relativ konsequent gemacht hatte vielleicht doch ein bisschen Glück dass es in der Firma die richtigen Leute waren die schon diese Verantwortung gehen konnten.
00:10:54: Mir ist es sehr gut gelungen.
00:10:57: Aber weil du jetzt ansprachst, dieser Coach oder diese persönliche Entwicklung wird auf eine Art die beste Entscheidung meines Lebens regelmäßig Zeit darin zu investieren.
00:11:07: Also früher habe ich das überhaupt nicht gemacht.
00:11:09: Ich war jahrelang einfach nur erarbeitet und hab daran keine Gedanken verschwendet bis wir so ein bisschen gewachsen sind von sechs auf neun zehn Leuten.
00:11:16: Und ich merkte, wenn ich jetzt noch weiter... Nur der Flaschenhalt sich noch verengt?
00:11:20: Ich muss was ändern!
00:11:21: Weil ich brenn ja aus.
00:11:22: Das krieg ich gar nicht hin.
00:11:25: Im Endeffekt habe ich die Unternehmenssträge bei Stefan Meerath gemacht.
00:11:28: Ich hab danach eine systemische Coach-Ausbildung gemacht, die mir jetzt hilft mein selbst organisiertem Laden zu führen in dem ich dort den Raum halte.
00:11:37: und jetzt ist mein Unternehmerleben besteht eigentlich daran dass ich die Hälfte des Tages mich auf die ein oder andere Art weiterbilde und die anderen Hälften im Grunde genommen meinetwegen tätig bin und ich bin eher noch mehr als die hälfte das Tages bei der Weiterbildung.
00:11:52: Also ich hab im Grunde, im operativen einen Tageswoche.
00:11:55: Das meiste was ich sonst tue ist wie... Wie trainieren?
00:11:59: Also Stefan Meerert hatte immer so schön gesagt Spitzensportler die trainieren die meiste Zeit für den Wettkampf.
00:12:05: und dem Bild ist das für mich wenn ich als Unternehmer im Unternehmen Entscheidungen treffen muss dann bin ich in Wettkämpfmodus Und der sollte nicht so oft sein weil ich brauche ja Zeit zum Training.
00:12:16: Wenn ich
00:12:16: nur im WettKampfmodus bis dann kann ich nie an Verwässerung trainieren, dann komme ich nicht dazu.
00:12:22: Also das Bild finde ich auf eine Art sehr gut übertragbar für Unternehmer.
00:12:26: Das bricht aber ja massiv mit dem Selbstverständnis der allermeisten Ingenieursinhaber und technischen Geschäftsführern, Führungskräfte die ja über diese Fachlichkeit in eine Führungsverantwortung oder auch in eine Eigentumerschaft gekommen sind also dieses dass man nicht selber der Experte ist sondern dass man sich selber im Kern des operativen Tagesgeschäftes.
00:12:48: Da kenne ich zumindest sehr viele Beispiele, die sich damit sehr schwer tun.
00:12:51: Hast du dich damit auch schwergetan am Anfang oder war das für dich im Grunde genommen dann ein einfacher Schritt dieses komplette Selbstverständnis eigentlich zu drehen?
00:13:06: Es war anstrengend.
00:13:08: des Jahr also bei so einem Change-Prozess fand es doch anstrendbar Die Leute überzeugen und dann einfach am Anfang musste ich die ja sehr engmarschig begleiten, weil es ist ja nicht so, ich sage jetzt mach mal selber.
00:13:20: Und dann machen sie einfach selber sondern am Anfang ist er sehr kleinteilig.
00:13:23: noch Aufgaben verteilen Sie coachen Sie begleiteten bis sie selbstständiger werden.
00:13:29: An sich ist mir wiederum einfach gefallen Weil von meinem inneren warum?
00:13:33: für meine inneren Überzeugung wollte ich eher einen Raum schaffen wo die leute mit sich in Kontakt kommen.
00:13:38: wenn ihr sozusagen hat überzeugungstäter das ist ja mein Motiv dahinter und das hat mich ja angetrieben.
00:13:43: Ich hatte tatsächlich mir gesagt, ihr könnt jetzt so eine Klassik in den Journalbüro weitermachen wie die anderen und Verdiener mit meinem Geld.
00:13:49: Und nach außen wirkt es erfolgreich gut für meinen Ego aber eigentlich langweilig.
00:13:55: Und was mich wofür ich brenne ist genau diese andere.
00:13:58: Diese New Work!
00:14:02: Was aber total toll daran ist... Ich habe jetzt über Weihnachten mal so eine Chronologie mehr überlegt die letzten vier Jahre, was eigentlich gelaufen ist.
00:14:11: Ich hab festgestellt, wir sind wirtschaftlich eigentlich stabiler als zu der Zeit wo ich die Entscheidungen getroffen habe.
00:14:17: Also das ist ja wirklich cool!
00:14:18: Der Laden gehört nach wie vor mir und die Verantwortung ist sozusagen offiziell bei mir.
00:14:22: aber ich bin ja ein Mensch mit Stärken und Schwächen wie jeder andere und wenn ich alle wichtigen Entscheidungen treffen muss dann treffe ich auch die Entscheidung in den Bereichen wo ich nicht meine Stärkungen habe sondern meine Schwächen liegt der Natur der Sache.
00:14:34: und jetzt ist es so dass ... Ja... Die meisten Leute bei mir im Unternehmen sind drin sich motiviert wirklich daran interessiert, dass das weiter läuft.
00:14:43: Weil sie diese Kultur lieb gewonnen haben und sie wollen bleiben und es soll erfolgreich sein.
00:14:48: Und dann macht jeder in seinem Bereich kann entscheiden wo er gut ist.
00:14:51: und jetzt habe ich also viele Leute wenn man so will wie gelernt haben selbst verantwortlich zu arbeiten und die ihre Entscheidung treffen in dem Bereichen wo Sie gut sind und so sehen.
00:14:59: Es erscheint mir logisch dass das natürlich eigentlich wirtschaftlich stabiler ist als wenn alle Entscheidungen treffen werden.
00:15:07: Wie war denn dieser Prozess für deine Ja, Mitarbeitenden oder für die Leute bei dir im Team als du anfingst immer mehr Verantwortung wirklich abzugeben.
00:15:17: Wie haben sie darauf reagiert und wie war so dieser?
00:15:20: Wie hast du diesen Prozess erlebt oder was haben die dazu gesagt?
00:15:27: Na das hat also typisches sozusagen der Prozess gibt eigentlich mehr Raum und sagt Du solltest jetzt mehr in die Verantwortung gehen oder gerade dich ein mehr in Die Verantwortung zu gehen.
00:15:39: Und dann gibt es erst so eine Art bisschen Gegenwehr So ein bisschen so einen Meckern mit, dass ich immer weniger präsent bin.
00:15:49: Also ich ziehe mich so raus und überlasse den die ganze irgendwie also so eine Art Vorwurf hat mich jahrelang so leise begleitet.
00:15:56: wenn sie es dann aber geschafft haben Dann waren Sie natürlich irgendwie stolz drauf und fandet alles ganz toll.
00:16:04: Aber das hatte man so erst.
00:16:05: erstmal muss man sich sozusagen durch diese Tal der Tränen wo sie ein bisschen zähtern weil eigentlich Wenige Leute gehen wirklich freiwillig in mehr Verantwortung, ohne dass da irgendwie ein äußerer Not ist oder ein äusserer Druck.
00:16:19: Und mein Äußerer Druck war gewesen als ich gesagt habe, ich mache es nicht mehr.
00:16:23: War das denn aber so, dass du einfach gesagt hast, so lieber Mitarbeiter, liebe Mitarbeiterinnen hier ist jetzt deine Aufgabe und ich meld mich in einer Woche wieder?
00:16:29: Oder hast Du da auch gewissermaßen Unterstützung oder Coaching geleistet?
00:16:35: also war das eher so einen komplett übertragen Ja, ein schrittweiser Prozess.
00:16:42: Was war da deine Herangehensweise?
00:16:44: Das ist eher so eine Art Coaching.
00:16:45: also meine Rolle hat sich als ich New Work anfing oder auch schon beim Unternehmestraining hatte ich es eigentlich schon bisschen vorbereitet weil ich nur noch halbtags da war.
00:16:55: Hat sich dahingehend geändert.
00:16:56: vorher habe ich viele Entscheidungen selber treffen dürfen.
00:16:59: Also ich wurde sozusagen Vision Art Report kommt zu mir.
00:17:02: Ich bekomme notwendige Wissen in dem Projekt wie es ja stand und ich soll die Entscheidung treffen wie's weitergeht Und als ich dann nicht mehr so viel da war, war er eher so eine Art Berater oder Mentor oder Coach.
00:17:17: Das heißt es ist auch heutzutage noch so... Ich nenn's jetzt immer, ich kalte den Raum.
00:17:22: Es ist so ne schöne Floskel, ich brauche nichts tun und ich halte einfach den Raum!
00:17:26: Und habe ja jetzt Zeit weil ich nicht mehr selber in den Projekten bin, das heißt ich bin leicht erreichbar für meine Mitarbeitenden und hab dann Zeit nicht sozusagen ihre Sachen anzuhören findet nicht mehr so oft statt.
00:17:40: Früher war das Höfters, dass es Stadtgefunden hat aber dann höre ich mir das halt an und dann gebe ich inzwischen nur noch was Ikke dazu denke oder was ich machen würde.
00:17:48: Aber die Entscheidung klassik dort Und dann kann ich's danach wieder loslassen.
00:17:53: Aber sie fühlen sich trotzdem gut eingebunden.
00:17:55: und inzwischen ist es jetzt in den vier Jahren im Team Soweit das ... Das war so ein ersten, ein zwei Jahren Anstrengender mit dem Raum halten.
00:18:02: Weil die oft noch zu mir kamen und noch einen Rat wollten und man überlegen musste wie schafft man die Strukturen?
00:18:09: Inzwischen ist der Team ja soweit dass es sich selber weiterentwickelt und sich untereinander im Rat fragt.
00:18:14: Also in fachlichen Dingen werde ich ein zweimal die Woche gefragt.
00:18:24: Was sind denn dann fachliche Themen bei denen du da noch mit ins Boot genommen wirst also welchem?
00:18:29: auf welchem level finden dann die hausforderung statt die du da noch wirklich mit.
00:18:33: Begleitest
00:18:35: es weniger jetzt rein die technische sache weil in den der Technik der letzten jahre was abtodäbes bin ich nicht mehr so drin ist eher ein bisschen der bauer wünscht sich jetzt und wie siehst du das?
00:18:50: oder ich bin jetzt gerade so weit verdengst du wie sie?
00:18:53: soll ich jetzt kann?
00:18:55: soll ich schon eine rechnung stellen oder soll ich lieber erst abgeben?
00:18:59: Also, das sind eher so allgemeinere Dinge um wie ein Projektverlauf ist.
00:19:03: Weil der heut verlockende Menschen, der hat sich ja nicht so sehr geändert die Menschen vor zehn Jahren waren ja im Prinzip dieselben wie heute und da kann ich mit meiner Erfahrung noch mithelfen.
00:19:12: Jetzt hast du ja...
00:19:13: Aber so dass sie sich eigentlich untereinander fragen oder die Teamleiter fragen und dann weil ...weil ich bin hier oft ähm also die Fragen sehen wir als Nächsten dran ist.
00:19:24: Also das heißt auch da hast du Nicht nur den Raum gehalten, sondern auch ganz viel Raum gegeben.
00:19:29: Also Raum überlassen kann man auch sagen.
00:19:31: Der letzte
00:19:32: Bruch war auf einer Art wie mir einige immer bestätigen gehabt letztes Jahr im Winter zehn Wochen Aussaat genommen und war nicht erreichbar, war halt alleine wandern in Südspanien und der Deal war gelesen wenn sie Anrufmusik abbrechen was sie natürlich nicht gemacht haben.
00:19:50: Und als ich wiederkam, war aber auch keine Arbeit liegen geblieben.
00:19:52: Das heißt in der Zeit haben Sie gelernt sich untereinander zu fragen weil es ist immer die Machtlergewohnheit da ja wenn ein Problem hat fragig Stefan und dann so lange Stefan da bleibe ich bei meiner Gewohnheit.
00:20:04: Da habe ich das Gefühl danach waren sozusagen noch weniger zu tun.
00:20:08: für mich also die waren selbstständiger geworden im Prozess.
00:20:11: Ja gut das gab sicherlich auch mal einen Wachstumsschub für die Organisation.
00:20:15: Das hat ja massive Auswirkungen auf alle bei dir arbeiten.
00:20:20: Wie ist denn die Wahrnehmung, sage ich jetzt mal derer für die ihr arbeitet?
00:20:25: Also für Kunden, Projektbeteiligte haben die das auch... Ich meine früher oder später denke ich ja mitbekommen wenn Stefan Dropga nicht mehr irgendwie Ansprechpartner ist.
00:20:34: Wie war denn dieser Prozess aus deren Sicht?
00:20:37: Oder hast du da Rückmeldungen erhalten?
00:20:39: oder was glaubst du wie das für die war?
00:20:43: Für die wartet?
00:20:44: weniger problematisch glaube ich weil schon früher Ich war fast neben Projektleiter, da war ich der Ansprechpartner für den Kunden.
00:20:57: Als ich anfing bei dem ersten Projekt zu sagen, bin ich jetzt nicht mehr Ansprech-Partner, dann war es eine Art Ungewöhnung.
00:21:03: Das ist aber mit zehn oder zwanzig Leuten und man kippte sowieso, dass man sagt, der Projektleitor soll mit dem Kunden direkt reden.
00:21:12: Am Anfang in der Akvise habe ich immer noch, wenn ich die Angebote gemacht habe, war ich mit dem Kunden im Gespräch.
00:21:17: Das mache ich inzwischen auch nicht mehr.
00:21:18: Das macht das Team jetzt selber die Angeboten.
00:21:21: Es ist oft so dass jetzt der Kunde mich anruft am Anfang weil er mich kennt oder wenn jetzt ein Neukunde ist, kommt er erst mal zu mir und dann sage ich ja wir können gerne einen Angebot machen und dann gebe ich ins Team rein und bin nichts schon wieder los.
00:21:34: Und für die ist das irgendwie ganz normal.
00:21:36: Also da habe ich auch der Gefühl, dass die Kunden eher bei Unternehmen, die größer als zehn Leute sind sowieso davon ausgehen, dass nicht mehr alle der Chef macht.
00:21:44: Das wird also nicht vom New Work abhängen.
00:21:47: Ja ja, also ich kenne aus eigener Erfahrung Beispiele.
00:21:52: Ich kenne sogar einen Architekturbüro mit forty-fünf Leuten, wo dann die Geschäftsführer auch noch massiv in den Projekten drin sind.
00:21:58: So und dann aber eben darüber ächzen dass sie kaum Zeit haben für Strategie und auch für Personalthemen.
00:22:05: Insofern ja ab einer gewissen Größe geht es gar nicht mehr.
00:22:08: Aber ich glaube ich kenne auf jeden Fall einige Beispiele, wo das Selbstverständnis noch ist.
00:22:13: hier kocht der Chef selbst nach dem Motto Auch bei über zwanzig dreißig Leute ist sicherlich sehr hemmend für eine weitere Entwicklung, ne?
00:22:23: Ja auch für die Entwicklung der einzelnen Mitarbeitenden.
00:22:26: Weil ich finde also wenn ich jetzt als Mensch, ich möchte ja irgendwie in mein Potenzial kommen oder mich auch entwickeln und dazu heißt das sich in dem Bereich wo ich mich sicher fühle und wo ich was tue dass ich da auch Entscheidungen treffen darf.
00:22:39: Das finde ich für die Selbstverständnis total wichtig und glaube, dass das auch für diese entrinsische Motivation total wichtig ist.
00:22:48: Merkt, hast du Beispiele?
00:22:50: Also
00:22:50: ich habe auch diese Galat-Studie mit warum so viele Mitarbeiter innerliche kündigt haben.
00:22:54: Das hatten direkten Zusammenhang mit unserer hierarchischen Struktur und den Mitarbeitenden die einfach nicht Entscheidungen mit treffen dürfen dass es da einen Zusammenhang gibt.
00:23:02: Hast Du beobachtet das Mitarbeitende die schon vor zwei tausend neunzehnten bei dir gearbeitet haben, dass sie sich auch was die intrinsische Motivationangänge verändert haben oder hattest du ich sage mal das Glück das ist vorher auch schon ein Ähm, außerordentlich hohes Level waren bei dir im Team.
00:23:21: Das hat sich verändert zum Positiven.
00:23:23: also einige Leute sag mal so ein Viertel der Leute ist gegangen oder gegangen worden das sind die dann nicht zu einer Transformation passen und die anderen sind auf eine Art dankbar dass sie jetzt mehr entscheiden können dass Sie in diesem ganzen transparenteren Prozess mehr eingebunden sind.
00:23:41: Und nicht mehr die Fühle haben.
00:23:42: der Chef entscheidet und ich muss dann ausführen.
00:23:45: Also es gibt von mir eine Zielvorgabe, was wir jeden Monat in Rechnung stellen müssen.
00:23:50: Es wird auch hinterfragt als wir diskutieren diese Sachen nicht im ganzen Team.
00:23:53: die Selbstorganisation konzentriert sich eher aufs Projektgeschäft.
00:23:58: und aber wann wir wo was in den Projekten in Rehnungsstellen können, das ist wieder transparent.
00:24:02: also das überlegte Team die Projektleiter miteinander jeden monat was können wir machen?
00:24:07: Und die gucken dann halt dass sie das schaffen.
00:24:11: Das hast du gerade gesagt, dass ein Viertel Teams gegangen ist oder gegangen wurde, weil sie das nicht mitgehen konnten oder wollten.
00:24:17: Das haben wir ja auch ein zumindest im Bereich der Baubranche und dem Infrastruktur-Engineurwesen immer noch einen signifikanten Fachkräftemangel.
00:24:29: Denkst du dass die Arbeitsbedingungen auf Selbstverantwortung, Eigenverwaltung und einfach eine höhere Selbstbestimmung abzielen?
00:24:39: Dass ein Vehikel sein könnte, um den Nachwuchs oder auch den Fachkräftemangel zu beheben oder zu mildern.
00:24:47: Oder sagst du würdest sagen das ist ein Großteil der das sage ich mal verfügbaren Personals sowieso gar nicht passen würde zu so einer Kultur.
00:24:55: also wie schätzt wird das ein?
00:24:56: Das Potenzial?
00:24:58: Ich glaube Du wirst attraktiver mit so einer Selbstorganisation.
00:25:03: Also wenn ich jetzt Bewerber habe Gute Bewerber haben ja immer mehrere Angebote heutzutage am Markt, also die zu uns passen.
00:25:15: Die kommen zu uns auch unabhängig davon, ob wir genauso viele Gehalt zahlen oder weniger mehr sondern dass sie dann was Sinnvolle tun können.
00:25:26: Die Bindung der Mitarbeitenden ist deutlich höher weil wenn die das Liebe wollen haben, die können ja nirgends woanders hingehen mal ganz ehrlich.
00:25:35: Woanders gibt es das nicht.
00:25:37: Also die sind nicht abwärbbar.
00:25:39: Ich glaube nicht, dass der Fachkräftemangel sich alleine damit beheben lässt weil das ist zu niederschwellig.
00:25:46: Dazu finde ich es die Baubranche gerade auch in Deutschland jetzt nicht so attraktiv mit dem Kleinteiligen und relativ viel Stress, relativ geringe Gehälter, weil wir so ineffizient eigentlich arbeiten, weil jedes Bauwerk individuell ist.
00:25:59: Ich glaube wenn er aber wirklich eine digitale Transformation kommt und mit KI, dass wieder junge Leute dann wieder attraktiver fern kann.
00:26:08: auch die Baobranche Also wenn man das mehr ein.
00:26:10: Am Moment ist es ja so, hängt da die Baubranche glaube ich ziemlich hinterher im Vergleich zu beispielsweise der Automobilbranche.
00:26:16: und wenn ich jetzt techniker finde als junger Mensch warum soll ich dann in die Baobranche gehen?
00:26:21: Ganz spannend also.
00:26:22: ich denke auch dass man die einzelnen Themen zusammendenken muss eine New Work oder modernere Arbeitsbedingungen und Unternehmenskultur aber auch Digitalisierung was ja mehr Richtung Methode und Prozesse und Technologie geht.
00:26:37: Wie erlebst du denn dein Ingenieur Büro, dein Team durch die Einladung auch mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.
00:26:46: Wie zahlt das auf das Thema Digitalisierung vorantreiben?
00:26:51: Also wie digital beziehungsweise digitalisierend ist dein eigenes Team?
00:26:57: was kommt dafür in der Energie?
00:27:02: also mir fehlt jetzt ja der Vergleich wäre wenn ich jetzt hierarchisch gelassen hätte mach so ein bisschen schwierig.
00:27:07: aber Ich selber bin jetzt fifty-fünfzig und habe so ein bisschen die Gefühl, das ist nicht mehr meine Entwicklung eigentlich.
00:27:16: Die KI sind so die jüngeren.
00:27:18: Das ist ganz spannend.
00:27:19: vor zehn, zwanzig Jahren hatte ich mehr die Fühle, so ich bin noch am Zahn der Zeit.
00:27:26: Das heißt wenn ich jetzt selber als Chef hierarchisch oben stehen würde und ich müsste die Entscheidung treffen wie wir das vorantreiben, würde ich mich überfordert fühlen.
00:27:35: Sie merken, wie entwickelten Gefühle dafür, was die richtigen unternehmische Entscheidungen sind.
00:27:40: Wenn ich irgendwie merke, das ist jetzt nicht mehr meine Generation.
00:27:44: Also damit hätte ich ein wirkliches Thema.
00:27:47: Und durch die Selbstorganisationen ist es ja so, es sind ja auch jüngere Leute da und die sich dafür interessieren, die interessieren sich dafür.
00:27:53: Wir haben intern einen Team aus drei Mitarbeitenden die halt relativ fit sind und sich dafür interessieren.
00:28:01: Und das ist sozusagen unsere AI-Digitalisierungsgruppe nun nicht jetzt mal, um diese Themen kümmern.
00:28:07: Ich bin halt offen dafür wenn da Ideen kommen weil ich glaube wir müssen uns irgendwie aufstellen.
00:28:15: Ich muss es aber nicht mehr selber alle erarbeiten mit Entscheidungen tragen sondern kann Vertrauen an Jüngere geben, die eigentlich viel affiner sind.
00:28:22: Das finde ich wieder ein Vorteil.
00:28:28: hast ja auch zu dem, was du zu Beginn gemeintest mit den Stärken und Schwächen.
00:28:32: Je mehr man dann Verantwortung abgibt desto weniger hängt die Unternehmensentwicklung von den eigenen Schwächen ab.
00:28:39: Du kannst es überkompensieren durch Talente, Ideen, Affinitäten, die im Team schon bestehen.
00:28:48: Gab es denn in der letzten zwei Jahren Ideen aus deinem Team?
00:28:55: Einfach aus strategischen Gründen oder einfach aus deiner Rolle als immer noch gesellschafter und hauptverantwortlicher ablehnen musstest, so?
00:29:10: Nee.
00:29:12: Spannend!
00:29:12: Das heißt die Ideen, die dann kommen, die stehen jetzt nicht irgendwie... konträr dem gegenüber, was vielleicht kann ich mir vorstellen die eine oder andere Sorge sein könnte.
00:29:23: Wenn man in der Hauptverantwortung steht dass man sagt okay dann wenn man einmal das Fass öffnet, dann sprudeln da Ideen raus, die man immer nur ablehnen muss und dann hat man hier Diskussion, da Diskussion.
00:29:32: also ich kenne auf jeden Fall solche Sorgen auch die mehr geäußert wurden.
00:29:36: Das hast du nicht erlebt, dass wir da nur noch am abwehren ... bis an einigen Stellen?
00:29:41: Wir haben ja auch, es ist ja wie so eine Art Beratungsprozess.
00:29:43: Also im Moment sind die drei in der Gruppe kommen zu einer Idee, wir brauchen eine neue Software oder wir wollen die Passwörter sicherer machen... ...oder wir müssen mit und wir haben ja sozusagen... ...nexterne Firma, die unseren Server hat, wir wollen da einen neuen Server aufsetzen,... ...dann kommen sie zu mir weil jetzt eine finanzielle Entscheidung hoch ist und dann lasse ich mir das erzählen was Sie halt vorhaben.
00:30:07: Das kann dann sein, dass ich dann irgendwie denke naja vielleicht machen wir das eine Nummer größer oder kleiner oder irgendetwas.
00:30:14: und aber dann ist wie so eine Art man sitzt zusammen auf Augenhöhe und findet ja dann eine vernünftige Entscheidung die auch finanziell tragbar ist.
00:30:21: Und die auch das Unternehmen weiterbringt.
00:30:24: Insofern habe ich jetzt noch nicht die Befürchtung, dass da was schiefgehen kann.
00:30:28: Im Grunde lade ich mir nur ein, dass sie ihre Ideen mit reinbringen Und meistens bringen die Leute ziemlich gute Ideen mit rein, weil sie ja an der Stelle stehen wo sie was von verstehen.
00:30:40: Also sonst habe ich das Gefühl man hat so seine innovative Zeit als Mensch im Arbeitsleben und die hatte meinetwegen mit dreißig-vierzig mehr als jetzt mit über fünfzig.
00:30:50: Ja jetzt auch Studien, dann wird man so mehr in die Behaarungsenergie konservativer oder man hat eigentlich genug selber entwickelt und jetzt ist nur noch der Start des Quo da Und draußen rät sich das Rad weiter in der Transformation und eigentlich muss ich jetzt immer schneller mich weiterentwickeln.
00:31:05: Ich bin aber in so einem Alter, wo ich langsam merke, mal ein bisschen langsamer machen vielleicht.
00:31:11: Also das passt nicht zu meinem eigenen Lebensweg mehr, dass es immer schneller wird?
00:31:14: Insofern würde ich dir gerne das Unternehmen weiter gesund halten wenn ich nicht frische Kräfte mitentscheiden lasse.
00:31:22: Das war ganz lustig weil du hast dich... Zeig mal zunehmend aus der inhaltlichen innovation verabschiedet.
00:31:28: also was die technologie die projekte und so weiter angeht hast ich aber ja dann mit Mitte fünft einfach Mitte fünfzig entschieden.
00:31:36: Was die Unternehmenskultur angeht zu einer Transformation und hast dann die Unternehmskultur innoviert, kann man ja sagen.
00:31:43: Das heißt da hast du denn die Energie umgelenkt in einen anderen Bereich der sicherlich auch herausfordernd war?
00:31:50: Ja und das mache ich tatsächlich da Brennico immer noch für.
00:31:52: also so Organisationsentwicklung jetzt anderen Teams zu helfen würde ich auch machen.
00:31:56: Also das finde ich total spannend mit den Menschen zu arbeiten und zu gucken wie man diese miteinander sich in Kontakt kommt.
00:32:04: Und jetzt habe ich für euch seit drei Jahren auch so eine Art Tai Chi.
00:32:08: Es gibt vorhin eine Art Kampfkunst, wo sehr viel geht im Grunde genommen um Wahrnehmung und um Spülen bei sich selber und auch beim anderen.
00:32:21: Das ist sowieso ein Gegengewicht.
00:32:22: Ich sehe hier draußen diese Entwicklung die immer schneller wird.
00:32:25: Die könnte mich jetzt wenn ich mich davon fangen lasse sowie überfordern Und wenn ich jetzt vor allem, wenn ich viel hatte, ich musste da möglich bei alle mitgehen.
00:32:33: Bei allen mitentscheiden können wie früher dann würde ich eigentlich in so einen inneren Stress kommen.
00:32:38: Das wäre zuviel und das kann ich jetzt loslassen.
00:32:41: Jüngere Leute dürfen es machen.
00:32:42: was ich jemals vor zwanzig Jahren gemacht habe ist und bin sowieso ein Art Mentor für die Jüngeren und versuche sie auf ihrem Weg zu begleiten dass das halt irgendwie eine gute Organisation ist und die gut miteinander klarkommt.
00:32:54: Das hat irgendwie für mich dann viel annenehmere Tempo und auch weniger Transformation, weil wir Menschen mit unseren inneren Themen... das waren ja vor zehn Jahren die ähnlichen ähnelnden Themen jetzt.
00:33:05: Die Leute haben Vertrauen gehen und loslassen können und was man da so alles hat.
00:33:10: Also auf einer menschlichen Bedürfnissebene eigentlich gar nichts modernes?
00:33:13: Eigentlich auch kein New Work sondern eher etwas, was den menschlich bedürfnissen näherkommt, die aber uralt sind.
00:33:21: würdest du das so sehen oder...?
00:33:23: Die uralten, ich glaube die längste Zeit der Menschheitsgeschichte hat man ja keine hierarchischen Kulturen.
00:33:28: Also wenn man sich die alten Steinzeitmenschen anguckt, die dann noch durch den Wald randen, die waren so, was ich gehört habe... also da gab es ja im Prinzip wie eine Gruppe und da gab's ja keine Hierarchie sondern im Prinzip haben wir uns auch miteinander ausgetauscht.
00:33:42: wer was kompetenter wusste der durfte dort fachlich die Führung übernehmen und in anderen Bereichen wieder mal anders.
00:33:49: Ich glaube, das ist in unserer DNA mehr drin.
00:33:51: Dass man so auf Augenhöhe als Gruppe agiert und dann kann jeder einbringen und sich hier entwickeln und darf auch was mitentscheiden, wenn er halt nicht einbringt.
00:34:01: In unserem Gespräch im letzten Jahr erinnere ich mich.
00:34:03: Da hast du noch gesagt, dass du dich im Grunde auch jetzt mit deiner Erfahrung wie einen Reisebegleiter verstehst oder auch gerne in einer solchen Rolle unterwegs bist.
00:34:15: Es gibt ja viele, Unternehmer, also selber Ingenieure oder Architekten mit einer ähnlichen großen Struktur.
00:34:22: Vielleicht ein klein bisschen größer noch aber gibt es ganz viele Tausende in Deutschland.
00:34:28: An welchem Punkt kann jemand stehen würdest du sagen der vielleicht ganz am Beginn einer solchen Reise steht?
00:34:36: Woran würde ich erkennen wenn ich jetzt Ingenieur und Architekt bin und habe eine eigene Firma?
00:34:40: woran erkenne ich dass die Reise in eine solche Richtung losgehen könnte?
00:34:44: was sind da Symptome?
00:34:57: Ich glaube, du kannst es dann erkennen.
00:35:00: Wenn du wirklich dir ernsthaft die Frage stellst was dein Sinn ist?
00:35:04: Dein Lebenssinn da und wie du den verknüpftest mit der Firma das nicht jetzt nur darum geht wirtschaftlich erfolgreich zu sein nicht nur darum Geld zu verdienen sondern eigentlich was ist der tiefere Sinn dahinter?
00:35:15: Und wenn du so diesem Ruf in mir spürst dass du rauskriegen willst was ein tieferer Sinn ist Dann vermute ich dann wärst du an so einem Punkt.
00:35:25: Da würde ich aber auch immer empfehlen, sich von außen jemand zu holen als eine Art Spiegel mit dem man darüber redet um festzustellen der ihm auch helfen kann bei der Reise.
00:35:39: Wir haben auch zum Beispiel seitdem externen Coach der uns begleitet wir machen zweimal mehr einen Team-Tag da ist er dabei und ich bin auch mit ihm so regelmäßig unregelmäßig im Austausch weil Weil bei eigenen Flecken oder bei eigenen Fragen stellen, ich brauche dann jemanden mit dem darüber reden kann dass sie halt weiter kommen.
00:35:58: Also diesen Umfeld muss ich mir auf eine Art hoch schaffen.
00:36:02: Jetzt hast du eben auch schon gesagt auch in den letzten Jahren euer Ingenieurbüro ist ja lukrativ es läuft finanziell gut das heißt das Geldverdienen passiert ja trotzdem wenn man so will.
00:36:14: was ist denn für dich der Sinn einen eine Architektur, eine Ernährungsleistung anzubieten als Unternehmer über das Geld verdienen hinaus.
00:36:25: Was erfüllt dich denn mit Sinn?
00:36:28: Das ist jetzt sozusagen eine persönliche Frage weil das Unternehmen jetzt ja was wir an Leistungen anbieten.
00:36:34: Mein persönliches Lebenssinn den hatte ich mal formuliert, möchte dass Räume schaffen wo Menschen mit sich und anderen in Kontakt kommen können Könnt man sagen Ingenieure passet ja, weil wir in der Gebäudetechnik sind und dann schaffen wir Füßigräume.
00:36:51: Das ist aber auch eher gemeint Räume wie Gruppen also wie Menschen zusammenkommt.
00:36:55: immer wenn wir jetzt welche Wir beide haben jetzt hier auch unseren Raum im Podcast
00:36:59: Ja
00:37:02: Und ich finde das zu viel in der Wirtschaft Im Kopf stattfindet und zu wenig Gefühl Also dass man mit dem ganzen Körper Zuhört Dass das Deterts dabei ist Sagen einige Darauf möchte ich einwirken, dass es wieder mehr kommt.
00:37:17: Und dafür passt diese New Work und diese Selbstorganisationen und diese Ganzheit dabei super das die Leute so da sein können wie sie sind.
00:37:23: weil das ist für mich so eine Art Raum wo die wieder anfangen dürfen So zu sein wie Sie sind und wo sie wirklich mit sich in Austausch gehen Wo man versucht irgendwie Dass die leute nicht mehr so in ihre Schuldgefühle kommen wo man im Vertrauen ist also die ganzen zwischenmenschlichen Themen die man dann hat
00:37:40: Wenn wenn ich mich in diesem Raum bewege bei euch im Ingenieurbüro und ich finde das ganz spannend, weil da ja zumindest klischeehaft zwei Welten aufeinander prasseln.
00:37:50: Einmal die Ingenieurswelt dann auch noch mit Technik und also eher physisch-matematisch naturwissenschaftlich und dann sagst du okay es gibt aber ja auch menschliche Bedürfnisse und Gefühle und hat ja auch was mit... Du hast schon in anderen Gesprächen über dein Ego gesprochen usw.. Das sind ja zwei verschiedene Perspektiven auf die Welt würde ich jetzt mal so behaupten.
00:38:13: Was macht das denn aber mit der ganz handfesten Ingenieurstätigkeit, wenn man in einem solchen Raum plant?
00:38:19: Projekte leitet, Projekten verantwortet?
00:38:24: sind TGA-Projekte mit den Ingenieuren von Drobka anders als nicht sage ich jetzt einmal einen klassischen TGA Ingenieursbüro?
00:38:35: kann man da Unterschiede erkennen auch oder hat es darauf gar keine Auswirkungen?
00:38:40: Jetzt müsstest du die Kunden fragen, weil da kann ich wieder schwerst vergleichen.
00:38:44: Ich glaube dass wir uns intern kommunikativ schulen dadurch das wir mehr im Austausch sind.
00:38:49: also könnte sein, dass es bemerkt wird, dass wir eine bessere Art haben zu kommunizieren.
00:38:59: Wenn du jetzt aufhörst als wenn du deine Gefühle zulässt oder dich als Körper dann lässt du ja auch... Da brauchst du nicht so viel Energie um dich sozusagen zu verstellen.
00:39:11: Also wenn du jetzt funktionierst auf Arbeit und so dieser Klassiker wie früher hieß in Konzernen, soll der Manager die eine Hälfte braucht um sein Stuhl festzuhalten vor dem, der ihn an ihm sehe.
00:39:21: Und die andere Hälfe seiner Kraft nimmt er um am sein Vorgesetzten zu sägen.
00:39:25: Diese ganzen Mechanismen fallen ja alle weg.
00:39:27: Das heißt ich darf einfach so sein wie ich bin und dann habe ich eigentlich meine ganze Kraft für Dittwat ansteht für die Aufgabe für diese Planung und nicht jetzt irgendwie die Hälfte, weil ich etwas unterdrücke.
00:39:36: Und dann irgendwie damit nicht klarkomme.
00:39:38: Ich glaube es ist mehr positive Energie frei wird durch diesen Klima.
00:39:42: Und das dadurch die an Mitarbeitenden halt entspannter arbeiten können.
00:39:49: Weil Leistungen müssen sie ja trotzdem bringen.
00:39:50: Wir müssen ja trotzdem Geld verdienen.
00:39:51: aber dass sich entspannte anführt Weil, also zum Beispiel ich selber mache ja den keinen Druck.
00:39:57: Der Druck ist ja von außen schon genug da dass man Termine halten muss und die Planung fertig kriegen muss.
00:40:02: Da wird ja sowieso schon genug Druck gemacht Und ich versuche dann eher so als Balance und Ausgleich zu schaffen, dass ich sage Ich vertraue euch das ihr euer Bestsitter gibt und miteinander euch hilft Das wir diese Ziele auch erreichen aber ich drück jetzt nicht von innen nochmal dagegen.
00:40:18: Spannend können wir jetzt nicht beantworten.
00:40:20: Die Frage wäre natürlich spannend.
00:40:21: Was denken denn die Architekturbüros oder die ausführenden Unternehmen, die halt mit euch zu tun haben?
00:40:26: Ob das irgendwie angenehmer ist oder ob man dann Unterschied merkt?
00:40:29: Das müssen wir an anderer Stelle mal.
00:40:35: Wenn du jetzt mal einmal rauszoomst in die ganze Branche rein also Bau und Ingenieurswesen was sind deine Ideen Impulse vielleicht aber auch Wünsche.
00:40:50: Wie kann sich denn nicht nur euer Büro, euer Unternehmen zu einem Raum... also da seid ihr ja schon auf einem massiven Weg.
00:40:59: Wie kann die Branche etwas mehr zu einem solchen Raum, ich sage jetzt mal der Selbstentfaltung und der größeren Eigenverantwortung entwickeln?
00:41:10: Hast du da Ideenimpulse?
00:41:16: Also ich habe Ideen.
00:41:19: Das ist nicht so richtig in meinem Wirkungsbereich, deswegen keine konkrete Ideen weniger.
00:41:24: Aber mein größter Wunsch wäre, dass diese kleinteiligen Baubranche irgendwie eine andere Form kriegt.
00:41:32: Wenn ich jetzt gucke, eigentlich ist ja so ein Wohnhausbauen nicht schwierig.
00:41:39: Jetzt rein von dem Füßel, wenn ich sage Auto wird auch hier gebaut am Fließbahn.
00:41:44: Die Leute haben das Bedürfnis, dass sie einen bezahlbaren Wohnraum haben wollen und ob der Nachbar den gleichen Grundriss hat, als ich selber ist ja egal.
00:41:53: Meining ist es an sich eigentlich einfach von der Physik her und von den Randbedingungen her.
00:41:58: Und es gibt halt viele Regeln und das macht's dann irgendwie kompliziert.
00:42:03: Was aber für eine Komplexmacht ist, dass so viele einzelne Akteure da sind die eigene Partikulare Interessen haben?
00:42:10: Also ich habe einen Honorar für meine Leistung und dann gibts den Statiker, der hat noch einen Honorarrer für seine Leistung.
00:42:17: Akustiker, der hat sein Honorar für seine Leiste und so weiter und sofort.
00:42:21: Und wenn jetzt Menschen miteinander was individuell tun sowie ja heutzutage ein Haus gebaut wird dann entstehen immer, es wird dann Fehler genannt also im Prinzip Abweichung von der Erwartung die ich am Anfang mal als Ziel hatte.
00:42:35: Es liegt doch in der Natur der Sache das noch nicht abzustellen.
00:42:38: und da wurde in der Regel ein Schuldiger gesucht.
00:42:41: Und das Wesige vor am Anfang schon, dass eventuell wird irgendwann Schuldiger gesucht und da muss ich aufpassen, dass nicht ich der Schuldige bin.
00:42:48: Und so gehen sie ja alle kleinteilig ran und deswegen glaube ich ist es so zäh und so mühsam ein Haus zu bauen.
00:42:55: Weil an sich von der Physik her ist ja so ein Haus wiederholbar.
00:42:59: also können wir sagen müsste doch viel einfacher gehen und das wäre so mein Wunsch, dass da sich die Landschaft in der sich verändert aber das habe ich nicht alleine in der Hand.
00:43:10: Das ist ganz spannend, weil ich denke gerade wie du das beschreibst an was du davor gesagt hast mit dem klassischen Manager im Konzern der seinen Stuhl festhält und gleichzeitig am anderen sägt.
00:43:22: Ein Stück weit lässt sich diese Dynamik ja auch darin widerspiegeln.
00:43:25: also man verfolgt als kleinteilig Projekt beteiligt da seine Partikularinteressen und versucht gleichzeitig dann aber auch die Schuld auf andere zu schieben wenn es mal nicht klappt.
00:43:34: Ich meine ein beliebtes Prinzip des Themas ist ja immer das eine Nachträge, Nachträge stellen, Nachtragsmanagement betreiben.
00:43:43: Ich füge im Kern, wo das das Geschäftsmodell als solches schon fast abbildet.
00:43:48: Das heißt diese Dynamik also dieses dieses spannungswertlichen Eigeninteressen und anderen in Anführungszeichen Schaden um selber zu überleben oder vermeintlich zu überlegen.
00:43:59: ich glaube dass zieht sich auch durch die Akteurslandschaft in den Projekten wieder.
00:44:03: kann man das würdest du so sehen?
00:44:06: Das würde ich auch so sehen.
00:44:07: Und wenn ich jetzt sozusagen den Übertrag, wie wir intern im Büro arbeiten... Wenn ich jetzt auf diese Projektlandschaft übertragen könnte das die alle so miteinander arbeiten dann hätte ich ein Bild um am Anfang vom Projekt einfach die Beteiligten dazuholt, die man braucht und dann schafft man gemeinsam eigentlich einen guten Werk.
00:44:23: und dann ist es nicht mehr so kompliziert.
00:44:25: und wenn man Vertrauen hat, ich darf Fehler machen ohne dass ich dafür bestraft werde Das ist ja ein guter Fehlerkulturnunternehmen.
00:44:31: Heißt, wenn ich Fehler mache gibt es eine Erfahrungsgewinn.
00:44:34: aber da gibt's jetzt nicht eine Schuldzuweise und eine Bestrafung.
00:44:37: Wenn ich das urlase dann sind die Leute auch breiter Verantwortung zu übernehmen Und das würde man ja dann auch schaffen und dann würde glaube ich auch viel schneller und einfacher gehen.
00:44:48: Jetzt hast du eben auch gesagt, Du hast auf deinen Wirkungsbereich verwiesen.
00:44:52: Der hat natürlich auch Grenzen und ganz faktisch hast du dich dazu entschieden erstmal bei dir selbst anzufangen dann in deiner Firma Und jetzt strahlt das dann an dem ein oder anderen Ende darüber hinaus.
00:45:07: Hast du einen Also angenommen.
00:45:09: es hört jetzt jemand zu der oder die sagt ja ich fühle mich an einem ähnlichen Punkt wie der Stefan Drobka vor einigen Jahren.
00:45:18: Hast du da einen Tipp, wie man vielleicht das letzte Quäntchen Mut aufbringt oder den Stups, sag ich jetzt mal für sich selbst gibt, sich auf diesen Weg zu machen?
00:45:33: Ja.
00:45:35: Such dir eine Person mit der du halt gut reden kannst, die du vertraust.
00:45:40: Das wäre so mein Tipp!
00:45:41: Also ich stehe da auch gerne zur Verfügung und bin ja auch zu erreichen.
00:45:44: sozusagen wenn mein Name googelt, dann findet mich dann Um einfach über diese eigenen Bedürfnisse, dieser innere Warum erstmal zu reden und zu gucken wo steht man im Leben passt jetzt.
00:45:56: Und weil ich selber habe ja meine eigenen blinden Flecken entdeckt die nicht.
00:46:00: Wenn ich mit jemand rede, der idealerweise vielleicht auch so eine Reise schon gemacht hat irgendwie Erfahrung zu denen ich hinstrebe dann kriegt da ein gutes Feedback ob es jetzt funktioniert.
00:46:10: oder was ist der erste Punkt?
00:46:11: Wo ist mein Schmerzpunkt?
00:46:13: Wo könnte man anfangen?
00:46:15: Und so eine Reise ist auch nicht so, um die Angst ein bisschen zu nehmen.
00:46:18: Ich mache jetzt so eine Transformation und hört es schon mal an ab heute machen wir New Work.
00:46:21: Das ist wie so einen... ich springe jetzt den Abgrund runter und mal sehen wie ich lande.
00:46:26: Das sind so die Visionen der Ziel wo man hin will und dann geht man trotzdem so Schritt für Schritt.
00:46:32: Wir haben jetzt über New Work und Lalu relativ wenig geredet aber so eine wichtige Sache ist.
00:46:37: Im Klassischen ist ja so, ich mache so einen Jahresplan zum Beispiel und dann kontrolliere ich die Planeinhaltung Und wenn sich die Randbedingungen ändern, dann muss ich halt den Plan anpassen und dann kontrolliere wieder die Planenhaltung.
00:46:50: In dem New World BX sehr bin ich von diesen Plänen komplett weg.
00:46:54: also klar, ich habe finanzielle Zielvorgaben weil ich weiß was wir in gehälter zahlen müssen.
00:46:58: aber ansonsten habe ich, wenn mich jetzt fast ob ich wachsen will oder nicht, habe keine Pläne.
00:47:03: Und was ich mir angewöhnt hab ist, ich spüre hinein indem es jetzt gerade ist.
00:47:08: Also ich spür meine Organisation, spüren da draußen Gibt es einen Impuls, das könnte jetzt eine mögliche Schritt sein, den ich mache.
00:47:16: Und dann sind halt kleine Schritte und dann geht diesen kleinen Schritt... ...und dann spürt wieder rein was macht dieser kleine Schritt mit diesem System?
00:47:22: Weil das System ist ja an sich komplex!
00:47:25: Genau kann ich nicht wissen, was da passiert.
00:47:28: Dadurch dass ich immer nur einen kleinen Schritt vor die nächsten setze, so wie eine Reise mit tausend Meilen beginnt mit dem ersten kleinen Schritt, ist auch nicht so gefährlich Weil wenn ich merke, das hat keinen Impact in die Richtung wo er gerne hin möchte dann lasse es einfach wieder sein.
00:47:43: Ist ja nicht schlimm Aber so loszugehen irgendwie wird es dort zurück die Leute gern an muntern würden Einfach einfach sich mal zu trauen kleine Schritte zu gehen und immer wieder reinzuspüren zu lernen zu spüren ist auch ein Prozess dass man das lernt Und dazu jemand von außen haben mit dem man darüber reden kann über die Sachen die man wahrnimmt.
00:48:02: engste wünsche.
00:48:04: Was könnte man machen?
00:48:05: Das ist natürlich wichtig als umfeld.
00:48:07: Genau, du hast gerade schon angeboten.
00:48:09: Ich werde auch deine Kontaktdaten in die Beschreibung des Podcasts verlinken.
00:48:13: also daran soll es nicht scheitern deinen Kontakt zu finden.
00:48:17: wenn jemand sagt okay bevor ich jetzt den persönlichen Kontakt wähle ich möchte mir gerne was anhören lesen Du hast eben schon lalu ich denke mal viele werden ihn nicht kennen.
00:48:27: gibt es etwas was du als z.B.
00:48:29: zur Einstiegs lektüre oder zum hören oder wie auch immer?
00:48:32: gibt es irgendetwas was du empfehlen kannst und möchtest?
00:48:36: Denken geprägt hat.
00:48:39: Also, mich hat das Einstieg tatsächlich Friedrich Lalou von den Vending Organizations geprägt.
00:48:45: da gibt es auch ein... Da gibts doch ein paar Videos drüber.
00:48:48: Es gibt auch so einen Bilderbuch von ihm.
00:48:51: Ja Kann ich sage zum Beispiel für alle dieses Video sehen kann ich mal den Bildschirm halten hier?
00:48:56: Genau und wirklich
00:48:58: als Einstichsdroge ziemlich gut.
00:49:03: Und dann kann man sich ja danach direkt bei dir melden und oder wäre dessen schon.
00:49:07: Und einfach mal ins Gespräch gehen, genau Ja die Zeit ist rumgegangen wie im Flügel.
00:49:13: gibt es noch etwas was du am Ende was ich meine es gibt viele Themen die wir noch nicht besprochen haben.
00:49:20: gibt es etwas Was du gerne noch los werden möchtest als Impuls als Wunsch Als Gedanken?
00:49:28: Nö
00:49:29: Dann war's erschöpfend für uns.
00:49:31: sehr gut Prima.
00:49:33: Stefan, vielen herzlichen Dank!
00:49:35: Ich freue mich schon auf unser nächstes Essen gehen in Berlin oder nächstes Gespräch beim Westführen.
00:49:39: und wenn jetzt richtig mich an alle da draußen, an den Geräten... Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat dann freue ich mich über einen Kommentar, einen persönlichen Kontakt oder ein Like und sehr gerne bis zu einer nächsten Folge.
00:49:54: Tschüss!
Neuer Kommentar