#014 Führung braucht Kraft: Warum Leistungsfähigkeit Chefsache ist
Shownotes
Überlastete Führungskräfte zeigen selten ein Attest vor. Sie zeigen andere Symptome: kurze Zündschnur, verschobene Termine, fehlende Empathie im Gespräch mit Mitarbeitenden, kein Raum mehr, in Ruhe nachzudenken. Christian Kaya beobachtet das regelmäßig in seiner Arbeit mit Entscheidern aus Planung, Bau und Infrastruktur. In dieser Folge diskutiert er mit Dr. Abraham Goitom, was hinter diesen Beobachtungen steckt.
Dr. med. Abraham Goitom ist Arzt mit Schwerpunkt auf Prävention, Leistungsfähigkeit und Longevity. Nach dem Medizinstudium an der Universität zu Köln hat er sich auf eine Frage spezialisiert, die in der klassischen Behandlung selten gestellt wird: nicht, ob jemand krank ist, sondern was ihn daran hindert, in Bestform zu arbeiten. Seit 2020 begleitet er Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte. Sein Vorgehen ist datenbasiert: Blutwerte, Hormonstatus, Mikrobiom, Glukoseverlauf und Schlafdaten werden gemessen und in konkrete Anpassungen für den Arbeitsalltag übersetzt. Mit seinem Angebot CEO Health richtet er diesen Ansatz gezielt an Entscheider. Sein Prinzip dabei: messen statt raten – und Effizienz vor Vollständigkeit. Nicht alles, was theoretisch helfen könnte, sondern das, was im Einzelfall den größten Hebel hat.
Der Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine These des Gastes: Wenn der Arzt sagt, es sei alles in Ordnung, heißt das nur, dass keine Krankheit vorliegt. Über Leistungsfähigkeit sagt es nichts. Referenzwerte bilden statistische Mittelwerte einer Bevölkerung ab, die mehrheitlich gar nicht den Anspruch hat, in Höchstform zu arbeiten. Für Menschen, die genau diesen Anspruch an sich stellen, ist das die falsche Messlatte.
Daraus entwickelt sich ein Gespräch über zwei Ebenen von Führungsverantwortung. Die erste betrifft die eigene Person: Welche Stellschrauben wirken tatsächlich, wenn Arbeitswochen von sechzig Stunden die Regel sind? Welche Rolle spielen Tageslicht am Morgen, die Zusammensetzung des Mittagessens oder eine strukturierte Abendroutine – und warum ist der verbreitete Satz "ich schlafe schlecht, weil ich gestresst bin" häufig genau falsch herum gedacht?
Die zweite Ebene betrifft das Unternehmen. Führungskräfte tragen Verantwortung für die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden, nicht nur für deren Aufgaben. Christian Kaya und Abraham Goitom diskutieren, wie weit diese Verantwortung reicht, ab wann Fürsorge in Übergriffigkeit kippt und warum Aufklärung und freiwillige Angebote der tragfähigere Weg sind als Kontrolle. Ein zentraler Gedanke der Folge: Solange eine Organisation nur zwischen krank und gesund unterscheidet, bleibt der eigentliche Hebel unangetastet – die Frage, unter welchen Bedingungen Menschen langfristig gute Arbeit leisten können, ohne dabei zu verbrennen.
Am Rande streifen die beiden auch die gesellschaftliche Debatte um Krankschreibungen und das Phänomen, Erschöpfung als Ausweis von Wichtigkeit zu tragen.
Mehr zu Dr. Abraham Goitom: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-abraham-goitom-longevity-hormone/ CEO Health: https://start.ceohealth.io/
Christian Kaya auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christiankaya/
Website Riverstate: https://www.riverstate.de/
Die Videofolge finden Sie auf YouTube: https://www.youtube.com/@TRAGWEITE-podcast
Die in dieser Folge besprochenen Inhalte dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Führungskräfte brauchen Kraft und Entscheider brauchen einen klaren Kopf, wenn sie gute Entscheidungen treffen sollen.
00:00:07: Anders kann eine erfolgreiche Transformation nicht gelingen!
00:00:11: Wie man zu Kraft und einer Leistungsfähigkeit dauerhaft kommt, darüber spreche ich mit dem Präventiv-Mediziner und Performance Coach Dr.
00:00:21: Abraham Geuthom.
00:00:22: Wir sprechen über Schlaf-, Ernährung-, Bewegungen, die Vorbildfunktion von Führungskräften und wie eine nachhaltige Leistungskultur möglich ist.
00:00:40: der River State Executive Search Podcast mit Christian Kaya.
00:00:46: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Interviewfolge in meinem Trag weiter Podcast, heute zu Gast bei mir Dr.
00:00:54: Abraham Goitom!
00:00:55: Hallo, Abraham.
00:00:56: Hi, ich freue mich heute hier zu sein.
00:00:58: Ja super dass du da bist.
00:01:01: Ja, wir haben heute mehrere spannende Themen mitgebracht und bevor wir in die sozusagen zur Sache kommen würde ich einmal bitten dass du dich mal kurz unseren zuhörenden und zuschauenden vorstellst.
00:01:14: Du bist ja ein Doktor, Doktamit, Arzt aber kein normaler Arzt würde ich mal sagen und insofern erklären es doch mal genau wer du bist was du bisher gemacht hast und wie du zur Medizin gekommen bist.
00:01:26: Genau, ja danke Christian für die Einleitung.
00:01:29: Also wie du schon sagst ich bin Abraham und ich bin Arzt mit dem Fokus aber auf die Prävention und vor allem auch auf die mental- und körperliche Leistungssteigerung.
00:01:38: das heißt Ich arbeite in dem Zusammenhang vor allem Mit Unternehmern, mit Führungskräften, mit Unternehmen genau an diesen Themen.
00:01:44: In der Regel stehen Energie Kognitive Leistungen, Fokus Konzentrationen Und dann eben auch die ganze physische Komponente im Zentrum Gewichtsreduktion Muskelaufbau und solche Themen.
00:01:55: Das heißt, ich beschäftige mich viel mit dem Lifestyle, arbeite dafür vor allem mit einem datenbasierten Ansatz.
00:02:00: Dafür nutze ich einige Tools, Blut-Tests teilweise auch Mikrobiom-Test Glucose Analysen Schlafanalysen um am Ende zielgerichtet zu optimieren.
00:02:12: also am ende des Tages bin nicht der Typ der sagt hey steh morgen um fünf Uhr auf und fang an zu militieren sondern Die Effizienz steht da im Vordergrund, um dann den Menschen zu helfen mit dem medizinischen Background.
00:02:26: Ja cool!
00:02:26: Das war ja auch ein Stück weit einer der Gründe wie wir in Kontakt gekommen sind.
00:02:32: Wir fokussieren beide auf eine ähnliche Zielgruppe, wir fokassieren beide Aufführungskräfte und Entscheider.
00:02:38: Und ein Gedanke, der mir direkt ins Bewusstsein kam als wir damals zum ersten Mal gesprochen haben war... Wenn Führung und auch wenn Transformation gelingen soll, dann brauchen Führungskräfte eben ja auch Kraft.
00:02:53: Und die entscheidenden Personen, im wahrsten Sinne des Wortes die Entscheider oder die Entscheidende brauchen Leistungsfähigkeit, Ressourcen auf die sie zurückgreifen können und einen klaren Kopf.
00:03:05: Wenn Sie Entscheidungen treffen – das sind ja Themen mit denen du dich dann von der medizinischen Seite her beschäftigst.
00:03:11: Wir haben damals als wir uns kennengelernt haben vor einigen Wochen auch schon mal das eine oder andere Thema hinein gedacht und diskutiert.
00:03:20: Und ich hatte dir ja auch von einigen Beobachtungen erzählt, die ich aus meinem Arbeitsalltag mache – von überlasteten Führungskräften, die dann teilweise ja ob sie gereizt sind oder ob sie unpünktlich sind, ob Sie nicht wirklich immer empathisch sein können gegenüber den eigenen Mitarbeitenden oder einfach kaum Zeit finden einmal mal in Ruhe nachzudenken also einige Symptome aufzeigen.
00:03:47: da hast du gesagt Das liegt ein Stück weit auch an dem Verständnis, was viele haben.
00:03:52: Auch das Thema Gesundheit angeht.
00:03:55: und du hast einen Satz gesagt, den habe ich mir auch damals notiert.
00:03:57: Du hast gesagt wenn dein Arzt sagt es sei alles in Ordnung dann heißt das nur du bist nicht krank.
00:04:03: Das heißt nicht du bist leistungsfähig.
00:04:05: Magst du das mal ein bisschen ausführen?
00:04:08: Ja, sehr gerne.
00:04:09: Also ist das ja jetzt erstmal eine ziemlich provokant gefasste These und die ist auch ziemlich umfangreich.
00:04:16: da steckt ziemlich viel drin.
00:04:17: ich würde das immer gerne so in zwei ja lass mal Säulen sein aufteilen.
00:04:22: auf der einen Seite ist dass was wir messen und auf der anderen Seite ist das wie wir es interpretieren.
00:04:28: wenn wir jetzt mal auf erstes schauen also das was wir messen, dann ist unser Gesundheitssystem ja vor allem darauf ausgelegt Krankheiten zu detektieren.
00:04:35: Mit dem Gesundheitssystem meinen ich vor allem die Schulmedizin und darin ist sie auch wirklich super und dementsprechend werden aber auch die Werte ausgedeckt.
00:04:44: Woauf ich hinaus will, ist dass was wir unter Energie- und Leistungsfähigkeit verstehen oder das was für Energie-und Leistungsfähigkeit brauchen wird häufig gar nicht erst im Blutbild abgedeckt.
00:04:57: Das ist so die erste Säule von dem, was ich damit sagen will.
00:05:01: Das heißt der Erz schaut dann vor allem danach ob du krank bist.
00:05:04: wenn du jetzt aber mit einer Fragestellung reingehst und dich interessiert hey Lauf ich jetzt gerade in Höchstform?
00:05:11: Dann wird die Frage damit gar nicht beantworten.
00:05:14: das ist ein Kommunikationsfehler.
00:05:17: Das ist die erste säule.
00:05:18: Die zweite Säulis dann auch noch mal wie die werte interpretiert werden und zwar Kennst du es ja sicherlich auch?
00:05:24: Du gehst zum Arzt, vielleicht hast du sein Labor blatt mal gesehen und da gibt's Referenzbereiche mit denen du dann quasi verglichen wirst.
00:05:32: Was dahinter steckt ist am Ende des Tages nichts anderes als ein statistischer Wert.
00:05:37: Also ein Statistischer Wert der Bevölkerung.
00:05:46: krank bist du, wenn du außerhalb dieser fümmenneinzig Prozent bist.
00:05:49: Außerhalb der mittleren fünf Prozent.
00:05:51: Das heißt die oberen zwei Komma Fünf Prozent oder die unteren Zwei Komma fünf Prozent und dann fällst Du quasi erst aus dem Raster.
00:05:58: Wenn du jetzt aber Ja es gibt einzelne Werte wo der optimale Bereich ist greift vielleicht ein bisschen vor.
00:06:07: ich arbeite gerne mit optimal Bereichen.
00:06:09: Die sind teilweise sehr viel schmaler gehalten als der Referenzbereich.
00:06:14: Es zeigt Und die Herausforderung ist, dass der Durchschnitt der Menschen häufig gar nicht superleistungsfähig sein will oder isst.
00:06:28: Das sind dann die Herausforderungen mit dem was gemessen wird und wie es gemessen.
00:06:32: Viele, sage ich jetzt mal, ich würde dir das überhaupt nicht mehr behaupten.
00:06:41: Viele auch in meiner Zielgruppe hier würden sich selbst als Top-Performer bezeichnen oder als Menschen mit einer außerordentlichen Leistungsfähigkeit, Leistungsmotivation und eine außerordlichen Verantwortung.
00:06:57: von der Begrifflichkeit her, also es kann ja nicht das Verhältnis von Führungskraft zum Team beziehungsweise ob das jetzt oder Geschäftsführer Gesellschaft da sind.
00:07:06: Das ist ja schon ein kleinerer Teil der Gesellschaft.
00:07:09: insofern macht es ja auch schon statistisch Sinn dass es da gewisse Unterschiede geben muss oder zumindest geben könnte.
00:07:16: und ich glaube diese Orientierung an den Top Fünf oder top zwei Komma fünf Prozent hast du gesagt.
00:07:23: er scheint mir da auch durchaus Logisch.
00:07:25: würdest Du denn so weit gehen und sagen dass die Aussagekraft Oder Die Orientierungswerte eines blutbilds zum Beispiel sollte man davon abhängig machen zu welcher leistungsfähigkeits kategorie Man sich selber zählt?
00:07:43: das ist eine gute frage.
00:07:45: am Ende des tages liegt viel wahrheit drin.
00:07:48: also wir sind ja alles sehr individuelle Menschen mit individuellen Bedürfnissen und auch individuellem Ambition.
00:07:56: Und dementsprechend ist es schwierig, das komplett zu pauschalisieren.
00:08:01: Am Ende sprechen wir über einzelne Werte die alle ihre eigenen Eigenschaften haben.
00:08:06: beispielsweise kann man bei Mikronährstoffen jetzt schauen hey je mehr man leistet desto größer soll der Verbrauch und desto höher sollte auch der Optimalbereich liegen.
00:08:19: Ja, und bei Hormonen gibt es dann wieder einen ganz anderen Mechanismus.
00:08:24: Das heißt das ist schwierig so zu pauschalisieren aber am Ende des Tages was oder welche Wahrheit in der Aussage steckt ist dass das ganze individuell zu betrachten sein sollte.
00:08:34: Jetzt ist es ja so.
00:08:36: die Regelarbeitszeit ist ja in den meisten Fällen vierzig Stunden pro Woche.
00:08:42: ich kenne aus Jungskräftekreisen und Entscheiderkreisen da sagen viele fünfzig sechzig ist normal Je nachdem in besonderen Phasen oder bei manchen auch als Dauerzustand geht das dann auch in Richtung.
00:08:55: Ich habe schon noch höhere Zahlen gehört, wo ich dann manchmal aber auch mich frage wie man tatsächlich zu dieser Berechnung kommt?
00:09:02: Oder wie ein Mensch das aushalten kann?
00:09:05: Was würdest du denn sagen?
00:09:06: also nehmen wir mal das Thema Wochen Arbeitszeit.
00:09:09: was ist denn da so eine natürliche Grenze bei den meisten Menschen und wie weit kann diese Grenze wirklich nach oben verschoben werden wenn man sich optimal gesundheitlich oder medizinisch physiologisch aufstellt.
00:09:24: Super Frage, mit der habe ich mich bisher noch gar nicht so auseinandergesetzt, sage ich dir das ehrlicherweise.
00:09:30: Auch da würde ich sagen, dass das ziemlich individuell ist.
00:09:33: Du gehst jetzt davon aus, dass man sich optimal mit der Erholung befasst, mit der Regeneration Mikronährstoffe optimal aufgestellt und nährstofftechnisch gut abgedeckt ist im besten Fall noch Bewegungen integriert ist.
00:09:46: dann läuft ja schon einiges an nettozeit weg.
00:09:52: theoretisch Ich finde es schwierig zu pauschaltisieren mit sechzig Stunden pro Woche noch optimal aufgestellt sein kann, gerade auch was die Regeneration angeht.
00:10:04: Ich glaube alles was über achtzig Stunden geht wird schon echt schwierig.
00:10:10: Jetzt hast du gerade schon leicht angeteasert wenn man auf seinen Schlaf achtet, auf Bewegung achtet und Ernährung achtelt
00:10:18: usw.,
00:10:18: da geht ja auch Zeit drauf ne?
00:10:21: Inwiefern magst Du einmal skizzieren, auf welche Dinge man denn achten müsste als Führungskraft oder als jemand der wirklich ja unternehmerische Verantwortung trägt.
00:10:34: Wie viel Zeit geht dann da drauf und worauf sollte man fokussieren?
00:10:40: Auch das hängt komplett von der individuellen Situation ab.
00:10:43: deswegen mäßig gerne.
00:10:44: Deswegen mäß ich gerne unter anderem die Ausgangslage.
00:10:48: gerade wenn wir schauen... Auf das große Themenfeld Hormone sind häufig.
00:10:55: Viele denken ja, hey wir optimieren die Hormone und dadurch ist der Körper auf einmal endlos leistungsfähig.
00:11:01: Häufig haben Hormonen bei mir zumindest eine andere Funktion sondern dienen viel mehr als einen kleinen Anzeigesstatus des aktuellen körperlichen Status.
00:11:11: Da sehen wir, hey kommt vielleicht die Erholung jetzt gerade zu kurz?
00:11:14: oder können wir ein bisschen mehr Bewegungen oder mehr ich sag mal physischen Stress reinpacken?
00:11:21: oder das heißt Es ist ein bisschen davon abhängig, was die Ausgangslage und was es dementsprechend... Was sollte der Schwerpunkt sein?
00:11:28: Grundsätzlich stelle ich gerne die Effizienz in den Vordergrund.
00:11:33: Das heißt wir packen jetzt nicht alles rein, was potenziell helfen könnte sondern wir schauen uns wirklich an was würde denn am meisten Sinn machen?
00:11:42: wenn wir uns jetzt mal das Thema schlaf rauspicken Viele meinen ja dann hey Ich habe gar nicht die Zeit jeden tag achtundhalb Stunden zu schlafen häufig dann auch nicht der größte Hebel auf diese acht und halb Stunden zu kommen, sondern die sieben Halbstunden, die man dann im Bett verbringt.
00:12:00: Auch wirklich mit qualitativen Schlaf zu verbringen.
00:12:03: Qualitativ jetzt mein Anführungszeichen!
00:12:06: Und auch da gibt es wieder effiziente Wege hin.
00:12:09: Häufig führt der effizienteste Weg dahin über die Abendroutine dass man so ein paar Strukturen sich aufgebaut hat um den Körper zu signalisieren am Abend.
00:12:19: Ich fahre jetzt runter ich bereite mich vor Ja, weil der Schlaf sammeln des Tages auch ein aktiver Prozess, worauf man sich vorbereiten darf.
00:12:26: Es ist nicht so dass du einfach nur die Augen zu machst und ins Land der Träume fällst sondern es macht schon einen Unterschied ob du schläfst oder schläbst.
00:12:35: Hast Du da ein Beispiel?
00:12:36: also das mal bisschen bildhaft dazu machen wie könnte denn da so eine Abendroutine aussehen?
00:12:43: Ja, es gibt viele Dinge die potenziell helfen.
00:12:46: Auch da bin ich ein Fan rauszupicken was am meisten hilft und auch da helfen uns wieder die Daten.
00:12:51: Was auf jeden Fall Potenzial immer hilft ist die letzte Mahlzeit so zu teimen dass sie eine gewisse zeitliche Differenz zum zu Bett gehen hat.
00:13:00: ja in der Regel setze ich gerne die drei stundengrenze.
00:13:05: Wo ich gerne auch eine zeitliche Differenz habe, ist die letzte ... sag mal das letzte arbeitliche To-do.
00:13:11: Dass man nicht mit arbeitlichen Stress ins Bett geht da setze ich hier in der Grenze.
00:13:15: bei zwei Stunden genauso wie das letzte Workout oder als Workout des Tages so zu teilen dass du auch zwei bis drei Stunden vorher fertig bist und eine Stunde vor dem Bett zum Bett gehen dann wirklich die Abendroutine in dem Sinne einleitet zum Beispiel ein Bestandteil sein, Lichtquellen auszuschalten.
00:13:40: Ich nutze gerne auch Blaulichtfilterbrillen für meine Klienten.
00:13:44: Auch die haben schon einen positiven Impact gezeigt.
00:13:47: Heißt nicht dass sie das ersetzen, dass man das Licht nimmt?
00:13:53: Es kann sein Buch zu lesen es kann sein Spazieren zu gehen Atemtechniken Entspannungsübungen da gibt's potenziell viele Dinge die helfen können.
00:14:04: Ich versuche jetzt auch schon mal ein bisschen so zu Recht in dem Kopf.
00:14:06: Also zwei Stunden nicht mehr arbeiten vorm Schlafen, dann auch zwei Stunden keinen Workout gemacht haben.
00:14:13: das heißt da bin ich ja dann schon je nachdem wenn ich sogar Workout mache und nicht noch arbeite, dann habe ich ja auch schonmal sagen wir mal drei bis vier Stunden vor meiner Bettruhe bin ich dann schon auf jeden Fall im Feierabend Und wenn ich das natürlich ein paar Mal die Woche mache also Dann kommt man ja relativ schnell schon auch zu Grenzen des machbaren Pro-Wochern, also was für die wöchentliche Workload angeht.
00:14:36: Jetzt habe ich gesehen, du hast ja auch ein paar Referenzen auch im Netz verfügbar und was unter anderem auch ein Unternehmensinhaber von einem Handwerksbetrieb hab' ich gesehen.
00:14:46: Ohne dass wir da jetzt in Details gehen das sind ja auch persönliche Dinge.
00:14:49: aber ich will nur sagen Du kennst auch aus eigener Erfahrung die Menschen mit denen Ich arbeite.
00:14:55: Hast Du denn vielleicht mal so ein zwei Beispiele Von einer Analyse Die ihr gemacht habt bzw.
00:15:01: Was dann so die signifikantesten Anpassungen waren getroffen habe, dass man sich damit besser vorstellen kann.
00:15:11: Gute Frage!
00:15:13: Ich hab ad hoc ein gutes Beispiel was ich jetzt auch ganz gut auf den Schlaf bezieht und zwar hatte ich bei einem Klienten beispielsweise die Herausforderung das wir trotz der Abendroutine die Herausforderungen hatten Er länger gebraucht hat zum einschlafen.
00:15:32: Obwohl wir gesagt haben, hey drei Stunden vorher essen wir nichts mehr zwei Stunden vorher ist das Workout spätestens beendet.
00:15:39: Übrigens haben wir natürlich oder was heißt natürlich brauchen wir nicht jeden tag ein work out und dementsprechend Haben wir da wieder ein bisschen mehr zeit als du dir gerade vielleicht errechnet hast.
00:15:49: Genau und trotz der ganzen abendroutine Hat irgendwas nicht gestimmt dass wir nicht einschlaf konnten aber nicht schnell einschaffen konnten.
00:15:58: Die Vermutung lag nahe, dass das mit dem Cortisol zusammenhängt.
00:16:01: Das Cortisol hat üblicherweise in Tageszeiten abhängigen Verlauf und wir wollen morgens unser Cortisol peak haben und abends wollen wir möglichst wenig Cortisol haben weil ein hohes Cortisol unsere Melatoninproduktion hämmt.
00:16:17: Und da lag die Vermutungen nach, dass es daher kommen könnte.
00:16:20: was wir gemacht haben war dann eine Speichelprobe.
00:16:23: Eine Cortisolspeichel Probe über vier Tageszeitpunkte, um da den Tageszeitabhängigen Verlauf einmal sichtbar zu machen.
00:16:32: Was wir gesehen haben ist dass der Verlauf genau im Gegenteil oder genau anders lief als wir es haben wollten.
00:16:42: ja also wir hatten morgens eben keinen Peak sondern wir hatten einen relativ Das ist niedrigen Cortisol-Spiegel und gegen Abend oder Nachmittag ist es angestiegen.
00:16:53: Und abends immer noch hochgeblieben.
00:16:55: Was wir dann gemacht haben, ist... Wir haben versucht den Biorhythmus dementsprechend anzupassen.
00:17:02: Wir haben unser Workout morgens angepalt quasi vor der Arbeit viel wichtiger als das Workout war dann morgens vor allem auch Tageslicht einmal zu tanken im besten Fall direkt nach dem Aufstehen, also früh nach dem aufstehen.
00:17:16: Weil auch das den körperlichen Biorhythmus da aktiviert und das war am Ende wirklich erfolgreich.
00:17:23: Das heißt wir sind dadurch dass wir uns abends aktiviert haben durch Tageslicht, durch einen Workout.
00:17:28: Abends schneller müde geworden.
00:17:30: die Abendroutine haben wir uns natürlich beibehalten und haben dann auch einiges an Schlafqualität rausholen können.
00:17:37: Das heisst morgens nach dem Ausstehen rausgehen und draußen Bewegung machen.
00:17:43: Das war dann quasi der Gamechanger, um abends besser einschlafen zu können.
00:17:47: Tatsächlich!
00:17:50: Woran erkennt man denn was für ein Biorhythmus-Typ ist?
00:17:55: Also hast du da auch, sag ich jetzt mal, irgendwelche Analysemethoden.
00:17:58: oder ist das dann das Ergebnis die Interpretation von einer wochenlangen Beobachtung?
00:18:03: Ehrlicherweise unterscheide ich da nicht.
00:18:05: Ehrlicherweise möchte ich gerne bei jedem dass wir zu einem gewissen Zeitpunkt schlafen oder zu einem gewissen Zeitpunkt qualitativen Schlaf finden und da würde ich eher die Unterscheidung machen von, hey du hast jetzt gut geschlafen.
00:18:19: Du hast jetzt schlecht geschlaft und das liegt daran dass du eher später oder früher ins Bett gegangen bist.
00:18:23: am Ende des Tages macht es aber immer Sinn morgens einmal sich zu aktivieren in der Regel und da auch einer Tageslicht zu tanken.
00:18:31: also ich sag mal kurz gefasst.
00:18:33: ich unterscheide da gar nicht zwischen den einzelnen ja zwischen verschiedenen Rhythmen
00:18:39: Okay.
00:18:39: Und was ist denn so eine typische, also ganz konkret gesprochen?
00:18:42: Wie aktiviere ich dann morgens mich im Tageslicht?
00:18:48: Am Ende ist es genauso simpel wie man es spricht.
00:18:50: Also du gehst wirklich ins Tageslicht.
00:18:52: Wichtig ist das Licht in die Augen kommt nicht durchs Fenster sondern wirklich draußen.
00:18:58: dich auffällt zehn Minuten fünfzehn Minuten Reichen in der Regel.
00:19:02: wenn du jetzt komplett effizient sein willst kannst du das mit Joggen Fahrrad fahren oder sonst was verbinden.
00:19:09: Oder du nutzt es einfach als Spaziergang und setzt deinen Workout dann an einem anderen Tageszeitpunkt quasi ein.
00:19:15: Oder du machst einen Workout draußen, hast auch direkt dein Krafttraining drin aber tatsächlich ist Licht da wirklich ein großer Faktor?
00:19:23: Das ist ganz spannend.
00:19:24: wenn ich jetzt so an ja auch an Homeoffice-Arbeitsbedingungen denke je nachdem also das betrifft mich zum Beispiel oft dass auch Wenn man dann wenn es gar keinen externen Grund gibt das Haus zu verlassen Dann gibt es da Also gerade an Homeoffice-Tagen.
00:19:40: das erste Sonnenlicht kommt dann vielleicht erst abends oder manchmal gar nicht in die Augen, also ungefiltert ohne Fenster.
00:19:47: Das wäre dann ja eine Erklärungsgrund warum es da vielleicht Energieprobleme geben könnte?
00:19:53: Tatsächlich!
00:19:54: Also Licht ist wirklich ein unterschätzter Effektor am Ende des Tages macht es sind gerade morgens wie gesagt Licht zu tanken und dann aber auch in der Abenddämmerung oder beim Sonnenuntergang.
00:20:10: Weil das signalisiert dem Körper auch, jetzt wird es abends ... Jetzt kann ich meine Cortisolproduktion runterfahren und eine Melatonin-Produktion hochfahren.
00:20:19: Auch das kann einen guten Schlaf oder eine gute Nacht einleiten.
00:20:24: Also quasi mit der Sonne leben!
00:20:27: Wenn die Sonne aufgeht, dann weiß der Körper jetzt gehts los... Und wenn sie untergeht, dann weißt er okay, jetzt geht's langsam in die Regeneration
00:20:34: Wobei man sagen muss, die Nachmittagssonne hat da einen ziemlich niedrigen Einfluss.
00:20:39: Aber was zumindest den Biorethmus angeht?
00:20:42: Es geht wirklich darum so früh wie möglich morgens im besten Fall irgendwann vor neun Uhr tageslicht zu tanken und dann eben in der Abendämmerung genau.
00:20:51: Ja cool!
00:20:52: Dieser Podcast wird Ihnen präsentiert von meinem Arbeitgeber Riverstate.
00:20:57: Wir bei Riverstate sind eine Personalberatung mit über vierzig Kolleginnen in ganz Deutschland und auch in Polen seit über zehn Jahren fokussiert auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften in Bau, Handwerk und Infrastruktur.
00:21:11: Besuchen Sie uns gerne auf RiverState.de.
00:21:17: Hast du noch ein zweites Beispiel jetzt aus deiner Praxis wo man eine echte Änderungen eingeleitet hat oder gemerkt hat?
00:21:26: Nehmen wir vielleicht mal das Thema auch.
00:21:28: wie sieht es aus mit Ernährung?
00:21:31: also ich kenne viele auch meiner Kunden und Kandidaten, die sehr vollgepackte Tage haben.
00:21:38: Viele Meetings, teilweise auch Dienstreisen und sehr viel externe Abhängigkeiten, die es erschweren in Ruhe zu essen... Essen vorzubereiten, sich darum zu kümmern.
00:21:48: Also dann wird es sich beim Kaffee trinken Keks reingeschoben.
00:21:54: Zwischen Kick für solche Tagesabläufe oder für solche Settings.
00:22:00: hast du da Beobachtung, Erfahrung oder Tipps wie man damit umgehen könnte oder Praxisbeispiele?
00:22:07: Definitiv!
00:22:09: Genau, Ernährung wie du schon sagst ist natürlich ein super zentrales Thema gerade wenn es um die Energie, wenn's um die Leistungsfähigkeit geht.
00:22:15: Da gibt's ja den Klassiker dass du um ja lass das mal für zehn fünfzehn-sechzehnt Uhr in das klassische Nachmittagstief hältst und ich glaube das kennen viele Ja Unternehmer, Führungskräfte Gerade auch deine Zielgruppe wo es dann heißt hey jetzt müssen wir irgendwie mit Kaffee überbrücken Und häufig kann man ja wirklich den Wecker danach stellen, weil immer wieder um dieselbe Zeit die gleiche Ernährungssünde begangen wird.
00:22:47: Das kann man vorbeugen – das machen wir übrigens auch messbar unter anderem mit einem Glukosesensor, der dann so den Blut Zuckerverlauf über den, über vierzehn Tage am Stück misst.
00:22:59: Und wir haben dann immer das Ziel ein möglichst konstanten Blutzucker zu halten weil häufig sehen wir eben genau die Korrelation von Blutzuckapiks und an Bluzuckerabfällen eine zeitliche Korrelationszu diesen Mittagstiefs.
00:23:15: Genau diese wollen wir ja eben vermeiden!
00:23:17: Wie kommen wieder hin?
00:23:19: Häufig sind die Trigger, dass wir, ich sag mal nackte Kohlenhydrate am Mittag essen.
00:23:24: Du hast jetzt gerade zum Beispiel den Keks angesprochen, ja?
00:23:27: Häufige können es auch Nudeln sein, die dann irgendwie in der Mittagspause jetzt gerade in der Kantine gegessen werden.
00:23:34: Wir können es folgendermaßen vorbeugen Proteine und Gemüse sprich Ballaststoffe Stehen da immer im Vordergrund.
00:23:41: Die sollten auf jeden Fall in jeder Mahlzeit integriert sein weil die puffern den Blutzuckeranstieg und dementsprechend noch dem Bluzuckerabfall stark ab.
00:23:51: Es fängt bei der ersten Mahlzeit an und gerade auch bei der Mittagsmahlzeit, falls schon eine erste Mahlzei gegessen wurde, sollte man darauf achten weil häufig haben wir ja am Nachmittag dann nochmal wichtige Meetings wo wir auch performen wollen und da kommt unser mittagsdief eben nicht gelegen.
00:24:06: Das heißt wir haben so ne simple Regel jede Mahlzahl sollte um eine Proteinquelle aufgebaut sein ob es jetzt Fleisch ist oder Fisch ist whatever.
00:24:16: Da drumherum werden die Kohlenhydrate ausgesucht.
00:24:20: Das heißt keine nackten Kohlenhydrate.
00:24:24: Zum ersten Malzeit empfehle ich tatsächlich sogar häufiger nur Protein und Fette zu essen, wenn dann überhaupt eine erste Mahlzeit stattfinden sollte.
00:24:33: Häufig passt es auch besser in den Unternehmeralltag das Intervallfasten zu integrieren.
00:24:39: Das heisst von zwölf bis zwanzig Uhr beispielsweise nur das S-Zeitfenster zu haben.
00:24:44: Aber am Ende des Tages sind gerade diese Kohlenhydrate, wenn sie nicht smart kombiniert sind Auslöser für die Mittagstiefs.
00:24:52: Und wie arbeitest du dann mit deinen Kunden oder Klienten?
00:24:56: Macht ihr da so was wie Tagebuch oder irgendeine Art von Journaling?
00:25:01: Oder wie würde das konkret aussehen, wenn ich mir jetzt mein Glucose trecke?
00:25:06: Also ich glaube er kriegt mal irgendwas an den Arm.
00:25:09: oder vielleicht magst du ja immer kurz das Praktisch beschreiben, was passiert da und was muss ich tun um mich auf so ein Prozess einzulassen?
00:25:17: Genau.
00:25:17: Das ist am Ende des Tages so einen Blutzucker-Patch den man hier im Abend trägt.
00:25:21: Vielleicht kennt der eine oder andere diesen Patch auch von Typ I. Diabetiker tragen den häufiger mal.
00:25:26: Da geht es wirklich auch darum zur Krankheitskontrolle den zu nutzen.
00:25:31: wir nutzen den bisschen anders eher wie schon gerade angetisert habe performance basierend.
00:25:37: Und das ist ein Patch.
00:25:40: Den drückst du dir einmal hier auf den Oberarm, da ist ein Mini-Drehchen.
00:25:43: Das Drehchen ist mit oder im Unterhaut.
00:25:47: Fettgewebe klingt schmerzhafter als es ist.
00:25:49: Am Ende des Tages tut's gar nicht weh und dieser Patch bleibt dann für vierzehn Tage im Arm.
00:25:57: In der Praxis haben wir das so dass wir die App quasi in meinem System connectet haben.
00:26:01: Das heißt ich sehe permanent wie ist denn der Blutzucker bei meinen Klienten.
00:26:05: Genau, oder Zeit genau, Punkt genau.
00:26:09: Parallel dazu führen wir wie du schon sagst ein Fototagebuch.
00:26:12: das heißt es werden Zeiten getreu wird alles abfotografiert von dem was gerade gegessen wird oder kalorienhaltiges getrunken wird.
00:26:22: ja die Fitness Einheiten tracken wir sowieso.
00:26:25: das heißt ich kann dann immer wirklich korrelierend zu dem was grade passiert sehen hey der Blutzucker steigt jetzt gerade an weil dies und dass und dann stellen wir dies und das eben genauso um dass es nicht mehr passiert.
00:26:36: Okay, das heißt also man lässt sich dann auf ja vierzehn Tage ganz bewusst ein ganz bewusstes Controlling seines Alltags ein und dann daraus die Konsequenzen zu ziehen.
00:26:48: Und wenn wir jetzt aber an deine... an deine Klienten denkst, wie massiv sind dann teilweise die Umstellungen?
00:26:55: Also weil ich meine Erkenntnis ist ja das eine.
00:26:58: Daraus Konsequenzen abzuleiten und die dann durchzusetzen oder durchzuhalten ist ja was anderes.
00:27:03: Was sind denn da so typische Veränderungen, die du dann begleitet hast oder eigentlich angestoßen hast?
00:27:09: Sehr gute Frage!
00:27:09: Weil am Ende des Tages sind es ziemlich ähnliche Umstellung, die dann zum Erfolg führen.
00:27:16: Ich sage mal der Klassiker Wir haben zu wenig Proteine drin oder zu wenig Gemüse.
00:27:20: Dadurch ist der Blutzuckeranstieg einfach viel zu hoch und das führt dann am Ende zum Mittagstil,
00:27:24: d.h.,
00:27:25: die einfache Konsequenz ist nimm mehr von der Proteinkwelle und weniger von der Kohlenhydratquelle ja?
00:27:30: Oder ich sage mal eine einschneidendere Konsequent könnte mal sein hey lasst die erste Mahlzeit im besten Fall weg oder ersetzt die erste Mehlzeit wenn jetzt beispielsweise das klassische Butterbrot ist durch eine Proteinlastigere Mahlzeit, beispielsweise im Rühreil, in den Skirrball.
00:27:49: Auch da gibt es wieder nach dem was die persönliche Präferenz so ein bisschen ist und dann was super unterschätzt ist, was eigentlich ein minimaler Mehraufwand ist, ist die Reihenfolge von dem was gegessen wird.
00:28:03: ja also wenn du jetzt dir den Teller vorstellst mit der Proteinkwelle, mit dem Gemüse, mit den Kohlenhydraten hast du einen viel geringeren Impact auf den Blutzucker, wenn du zuerst die Proteine, die Fette und das Gemüse beispielsweise ist.
00:28:17: Und erst danach die Kohlenhydrate.
00:28:19: Ist dann so ein bisschen wieder die Frage wie genüsslich bleibt es dann?
00:28:22: Aber es ist ja nicht alles schwarz oder weiß.
00:28:24: Du kannst erstmal, sag ich mal, den größeren Anteil von Proteinen essen und dann erst die Kohlehydrate vom Teller nehmen.
00:28:32: Also der klassische Vorspeisesalat vielleicht mit ein paar Linsen drauf oder sowas.
00:28:35: Das wäre dann schon ein Gamechanger.
00:28:38: Ja!
00:28:41: Tatsächlich.
00:28:42: Ja, da sieht man auch wie sind voll dann doch auch manche traditionelle Gerichtszusammenstellungen waren, die eben dann gerne vielleicht inzwischen weglässt oder die so ein bisschen aus der Mode gekommen sind?
00:28:53: Manch mehr, manche weniger.
00:28:54: Also das Drache Butterbrote ist beispielsweise... kann man gerne weglassen.
00:28:59: Ja ja stimmt!
00:29:00: Ja genau, man muss einfach genau hinschauen.
00:29:03: Was mir auffällt, wenn ich jetzt so in meiner, also in Situationen denke wo ich ja mit Kunden und Kandidaten zu tun habe.
00:29:12: Oft sind es ja Gesprächssituationen oder wenn ich dann auch beim Kunden vor Ort bin einige Berichten ist bei anderen beobachte ich das auch ganz oft Erkennt man halt Stress zum Toma, ne?
00:29:24: Also eine Gehetztheit, eine Gereiztheit.
00:29:27: Bei manchen ist es schwierig ein Meeting ungestürt durchzuführen.
00:29:31: Manche sind dann ständig, sag ich jetzt mal doch noch irgendwie am Handy in einer kurzen E-Mail, kurz noch eine WhatsApp oder dann kommt jemand rein.
00:29:37: Ich habe auch schon erlebt das an für sich total nette freundliche Menschen sehr oder teilweise so ungehalten und so bisschen gereizt auf Anfragen reagieren oder mit ihren Mitarbeitenden... unempathisch umgehen, obwohl es eigentlich sehr herzliche freundliche Menschen sind.
00:29:55: Wo man wirklich merkt da liegen die Nerven blank und haben einfach kaum noch Ressourcen dafür.
00:30:02: Aus meiner Sicht ist das eine Überlastungsymptomatik oder eine Schwäche, die dann auch dazu führt dass Führungsverhalten teilweise nicht so professionell ist, wie es vielleicht sein könnte oder sollte.
00:30:17: Oder dass dann auch Entscheidungen impulsiv getroffen werden einfach weil man nicht mehr kann.
00:30:21: ja also insofern hat das massive Auswirkungen denke ich auch für die Verantwortung, die dann halt Führungskräfte und Entscheider inne haben.
00:30:29: Wie oft ist dieser Zusammenhang Thema in deiner Arbeit auch?
00:30:33: Also dieses sage ich mal emotionale aber auch sag' ich jetzt mal Performance-Themen Umgang mit anderen Menschen zu tun haben, einfach weil man nicht in seiner Kraft ist.
00:30:47: Ist das präsent in deiner Arbeit auch?
00:30:50: Definitiv!
00:30:51: Am Ende des Tages hängt ja alles so ein bisschen miteinander zusammen.
00:30:56: Der klassische Mensch, der zu mir kommt, hat nicht nur Herausforderungen in der Karriere oder im Business, sondern dadurch auch indirekt im Privat.
00:31:08: Weil viel Energie und viele Ressourcen auf der Arbeit gelassen werden ... hast du dann hinterher auch im privaten, sag ich mal... ...em emotionalen, im Dasein, im mentalen.
00:31:19: Auch die Herausforderung und die Schwierigkeit,... ...die Zeit noch wirklich qualitativ mit der Familie beispielsweise zu verbringen.
00:31:24: Und das ist ja genau so.
00:31:26: diese kurze Zündschmur, sage ich mal,... ....die du jetzt gerade beschrieben hast.
00:31:30: Nicht nur im Business oder in der Karriere sondern auch im Privaten.
00:31:35: Am Ende des Tages hängt ja alles miteinander zusammen wenn du... Erholt ist, wenn du dich wirklich regenerierst.
00:31:41: Wenn du wirklich auf deine Ressourcen schaust dann auch noch kombiniert mit dem Blutzucker, wenn der auch super verläuft.
00:31:48: Auch das kann häufig ein Trigger dafür sein dass du ja ich sag mal durch eine gewisse Unterzuckerung Symptomatik in solche Phasen gerät wo du eine künstlere Zündschnur hast oder wo du einfach reizbarer bist.
00:32:02: Wenn das alles gegeben ist Wie gesagt, es hängt einfach zusammen und das eine profitiert auch vom anderen.
00:32:10: Also je mehr ich so darüber nachdenke, das erscheint mir als wirklich ein ganz signifikanter Zusammenhang.
00:32:18: Ich würde mal sagen über fünfzig Prozent der Themen mit denen ich zumindest in meinem Business zu tun habe sind Zwischenmenschlichkeiten.
00:32:24: also da geht's ja um Jobwechsel, da gehts um Konflikte, um Führungsentscheidungen oft dann natürlich auch personellen Konsequenzen und ganz oft hat es was Zwischenmenschliches.
00:32:35: Also man fühlt sich nicht verstanden, nicht wertgeschätzt oder man hat einfach vielleicht eine Fehlentscheidung getroffen
00:32:39: usw.,
00:32:40: also ist ja ein massives Schäden teilweise die daraus entstehen, weil man nicht auf der Höhe seiner Ressourcen ist oder seiner Leistungsfähigkeit oder seine emotionalen Kapazität.
00:32:54: Insofern schreit es dazu danach, dass man das in Angriff nimmt und verbessert.
00:32:59: Jetzt hast du eben schon ... Sag gerne!
00:33:02: Da gibt's auch eine superinteressante Studie zu.
00:33:05: Und zwar wurde da untersucht wie groß der Impact von Schlafmangel ist, ob jetzt quantitativ oder qualitativ ist?
00:33:16: Wie groß da der Impact auf verschiedene Gehirnareale ist.
00:33:20: Wir haben die Amygdala, das ist unser zentrales Alarmzentrum und man hat gesehen nach nur einer Nacht mit Schlafmangel hat.
00:33:28: Ich meine, die Zahl müsste noch mal nachschauen.
00:33:30: Aber ich meine es wären eine sechzig Prozent höhere Aktivität.
00:33:34: das heißt wir sind einfach viel stärker getrimmt auf negative Reize Und gleichzeitig unser präfrontaler Cortex der viel eher dazu da ist zu rationalisieren und ja wichtig auch in der Entscheidungsfähigkeit ist der kam oder der konnte viel weniger angesteuert werden und das ist eine ganz interessante Studie, auf die ich mich gerne beziehe.
00:33:57: Was hältst du davon?
00:33:58: Wenn man vor jedem oder vor einem Meeting oder vor einer wichtigen Entscheidung die beteiligten Personen fragt wie gut haben sie oder wie gut hast Du geschlafen?
00:34:08: Die sieht es heute aus!
00:34:09: Hast Du schon was gegessen?
00:34:10: Was hast Du
00:34:11: gegessen?!
00:34:13: Wie ist gerade so Dein Zustand?
00:34:15: Also das klingt jetzt vielleicht ein bisschen lustig aber es erscheint mehr dann doch... gar nicht mal so abwegig erst einmal sicherzustellen, dass die Personen, die beteiligt sind wirklich in einem guten Zustand sich befinden damit man einschätzen kann ob man überhaupt in der Lage ist eine schwerwiegende Reentscheidung zu treffen oder auch ein Bewerbungsgespräch führen zu können beispielsweise.
00:34:33: das sind ja Dinge wo ich sehr viel mit zu tun habe.
00:34:37: Also was denkst du grundsätzlich darüber?
00:34:39: Dass man etwas mehr reflektiert beziehungsweise auch kommuniziert über den Status oder den Zustanden dem man sich befindet?
00:34:48: eine sehr gute Frage.
00:34:49: Also ich denke in der Theorie würde das definitiv Sinn machen, ich denke nur dass der Ansatz wenig praktikabel ist oder praktikablen Outcome mitbringen würde weil am Ende des Tages ist der Mensch gerade wenn er sehr Karriere fixiert ist in seinen Gewohnheiten und Strukturen so ein bisschen gefangen.
00:35:10: Das heißt, wenn du ihn jetzt nicht unbedingt aufzeigst hey das ist der Impact von deiner fehlenden Regeneration sondern einfach nur fragst Hey hast Du jetzt heute gegessen?
00:35:20: Hast Du heute geschlafen?
00:35:21: Dann ist maximal die Antwort nein und am nächsten Tag ist sie wieder nein.
00:35:24: und das wäre so ein bisschen die Befürchtung wenn überhaupt ein Nein kommen würde weil der klassische Gibt sich ja dann irgendwo auch mit oder weiß gar nicht, dass er unter seinem Potenzial jetzt gerade lebt und ist das mittagstief eben normal.
00:35:39: Das haben die anderen auch.
00:35:40: Darüber haben wir in der Mittagspause noch gesprochen.
00:35:42: Die anderen haben es genauso.
00:35:44: Das heißt, er merkt gar nicht ,dass er nicht erholt ist oder nichts gegessen hat oder dass das nicht normal ist, dass sie nichts geg Essen hat.
00:35:53: Es erscheint mir natürlich auch ein bisschen naiv zu glauben, man könnte das einfach so thematisieren.
00:35:58: Aber es gibt natürlich vielleicht Möglichkeiten das aber praktisch herbeizuführen.
00:36:03: zum Beispiel wenn man gewisse Entscheidungen mit einem Essen verbindet und man darauf achtet dass Essen besteht jetzt nicht nur aus weißer Pasta, sondern hat vielleicht auch ein bisschen eben Ballaststoffe.
00:36:14: Also man hat einfach ein gutes Mittagessen was man eine wichtige Meeting voran stellt zum Beispiel oder man verbindet einen Spaziergang an der frischen Luft mit einer wichtigen Entscheidung oder einem Kennenlernen.
00:36:25: Ich merke das zum Beispiel ganz klassisch wenn ich den Vorstandsgespräch begleite.
00:36:30: dann sitzt man da eine Stunde manchmal zwei Stunden im Meetingraum.
00:36:33: Da gibt es einen Kaffee und Kekse ja?
00:36:36: Und man merkt mal keine Leuten zuschauen wie die Aufmerksamkeit sinkt, manche fangen dann auch schon an zu gehen.
00:36:41: Obwohl das jetzt nicht an der Thematik liegen kann, hoffentlich.
00:36:45: Aber man sieht einfach, dass man, ja, fünfzehn-sechzehn Uhr, das geht einfach back up und ganz oft wenn es dann darum geht okay wir machen jetzt nochmal eine Bürobesichtigung.
00:36:53: oder noch besser, wenn das eine Firma ist mit einem Hof oder einer Werkstatt oder mit Produktionsräumlichkeiten, in die Halle geht oder durch den Hof und dann merkt man, wie die Energie wieder steigt.
00:37:06: Und wie das auch die positive Energie bei den beteiligten Leuten wieder steckt.
00:37:10: Da merkt mal richtig dass dann das Kennenlernen nochmal eine andere Qualität bekommt einfach weil man in der Bewegung ist oder vielleicht auch an der frischen Luft.
00:37:17: Ich glaube das ist jetzt auch wenn ich darüber nachdenke von ein Learning wie man aktiv dazu beitragen kann indirekt für bessere Konditionen zu sorgen.
00:37:28: So, dass man sagt okay wir achten jetzt auf gesünderes Essen indem er das bereitstellt oder wir achte auch Bewegung und dafür verknüpfen einen Termin mit etwas Gesundem in Anfangszeichen.
00:37:40: Definitiv!
00:37:40: Und etwas Gesundes ist es nicht immer etwas gesundes im dem Sinne.
00:37:46: Wir haben ja beispielsweise auch in Obst, also es gibt ja diesen klassischen Obstkorb den es dann auch in Büros oder in größeren Firmen gibt vermeintlich gesund, aber auch der klassische Apfel oder noch stärker die klassische Banane hatten relativ starken Impact vergleichsweise auf den Blutzucker gerade wenn wir diese Früchte isoliert essen.
00:38:11: Das könnte wiederum negative Konsequenzen auf die Entscheidungsfähigkeit, auf den Fokus auf die Energie haben.
00:38:19: Auch da kann man drüber nachdecken hey was macht denn jetzt Sinn überhaupt anzubieten und wie umgehen wir die heraus?
00:38:25: Beispielsweise auch der Spaziergang ist eine gute Idee.
00:38:29: vor wichtigen Meetings vielleicht ne kurze Pause, ne gewisse Kapazität wiederherstellen für denjenigen das er sage ich mal in ruhigem mit einem ruhigen Geist einmal ins Meeting reingehen kann.
00:38:45: Es gibt auch klassische Atemtechniken, aber das wäre dann wiederum eine individuelle Sache, dass es nichts was ein Unternehmen an die Mitarbeiter mitgibt, wie man sich vor wichtigen Meetings einmal entspannen kann und dementsprechend für eine bessere Entscheidungsfähigkeit sorgen kann.
00:38:59: Ja ich meine das ist noch ein bisschen kulturelles Thema.
00:39:01: Ich war auch schon auf Veranstaltungen oder auf der Netzwerkveranstaltung beispielsweise wo man gemeinsame Atemübungen und Bewegungsübung praktiziert hat.
00:39:11: Und das war wirklich cool, weil man hat da gemerkt, dass Energielevel im ganzen Saal war ein ganz anderes.
00:39:17: Also es ist natürlich etwas verstörend vielleicht oder irritierend, weil das in unserer Kultur bisher nicht so verbreitet ist.
00:39:24: aber man kann ja klein anfangen und ich finde das jetzt erstmal eine spannende Inspiration erstmal darüber nachzudenken für sich selbst, vielleicht aber auch gerade wenn man die Verantwortung hat.
00:39:34: Für das Setting ja dass man es eben zumindest Angebote macht oder sowas vorschlägt wie wir machen jetzt mal einen kurzen Spaziergang oder ja eben solche Elemente einbaut.
00:39:43: ich glaube da gibt's definitiv Spielräume gerade wenn es um viel geht.
00:39:47: Ja
00:39:48: glaub' ich auch bei klassischen Bewegungsübungen als Vorbereitung denke ich direkt an Tony Robbins?
00:39:52: Ja genau das ist... Ich war einmal mit Tony Robins.
00:39:56: Sechzehntausend Leute in der Kölner Arena Das war schon, also man kann ja so ist es jeden Fall ein Freak.
00:40:05: Und man kann davon denken was man will aber das hat definitiv eine Wirkung.
00:40:09: Also ich glaube die Wirkung kann niemand absprechen und genau daran kann man sich durchaus in einer anderen Stelle orientieren.
00:40:17: Ja ich
00:40:17: meine deswegen steht er auch da wo er steht?
00:40:23: Das sind ja einerseits schon auch erfolgreiche Beispiele, aber trotz allem immer noch so ein gewissermaßen Randphänomene.
00:40:29: Jetzt hast du eben schon das mit dem Obst genannt zum Beispiel teilweise gibt es ja auch man möchte gerne, aber macht dann trotzdem das falsche.
00:40:36: Das heißt wir haben es ja dann mit einem deutlich signifikanten Wissensmangel zu tun denke ich mal.
00:40:43: So hört sich das ziemlich an oder Verständnismangel.
00:40:48: Gibt es weitere Gründe aus deiner Sicht warum Leistungsfähige oder leistungsförderndes Verhalten immer noch kein Mainstream ist und so wenig verbreitet.
00:41:00: Was sind da die Gründe?
00:41:01: Ist eine gute Frage, ich glaube da könnte man mit vielen Dingen antworten.
00:41:07: Ich glaube in erster Linie Informationsüberflut, die wir derzeit haben.
00:41:15: durch die Zeit verschiedenen Social Media Plattformen.
00:41:18: Sei es Instagram, TikTok auch auf LinkedIn ist es mittlerweile sehr weit verbreitet Ernährungsinformationen preiszugeben.
00:41:30: Die einen machen mehr sind und die anderen machen weniger Sinn.
00:41:32: Und ich glaube da ist es einfach für den normalen Verbraucher schwierig durchzublicken, was es jetzt war.
00:41:37: Was macht wirklich Sinn?
00:41:38: Selbst wenn's wahr ist, ist das gerade der größte Hebel der bei mir Sinn macht weil am Ende des Tages kann man ja Zischroutinen reinbringen und die alle Nullkommar fünf Prozent des Outkanzer ausmachen.
00:41:48: Und das würde mich vielleicht auch so ein bisschen dazu führen auf den zweiten Punkt dass es schwierig ist herauszufiltern was ist denn jetzt grade wirklich mein Engpass warum XY immer noch nicht so ist, wie ich es gerne haben möchte.
00:42:02: Sei es jetzt die Energie, sei es jetzt gerade die Fitness oder was auch immer.
00:42:06: Das heißt ein bisschen auch die fehlenden individuellen Daten oder die fehlende individuelle Reflexion und das gepaart mit dem klassischen vollgepackten durchstrukturierten Alltag wo kaum Luft ist überhaupt sich da selbst nochmal zu reflektieren.
00:42:27: Ich glaube dass macht super schwierig.
00:42:30: Was immer hilft, ist jetzt mal abgesehen davon Daten zu holen oder wie auch immer sich irgendwie accountable zu halten.
00:42:43: Beispielsweise wenn du einen guten Geschäftspartnern, guten Kollegen, guten Freunden hast der auf einer ähnlichen Journey ist, immer wieder mal so zu reflektieren gemeint anzuteilen und auch die Erfolge zuteilen.
00:42:55: Hey ich habe heute weiß ich nicht, meine Kraft um im Gym mit fünf Kilogramm gesteigert oder das man sich da auch mal wieder austauscht und so ein bisschen accountable bleibt.
00:43:11: Im Grunde genommen ist es auch da in der Kommunikation miteinander einen Schiff weg vom diesem Krankheit-Gesundheitsthema also im Sinne von okay wenn ich nicht krank bin dann thematisiert gar nicht und wenn dann versuche ich das zu vermeiden.
00:43:27: hinzu einem offeneren Man spricht offen über Leistungsfähigkeit und leistungsfördernde Maßnahmen, also dass man einfach natürlich darauf fokussiert aber auch darüber mehr kommuniziert.
00:43:39: Genau!
00:43:39: Und ich glaube in erster Linie ist es auch so ein bisschen die Akzeptanz oder wie gesagt die Reflexion zu verstehen das man eben nicht da steht wo man gerne stehen möchte und das nicht einfach als okay ist jetzt dem Alter geschuldet oder es ist einfach das neue normal abtut.
00:43:59: Ich hatte das ja eben auch schon in den Einleitungsgedanken.
00:44:03: Führungskraft, da steckt ja auch Kraft drin und insofern die Verantwortung dafür nicht nur diese Führungen auszuleben sondern auch die eigene Kraft immer wieder herzustellen.
00:44:14: Und auch da Vorbild zu sein für eine eigene Kraftbeschaffung und für einen Umgang mit den Kraftreserven.
00:44:24: Inwiefern siehst du denn da auch eine Relevanz oder eine Bedeutung darin, dass Führungskräfte auch Vorbilder sind?
00:44:30: Also weil das man auch sagt okay es geht dann auch nicht nur um orientierende Entscheidungen sondern auch um ein vorbildliches Verhalten.
00:44:41: Das dann auch in die ja ins Team beispielsweise sich ausstrahlt.
00:44:47: Ich denke, dass das eine ziemlich zentrale Rolle spielt.
00:44:51: am Ende des Tages ist für Gut, man kann nicht für alle sprechen.
00:44:55: Aber häufig ist es ja so dass man früher oder später auch gerne in der Position wäre der Führungskraft.
00:45:01: und dann schaut man hey was macht denn die Führungskraft überhaupt um da zu sein?
00:45:03: Und die Fährungskraft... Geht dann mit einem guten Beispiel voran wenn oder man sieht an hey die Führungskraft ist xy und performt dementsprechend x y. Und dann schaut man auf sich selbst irgendwie klappt es bei mir nicht so, woran könntest du denn liegen?
00:45:21: Dann fängt man an ein bisschen zu adaptieren.
00:45:23: was macht sie?
00:45:25: Die nutzt die Pause zum beispiel für Bewegungen.
00:45:28: vielleicht ist das der der Schlüssel, der dazu führt und dann merkt man hey das funktioniert so ein bisschen.
00:45:33: Also irgendwo ist es schon ein zentraler Punkt.
00:45:36: die Führungskraft ist natürlich ein Vorbild für die Mitarbeitenden.
00:45:42: Und auf der anderen Seite kann sie auch sagen wir genau das verlangen oder teachen von den Mitarbeitendern wenn Sie eben selbst danach lebt die Füllungskrafte.
00:45:54: Die Füllungskräfte sind ja auch verantwortlich für die Performance der Mitarbeitenden.
00:45:58: Und natürlich, das hat dann die Performance zu steigern oder überhaupt zu gewährleisten und hat ja was mit Wissenstransfer zu tun, mit Verbindlichkeit einfordern.
00:46:09: aber wenn wir jetzt mal auch so das Thema von gerade jetzt darauf übertragen sehe ich da auch in Zusammenhang dass man als Führungskraft auch Mitverantwortung dafür trägt für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterin.
00:46:23: Insofern, du hast gerade auch schon gesagt, man könnte in so eine Teachingrolle gehen können wir festhalten das ist auch zur Verantwortung einer Führungskraft gehört dafür zu sorgen oder dazu beizutragen dass die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden hoch ist oder sich steigert.
00:46:39: Das kommt dann aber ja dann zu den nächsten Herausforderungen nämlich da muss ich ja wirklich selber erkennen können woran es liegt und selber wissen was man da machen könnte.
00:46:47: also man muss ein Stück weit das was Du in Deiner täglichen Arbeit machst muss ich bis zu einem gewissen Grad selber beherrschen lernen, um das dann halt auch in meiner Führungsrolle anzuwenden.
00:46:57: Sehe ich das richtig?
00:46:59: oder wie siehst du das?
00:47:00: Richtig, also ich glaube die Wahrheit liegt vor allem in dem kurzen Nebensatz bis zu einem gewissen Grad.
00:47:06: Also es gibt ja wie gesagt man kann da super tief reinsteigen und gerade wenn man so die Effizienz anpeilt das Datenbasierte kann man noch super viel sehen.
00:47:15: aber bis zum gewissen grad gibt's ja ein paar Routinen die einfach für jeden helfen und die kann man dann allgemein gültig fördern beispielsweise Bewegung oder Pausen vor wichtigen Meetings, all die Dinge, die wir jetzt gerade schon so ein bisschen aufgelistet haben.
00:47:33: Oder auch weiß ich das, dass vielleicht das Essen in der Kantine zu regulieren oder zu schauen hey was würden da überhaupt taktisch gegessen?
00:47:40: Auf Arbeitszeiten vielleicht auch so ein bißchen zu achten.
00:47:44: Ja also es gibt auf jeden Fall ein paar dinge, die man da schon allgemein gültig fördern kann im eigenen Team.
00:47:51: Ich denke jetzt grade vor wenigen Tagen hat Sommerinterview mit Friedrich Merz stattgefunden und da hat er sich noch mal rechtfertigt oder nochmal eingeordnet, was er dann mit seinen Äußerungen auch meinte.
00:48:06: oder zu Thematik, Krankschreibung am ersten Tag und so weiter.
00:48:09: Und dass er niemanden persönlich Faulheit unterstellen wollte und so.
00:48:13: Aber wenn wir mal auf diese gesellschaftliche Debatte kurz einmal eingehen, dass man sagt okay es steht ein Stück weit in der Diskussion wie leistungsfähig und leistungsputbereit die Deutschen insgesamt sind?
00:48:25: Das wird ja diskutiert.
00:48:26: die einen sagen so, die anderen sagen so.
00:48:28: Letzten Endes steht bei jedes Unternehmen vor genau dieser Frage Wie Leistungsfähigkeit können wir als Unternehmen sein und wie leistungsfähig sind unsere Mitarbeitenden so.
00:48:37: Und diese ganze Debatte mit der Krankschreibung, da geht es ja auch wiederum um dieses gesund oder krank also quasi wenn ein Mitarbeiter nicht krank ist dann ist soweit alles okay wenn er sich irgendwie zur Arbeit schleppt.
00:48:50: Aber dieser Fokus auf echte Leistungsfähigkeit, nicht auf sich krank zu arbeiten schleppen oder gesund irgendwas anderes machen und sich abfeiern, sondern wirklich dieser Fokuss auf eine echte Leistungsfähigkeit erscheint mir etwas auch dazu wenig Präsenz zu sein, oder?
00:49:10: Also da reden wir mal über dieses klassisch gesund krank... oder gesund krank geschrieben.
00:49:15: noch schlimmer und zu wenig dann auf der echten Leistungsfähigkeit.
00:49:19: Jetzt aber die Frage, ab wann wird es übergriffig wenn ich als Arbeitgeber oder Führungskraft mich zum Beispiel in das Schlafverhalten, das Sportverhalten des Ernährungsverhalten meiner Mitarbeiter versuche einzumischen?
00:49:35: Also ich kann mir vorstellen dass ist da nicht ganz ohne sage mal dünnes Eis funktionieren kann.
00:49:44: Ja, klar auch eine gute Frage.
00:49:47: Aber in des Tages braucht es ja auf jeden Fall so ein gewissen, eine gewisse Eigeninitiative des Einzelnen Mitarbeitenden aber dann ist ja auch irgendwo das Thema Wie reflektiert sind sie über die eigene Situation?
00:50:04: Wo wir das Feld aufrollen dürfen, ist ja irgendwo die Aufklärung.
00:50:09: Das vielleicht verschiedene Möglichkeiten zur Aufklärungen überhaupt anzubieten von mir aus als Pflichtveranstaltung innerhalb des Unternehmens zu gestalten um dann weitere Schritte folgen lassen zu können.
00:50:20: Wenn der einzelne Mitarbeitende weiß, dass er zwar nicht krank ist aber auch nicht wirklich optimal funktionieren, dann entsteht vielleicht bei dem ein oder anderen viel mehr Eigeninteresse dieses Potenzial zu wecken.
00:50:33: Und dann kann man weitere Angebote anbieten, sage ich mal, zu sagen hey falls du auch merkst dass du jetzt gerade nicht optimal funktionierst, dann kannst du gerne Angebot XY annehmen.
00:50:47: und da geht es vielleicht um Schlafoptimie, da geht's vielleicht um Ernährungsoptimien Da gehts vielleicht um dies und jenes.
00:50:53: Aber ich denke der gemeinsamen Nenner, der gemeinsame Punkt wo man auf jeden Fall anknüpfen darf ist Aufklärung.
00:51:03: Also Aufklärungen und Angebote machen, so genau das heißt den können wir jetzt mitnehmen und festhalten.
00:51:10: der erste Schritt ist es als Führungskraft erstmal bei sich selbst zu gucken also nicht weg von diesem gesund krank Denken hinzu okay was kann ich tun um mich leistungsfähig zu halten bzw noch leistungsthäger zu werden erst mal selber zu lernen wie bin ich eigentlich aufgestellt?
00:51:26: Und dann ja dann ist man ja automatisch auch in einer gewissen vor Vorbildfunktion oder Vorbildrolle.
00:51:33: Und dann kann man ja währenddessen lernt man auch das eine oder andere, denke ich über sich und über ein paar Grundgesetze oder Grundzusammenhänge.
00:51:43: Dann kann man in einem nächsten Schritt eben für Aufklärung sorgen im eigenen Team oder in den eigenen Unternehmen und Angebote schaffen die vielleicht sogar gar nicht unbedingt begründet werden müssen oder einfach neue Routinen, neue Mittagspausen oder wie man Meetings beginnt und dementsprechend dann dafür sorgen, dass immer mehr Lust eigentlich auch gemacht wird auf Leistungsfähigkeit.
00:52:06: Weil im Endeffekt das klingt jetzt auch ich weiß auch schon oder ich kann mir einige vorstellen die sagen Jetzt redet der Abraham die ganze Zeit von Optimierung und Effizienz.
00:52:12: Ich kann es nicht mehr hören.
00:52:13: also aber wenn man das jetzt mal im größeren Kontext sieht heißt er auch mehr Zeit für Familie für seine Hobbys einfach auch mehr Zeit für Glücksgefühle, die dann auch mal hochkommen können.
00:52:28: Also hinter dem Optimieren und Effizienzsteigern steckt ja auch einfach mehr vom Leben haben.
00:52:34: also das ist ja glaube ich auch noch ein Punkt der man da nicht außen vorlassen darf.
00:52:39: Absolut!
00:52:40: Mehr Zeit und auch die Zeit qualitativ hochwertiger nutzen.
00:52:44: Also auch, sag ich mal, du sagst mehr Glücksgefühle aber auch überhaupt Glücks-Gefühle mehr wahrnehmen zu können Das hängt wie gesagt alles miteinander zusammen und ja also das eine geht hat in Hand mit dem anderen Und wenn man sich selbst die physische Komponente optimiert dann zieht die mentale mit
00:53:05: Genau.
00:53:06: Ich habe mir noch ein paar weitere Statements von dir beim letzten Mal auch notiert.
00:53:10: Du hast einmal auch gesagt Man ist nicht so stark gestresst weil man so schlecht erholt ist, sondern umgekehrt.
00:53:18: Das ist im Grunde genommen die Zusammenfassung.
00:53:20: davon.
00:53:20: kann man sagen oder würdest du da noch was ergänzen?
00:53:25: Es ist tatsächlich ja es ist die Zusammenfaßung.
00:53:28: am Ende des Tages habe ich diesen Satz rausgehauen, weil ich den Satz von Klienten häufig bekomme.
00:53:40: Also ich schlafe schlecht, weil mich gestresst bin, Gedankenkreisen
00:53:46: usw.,
00:53:48: aber... Ja, zum einen ist es die Studie, die ich eben schon einmal so ein bisschen genannt hatte mit der Amygdala und dem Präfrontalengord.
00:53:56: Also im Schlaf passiert eben super viel.
00:53:59: unter anderem hast du auch eine ganz andere Hormonkonstellation nach ein paar Nächten kurzen Schlaf beispielsweise.
00:54:05: Hast du nach einer schlechten Nacht Schlaf auch ein niedrigeres Testosteron was wiederum zu... Ich sag mal so deine Entscheidungsfähigkeit beispielsweise auch beeinflusst.
00:54:14: Worauf ich hinaus will einfach die Konstellation der Hormone ist ne andere wenn Du erholt bist oder wenn Du nicht erhult bist Und das wiederum führt eben einfach zu dieser kürzeren Zündschnur, so wie wir es eben schon erwähnt hatten.
00:54:26: Das bringt mich noch einmal zu einem Gedanken, dass ich meine zu beobachten, dass viele Führungskräfte als besonderen Ausdruck von Verantwortung verstehen mehr zu machen also im Sinne von auch ihren... Ich hätte mal glaube ein Begriff gehört So was wie Stressstatus, oder Status Symbol Stress.
00:54:50: Also quasi wenn ich viel... Wenn ich mit der Stress stehe dann ist das ein Ausdruck davon dass ich besonders wichtig bin, besonders viel mache.
00:54:56: also mir kann keiner etwas vorwerfen.
00:54:59: Ich schlafe nur vier Stunden jede Nacht.
00:55:01: Genau genau so was zum Beispiel und das ist vielleicht auch ein kulturelles Phänomen.
00:55:07: Was ich denke was auch wichtig ist mal zu reflektieren oder vielleicht zu diskutieren Wie sehr wir auch daran festhalten an einen gewissen Problematischen, ungesunden oder eigentlich leistungsverschlechternden Verhaltensweisen.
00:55:23: Einfach weil sie aber ein Status Symbol sind oder eben Ausdruck von ja ich bin da um hier kann man nichts vorwerfen Ich bin doch eine Topführungskraft oder ich bin super Unternehmer Weil ich arbeite bis zum Umfallen.
00:55:33: Wie oft begegnet ihr das in deiner Arbeit mit dieses Selbstverständnis oder dieses Selbstbild?
00:55:40: Ich muss sagen überraschend wenig.
00:55:43: Ich denke das hängt damit zusammen, dass die Leute mit denen ich zusammen arbeite schon eine gewisse Reflexion mitbringen über den aktuellen Status.
00:55:54: Das heißt sie wollen ja schon was verändern.
00:55:56: Die wissen das aktuell irgendwas vielleicht nicht optimal läuft, dass sie so ein bisschen unter ihrem Niveau hängen Und das ist die ganz andere Sparte im Gegensatz zu den Leuten, die sagen hey weil da sind ja meistens genau die Leute die sagen ey bei mir läuft alles super.
00:56:12: Ich bin jetzt gerade.
00:56:14: ich weiß dass ich jetzt gerade zwar ich sage mal eine ganze Zeit auf Alarm laufe aber das ist genau so wie es laufen sollte weil sonst wäre ich nicht sag mal erfolgreich oder da wo ich da bin.
00:56:27: Das heißt sie wollen sich in der Regel so meine Vermutung gar nicht unter die Arme greifen lassen.
00:56:33: Aber ich habe auch das Gefühl, dass es generell bei immer mehr Menschen diese Komponente einzig jetzt gerade genannt haben ankommt.
00:56:43: Dass man weg von diesem, wie ist das eben genannt?
00:56:47: Leistungs...
00:56:48: Der Status Symbol Stress.
00:56:50: Genau!
00:56:51: Dass man davon immer mehr weg kommt und wirklich auf nachhaltige Ansätze eher setzt.
00:56:58: So mein Gefühl
00:57:00: Ja, gut.
00:57:00: Ich meine es ist immer eine logische Idee die zu dir kommen hier wollen ja was ändern und das wäre ja seltsam wenn sie noch daran festhießen.
00:57:08: insofern genau Es ist halt auch ne Mischung aus Beobachtungen Teilweise auch Einschätzung die ich voran das gehört oder gelesen habe Und es ist ein gutes Zeichen wenn sich das verändert.
00:57:20: Aber ich denke dass trotzdem doch ein langer Weg.
00:57:22: und jetzt auch nochmal der Bezug zu eben zu der gesellschaftlichen Debatte mit dem krankschreibungen.
00:57:27: Da würde ich mir wünschen, dass wir da etwas mehr wegkommen von diesem klassischen krankgesund denken und wirklich hinzu mehr Leistung bzw.
00:57:38: Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung was glaube ich doch viel würdiger ist.
00:57:44: Es ist viel würder wenn jeder, wenn man den Menschen unterstellt, übernimmt die Verantwortung für seine eigene Leistungsfähigkeit und man kann es dann aber auch wirklich erkennen.
00:57:53: Genau weil man selber hat ja auch Was davon?
00:57:56: Im privaten auch.
00:57:58: Ja, und ich meine wenn wir jetzt aber auch dann an die Arbeitgeberverantwortung denken.
00:58:02: Also es macht... Ich finde das ein ganz anderes Bild.
00:58:04: ob man sagt einen Arbeitgeberg kontrolliert, ob die Leute krank sind oder ob sie wirklich dann auch gesund... Wenn Sie gesund sind zur Arbeit kommen?
00:58:14: Oder man sagt man schafft eine Umgebung Man schafft Arbeitsbedingungen, die sowohl eine hohe Leistungsfähigkeit ermöglichen Aber eben auch eine Zufriedenheit Gesundheit im nachhaltigeren Sinne, ohne dass man eben nicht verbrennt oder dass man nicht auf Kosten von anderen Lebensbereichen in seiner Arbeit Schritt für Schritt kaputt geht.
00:58:38: Genau und ich glaube auch da ist der erste Schritt die Aufklärung des Unternehmer oder das Geschäftsführer ganz oben?
00:58:45: Ja!
00:58:46: Gute Stichwort, Aufklärer des Geschäftsführers oder der Geschäftszieherin ganz oben.
00:58:51: Wenn jetzt jemand hier zuhört und denkt das ist ja spannend was der Abrahmen da erzählt ich würde gerne mehr darüber erfahren oder Ich würde gerne selbst erst mal mich als Ja als Führungskraft das Unternehmer In diese Position bringen in die quasi Leistungspolposition und dass danach weitergeben.
00:59:08: Wie kann man mit ihren Kontakt treten?
00:59:10: Und wie könnte dann eine Zusammenarbeit aussehen?
00:59:14: Ja, gerne.
00:59:14: Ich bin auf sozialen Medien unterwegs vor allem auf LinkedIn.
00:59:19: Dort findet mir ihr mich unter dr.metabramgeutom oder auf Instagram unter abramunterstrich-met Unterstrich.
00:59:28: Gerne einfach eine kurze Nachricht da lassen.
00:59:30: ich biete kostenfreie Erstberatungen an wo wir uns gemeinsam ein Bild von der aktuellen Situation machen Und dann im Gespräch auch schon so deinen individuellen Fahrplan skizzieren können und von dort aus schauen können, ob es Sinn macht weiterzumachen.
00:59:47: Aber wie gesagt unverbindlich.
00:59:48: deswegen einfach kurz eine Nachricht da lassen und können wir gerne sprechen.
00:59:52: Genau ich werde auch deine Kontaktdaten in die Show Notes auf den jeweiligen Portalen verlinken.
00:59:58: daran dürft es nicht scheitern dich zu finden.
01:00:00: Und ja, mich würde sehr freuen wenn der eine oder die andere hier zugehört hat und vielleicht einen anderen Impuls mitgenommen hat.
01:00:09: Also ich nehme auf jeden Fall mit das Thema morgens früh Bewegung an der frischen Luft.
01:00:13: Das klingt so einfach aber tatsächlich ist es nicht meine tägliche Praxis.
01:00:18: Das nehme ich gerne mit!
01:00:21: Ich glaube für alles weitere macht es dann Sinn mit dir in direkten Austausch zu gehen und zu gucken.
01:00:26: Du hast es mehrmals betont.
01:00:27: Es ist ja auch was Individuelles.
01:00:28: Manche tollen Tipps haben vielleicht nicht den großen Hebel, weil sie einfach in eine Konstellation greifen die viel komplexer ist als man das mit einer einzelnen Maßnahme so glaubt.
01:00:39: Deswegen ist das auch ja die ausgesprochen Einladung sich damals selbst untersuchen oder begleiten zu lassen und ich wünsche mir, dass es jetzt sozusagen der größere Impact hoffentlich dieser Folge das ist immer mehr Führungskräfte gibt die auf sich selbst achten.
01:00:54: Auf ihre eigene Leistungsfähigkeit, auf eine nachhaltige Leistungsfähigkeit und auch Unternehmenskulturen schaffen in denen Menschen gesund gerne langfristig gute Performance abliefern können.
01:01:05: Ich glaube da haben alle was von gewonnen und das ist auch die Bedingung dafür, dass die anstehende Transformation überhaupt gelingen kann.
01:01:13: Ja, ich denke auch.
01:01:14: Ich denke das hast du super zusammengefasst!
01:01:16: Danke und herzlichen Dank Abraham für deine Zeit, für die spannende Impulse und ja hoffen wir dass wir hier die Welt ein klein bisschen leistungsfähiger machen vielleicht.
01:01:25: Ja, danke dir, dass ich da sein durfte hat mir echt viel Spaß gemacht und ja auch ich hoffe, dass sich da einige nützliche Tipps und Hinweise mitgeben konnte von denen die Zuschauer profitieren.
01:01:36: Immer also dann ein herzliches auf Wiederhören, Auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal und alles Gute
01:01:43: Tschüss!
01:01:44: Ciao.
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